Kategorie ‘Gesundheit’

Gesund durch den Sommer…..

Sommer –  Da heisst es aber auch, gesund damit umzugehen. In südlichen Ländern wird tradtionell Siesta über die heiße Mittagszeit gehalten. Das Leben spielt sich dann bis in die Nacht hinein ab. Hierzulande geht das gewohnte Leben weiter, da ist man oft nicht so gut eingestellt auf hohe Temperaturen.

Gesunde stecken das weg, doch alle vertragen die Hitze nicht. Insbesondere, so warnt eine Meteorologin vom Deutschen Wetterdienst, besondere Vorsicht gilt vor Überhitzung. Dazu muss man wissen, dass der menschliche Körper mit Schweißdrüsen übersät ist. Diese funktionieren bei Kindern bis zu zweieinhalb Jahren noch nicht verlässlich. Und bei alten Menschen nimmt die Aktivität der Schweißdrüsen ab.

Ähnlich wie mit dem Schwitzen ist es mit dem Durstgefühl, auf dass sich Kinder und Senioren häufig nicht verlassen können. Dabei ist das höchste Gebot jetzt, regelmäßig trinken! Kinder vergessen es beim Spielen, wenn sie nicht darauf hingewiesen werden. Senioren sollten sich an heißen Tagen vornehmen, etwa zwei Liter am Tag zu trinken. Dabei ist besonders wichtig, regelmäßig zu trinken. Also nicht eine Flasche auf einmal, damit führt man dem Körper mehr Flüssigkeit zu, als dieser verwerten kann. Dann kann sein, dass wichtige Mineralien ausgespült werden und die Salzkonzentration im Körper stark abfällt. Das kann zu Schwindel und bei alten Menschen zu Desorientierung führen. (mehr …)

Liebe kann auch heilen…..

Ein liebevolles Leben beschützt unser Herz, lässt Wunden schneller heilen und verjagt Stress! Das haben sogar Forscher in aller Welt festgestellt, dass das schönste Gefühl der Welt besser wirkt als viele Medikamente.

Geborgenheit beispielsweise verlängert das Leben, denn wer sich geliebt fühlt, ist mit seinem Leben zufrieden. Das wurde in einer wissenschaftlichen Studie mit je 11.000 Männern und Frauen abgefragt. Dabei kam heraus, dass Teilnehmer, die innerhalb von 20 Jahren am häufigsten angaben, zufrieden zu sein und sich geborgen zu fühlen, am seltensten krank waren. In dieser Gruppe gab es auch die wenigsten Todesfälle.

Gegen Alltagsstress kann ein Kuss oder eine freundliche Begrüßung schon helfen. Das hat auf den Körper den gleichen positiven Effekt wie eine lange Meditation. Auch die Liebe zu einem Tier macht ruhiger. Wer 15 Minuten mit einem Hund spielt, schüttet mehr Glückshormone aus und senkt den Stressspiegel.

Umarmungen stärken das Herz. Auch dafür gibt es eine Studie: Bereits 20 Sekunden Umarmung, gefolgt von 10 Minuten Händchenhalten senkt Blutdruck und Herzschlag. Die Forscher vermuten, dass diese Menschen ein geringeres Risiko Für Schlaganfall oder Herzinfarkt haben. Umarmungen, Küsse – also die Nähe geliebter Menschen fördern die Bildung des Wohlfühlshormons Oxytocin. Das haben Bonner Forscher herausgefunden. Es hemmt das Angstzentrum im Gehirn und könnten neue Therapieansätze bei Angststörungen geben.

Studien zeigen auch, das glückliche Paare mehr Abwehrzellen haben. Das läge auch daran, so wird berichtet, dass sie in der Regel mehr Sex haben als andere. Wissenschaftlich ist belegt, das unmittelbar nach einem Orgasmus die Zahl der Killerzellen im Blut messbar ist, so wird erklärt. Die richten sich gegen Krebszellen. Wichtig für die Immunkraft sei letztlich, so die Forscher, dass man mit seinem Intimleben zufrieden ist – unabhängig vom Sex.

Liebe heilt alle Wunden – das ist eine alte Weisheit. Aber da ist wirklich etwas dran. Wissenschaftlich ist, ganz nüchtern betrachtet, auch das erforscht. Bei einer Wunde wandern weiße Blutkörperchen aus den Adern ins betroffene Gewebe und räumen die Zelltrümmer weg, damit eine Verletzung heilen kann. Bei liebevollen Menschen verläuft das besonders schnell.

Foto: Elisabeth Erbe / pixelio.de

 

Im Sommer viel trinken ………

Nach dem nicht so sonnigen Mai sind die Temperaturen hochgeschnellt. Darüber freut man sich. Doch die Hitze der letzten Tage machte auch vielen zu schaffen. So erklärt die Fachmedizinerin, dass Hitze den Körper in einen Ausnahmezustand versetzt. Die Gefäße der Haut erweitern sich, um die Wärme abzuleiten und die körpereigene Klimaanlage läuft auf Hochtouren.

Um den Körper bei dieser Schwerstarbeit zu unterstützen, empfiehlt sie vor allem: viel trinken, auch wenn man keinen Durst hat. (Darauf achten manche nicht). An sehr heißen Tagen könne sich der normale tägliche Flüssigkeitsbedarf von 1 1/2 Litern durchaus verdreifachen. Insbesondere Kinder und ältere, pflegebedürftige Menschen sollten zum Trinken angehalten werden.

Am besten löschen Wasser, Saftschorlen oder ungesüßte Tees den Durst, so wird erläutert. Aber, was wichtig ist, die Getränke sollten nicht eiskalt sein! Dafür soll man welche wählen, die reich an Natrium und Magnesium sind. So wird dem Körper verlorener Mineralstoff zurückgegeben, sonst könnte der Magen rebellieren.

Foto: Martin Moritz / pixelio.de

Optimal versorgt – mit Vitamin C……..

Jeder weiß, wie wichtig Vitamin C für den Körper ist, aber mal noch was genaues darüber zu erfahren, kann ja nicht schaden. Es ist, wie vielfach angenommen, aber leider Wundermittel gegen Erkältungen.

Erstmal ist interessant zu wissen, worin sehr viel Vitamin C steckt – in Acerolakirschen, Sanddorn, Schwarzen Johannisbeeren, Paprika, Petersilie und Bärlauch, Brokkoli, Rosen- und Grünkohl, Zitrusfrüchten und Kiwi sowie rohem Spinat. Dann ist vermerkt, worauf man bei der Zubereitung achten sollte – Vitamin C ist wasserlöslich und hitzeempfindlich. Obst und Gemüse deshalb gründlich, aber möglichst kurz waschen. Gemüse am besten dünsten, denn zuviel Hitze kann den Vitamin zerstören. Auch ist es nicht gut, wenn man Gemüse zu lange warm hält.

Was zu Erkältungen: Studien zeigen, dass Vitamin C keinen vorbeugenden Effekt hat. Auch was die Dauer oder Schwere von Erkältungen angeht, konnte keine einheitliche Wirkung festgestellt werden, so die Erklärung der Experten. Anders ist es bei extremen körperlichen Anstrengungen, so etwa bei Marathonläufern. Da hatte das Vitamin C tatsächlich das Erkältungsrisiko halbiert.

Was den Tagesbedarf angeht, so haben die Experten einige Beispiele: 70 g Paprika, 80 g Brokkoli, 80 g Rosenkohl, 400 g Tomaten. Der Tagesbedarf nach Geschlecht: Frauen zwischen 51 und 65 Jahren brauchen 95 Milligramm, Männer 110. Diese Menge steckt etwa in 160 g Orangen.

Gute Argumente für Vitamin C: es fängt freie Radikale ab, hilft beim Aufbau des Bindegewebes und begünstigt die Eisenaufnahme vom Darm ins Blut. Außerdem ist es an der Bildung von Hormonen beteiligt.

Wer hat einen erhöhten Vitamin C-Bedarf? Dies trifft auf schwangere und stillende Frauen zu, so wird erläutert. Bei Rauchern ist die Vitamin C-Konzentration im Blut deutlich weniger. Deshalb empfehlen die Experten für Raucher 155 mg pro Tag, für Raucherinnen 135 mg.

Was ist mit einem Mangel – typisch sind eine erhöhte Anfälligkeit für Infekte oder auch häufiges Zahnfleischbluten. Das kann aber beides auch andere Ursachen haben. In Deutschland sind die meisten Menschen ausreichend mit Vitamin C versorgt. Ein starker Mangel wird als Skorbut, was auch als „Seemannskrankheit“ bekannt ist, bezeichnet. Das kommt daher, dass Seeleute, die einst über lange Zeit keine frischen Lebensmittel an Bord hatten, betroffen waren. Damals waren die Schiffe ja noch sehr lange unterwegs.

Ein zuviel an Vitamin C – Das scheidet der Körper normalerweise mit dem Urin aus. Es kann auch Durchfall auftreten. Menschen, die Nierenerkrankungen oder Harn- oder Nierensteine haben, dürfen ihren Tagesbedarf nicht überschreiten. Auch welche mit bestimmten Eisenstoffwechselerkrankungen sollten nicht zuviel zu sich nehmen.

Foto: Thommy Weiss / pixdelio.de

 

Obst – nur das beste ist gut….

Gesundes Obst ist unverzichtbar für die Gesundheit. Es schmeckt nicht nur gut, sondern hat auch viele wertvolle Inhaltsstoffe. Wie heißt es so schön:“An apple a day keeps the doctor away.“ – Ein Apfel am Tag erspart den Doktor. Gutes Obst muss garnicht teuer sein, wie manche meinen. Wenn man beim Einkauf aufpasst, kann man auch zum kleinen Preis die beste Ware bekommen.

Oft sehen die Früchte alle so appetitlich aus, die man so im Supermarkt sieht. Oft sieht es dann zuhause so aus, dass alles nicht besonders schmeckt und schnell verdirbt. Da gibt es ein paar Tricks, die von dem Fachmann erklärt werden: Ältere Ware wird vom Personal des Supermarktes meist nach oben verpackt, damit es schnell verkauft wird. In den unteren Lagen findet man die frischen Früchte. Außerdem sollte man bedenken, dass diese noch nicht so oft angefasst wurden. Denn dabei entstehen Druckstellen, wodurch das Obst schneller verdirbt. Ein Tipp: Blattgrün vertrocknet am schnellsten, ist es noch da und wirkt saftig, ist die Frucht noch ganz frisch.

Nicht selten ist das Obst bereits um die halbe Welt gereist, bevor es hier zu kaufen ist. Durch die langen Transportwege leiden natürlich Vitamingehalt und oft auch der Geschmack. Nicht zu denken, wie auch die Umwelt leidet. Da sollte man sich auf regionale Ware verlassen. Aber oft ist auch das irreführend, da der Begriff nicht geschützt ist. Da gibt es als Tipp das einheitliche Regionalfenster, das auf immer mehr Waren zu finden ist. Da steht alles genau drauf und ist verlässlich.

Die Oberfläche des Obstes sollte prall und kräftig gefärbt sein, aber auch das ist manchmal nicht ganz stimmend. Denn heutige Züchtungen sind oft nur auf Optik getrimmt. Daran riechen ist oft gut, denn je besser die Früchte riechen, desto besser werden sie auch schmecken. Manchmal aber ist auch hier Vorsicht zu walten, denn ein aufdringlich süßer Duft kommt daher, dass die Früchte sehr oder auch überreif sind.

Dann wird noch ein Rat von den Fachleuten gegeben: Lose Ware ist zwar etwas teurer wie abgepacktes Obst. Aber bei weichen Früchten wie Erdbeeren lohnt sich das. Denn sie fangen in den vollgestopften Verpackungen und unter Folie schnell unentdeckt an zu schimmeln.

Foto: Tommy Weiss / pixelio.de

 

Schöne Haut – schützen und pflegen…

Schöne Haut soll sanft sauber werden – das betrifft vor allem unsere Hände! Es galt schon immer, dass wir regelmäßig unsere Hände waschen sollen. Besonders jetzt in Corona-Zeiten ist das wichtig. Man greift automatisch zur Seife (ich habe noch nie soviel Seife verbraucht wie zur Zeit!) und drehen den Wasserhahn auf. Nicht nur nach dem Toilettengang, das war sowieso immer wichtig, auch nach dem Einkauf oder wenn wir sonst mit irgendwas in Berührung kommen. Seife ist aus der täglichen Körperhygiene nicht wegzudenken.

Das Problem ist, dass Seife oft die Haut trocken macht, denn viele Seifen greifen die Hände an. Was man gar nicht bedenkt: Auf der Haut befindet sich ein Film aus Schweiß, Talg und Wasser – ein perfekter Boden für Mikroorganismen. Diese sind für eine gesunde Haut wichtig. Auf einem Quadratzentimeter der Haut leben bis zu einer Million Bakterien, Viren und Milben, die Keime fernhalten, so erklären es die Mediziner. Der Säureschutzmantel hat einen leicht sauren pH-Wert. Seife ist aber alkalisch, d.h. bei mehrmaligem Einseifen verändert der sich und der Schutzmantel kann zerstört werden.

Was tun? Dermatologen warnen, nicht beim Kauf wahllos zuzugreifen. Stattdessen sollte man auf die Inhaltsstoffe achten. Cremige Seifen sind oft feuchtigkeitsspendend. Clycerin ist für die Feuchtigkeit in jeder Seife wichtig. Es gibt spezielle Seifen aus der Drogerie, die zudem mit pflanzlichen Ölen, Urea, Aloe Vera u.ä. beanspruchte Hände pflegen. pH-neutrale Produkte sind auf für jeden verträglich auf der Haut, auch für unter Schuppenflechte o.ä. leidende.

Übrigens, was ich schon länger erfahren habe, Desinfektionsmittel sind für unterwegs und viele Dinge wichtig. Zuhause sollten wir darauf verzichten, denn auf Dauer trocknen sie die Haut aus. Die Mediziner erklären, dass gründliches Händewaschen dann genügt.

Foto: Joujou / pixelio.de

Tückische Frühlingssonne…..

Die Frühlingssonne kommt schon ab und zu durch, es ist zu hoffen, dass die letzten Schneeschauer fast vorbei sind. Da wächst die Lust, wieder nach draußen zu gehen. Mal wieder die Sonne genießen, die Schuhe ausziehen und sich bescheinen lassen!

Doch die Sonne hat auch ihre Schattenseiten: Die Märzsonne ist sehr gefährlich, die UV-Strahlung ist bei wolkenlosem Himmel so hoch, dass man sich mit entsprechender Kleidung und Sonnenschutz schützen sollte. Das kann  etwaige aktinische Keratosen oder Hellen Hautkrebs verhindern, so erklären es die Fachmediziner.

Gerade der Hautkrebs ist nicht zu unterschätzen – Die Deutsche Krebsgesellschaft hat registriert, dass jährlich etwa 213.000 Menschen daran erkranken. Und als Risikofaktor gilt eben die UV-Strahlung. Die Erkrankung tritt zunehmend in höherem Lebensalter auf, häufiger bei Männern als bei Frauen. Die Vorstufe sind die sog. aktinischen Keratosen, darauf weisen die Wissenschaftler hin. Diese zeigen sich erst nur als raue oder krustige Stellen auf der Hautoberfläche, im Gesicht, auf den Handrücken, den Oberarmen oder einer Glatze. Sie lassen sich auch ohne Skalpell behandeln. Der Helle Hautkrebs mus operativ entfernt werden.

Also schöne Zeit bei endlich wieder warmen und sonnigen Tagen, aber schön aufgepasst!

Foto: Dorothea Jacob / pixelio.de

 

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