Keukenhof – Frühlingsparadies der Niederlande

265098_web_R_K_by_Miroslaw_pixelio.deKaum zu glauben, der Keukenhof, den viele als den schönsten Frühlingspark der Welt bezeichnen, öffnet dieses Jahr zum 66. Mal! seine Pforten. Vom 20. März bis zum 17.Mai lässt sich hier ansehen, was die internationale Blumenschau in Lisse zu bieten hat. Man rechnet wieder mit 800 000 Besuchern aus aller Welt. Damit trägt der Keukenhof einen großen Anteil am Touristiksektor der Niederlande.

Auch für mich persönlich verbinden sich seit langen Jahren schöne Erinnerungen mit diesem schönen Blumenpark. Besonders aus dem angrenzenden Rheinland fuhren und fahren unzählige Menschen hin, um sich die wunderbaren Blumen anzuschauen.  Es war jahrelang eiserne Tradition in meiner Familie, dass wenigstens einmal im Jahr eine Bustour dorthin gemacht wurde. Später auch mit dem Pkw, dann wurde ein Besuch an der Nordsee angeschlossen.

Seit der Eröffnung haben mehr als 50 Millionen Menschen diesen Park besucht. Hundert Blumenzwiebelzüchter sind Hoflieferanten und 500 Blumenzüchter nehmen an den Blumenshows teil. Ziel des Managements ist ein internationales und unabhängiges Schaufenster des niederländischen Zierpflanzensektors heute und auch in Zukunft zu präsentieren.

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Die lebenswertesten Städte….

721586_web_R_K_by_berggeist007_pixelio.deDie Wirtschaftsberatungsgesellschaft Mercer hat eine Studie herausgegeben, in welchen Städten es sich am besten leben lässt. 215 Städte weltweit wurden begutachtet. Für die Auswertung wurden 39 verschiedene Aspekte zugrunde gelegt. Politische, soziale, wirtschaftliche und umweltorientierte Gegebenheiten , aber auch Alkohol und Freitzeitangebote wurden getestet. Der hauptsächliche Grund war, die Lebensbedingungen für im Ausland arbeitende Menschen darzustellen.

Die lebenswerteste Stadt ist Zürich in der Schweiz, die beste in Deutschland in dieser Hinsicht ist Düsseldorf. Die bevorzugteste US-Stadt ist Honolulu auf Hawaii, und die schlechtesten Lebensbedingungen findet man in Bagdad.

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Frühling – lässt sein blaues Band……

Nun, da sich die Sonne (bis auf einige Rückfälle des Winters) wieder öfter blicken lässt, möchte man in den eigenen vier Wänden auch etwas davon spüren. Immerhin ist seit dem 1. März für die Meteorologen schon der Frühling aktuell da. Jedenfalls lässt er sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte.., dieses Gedicht geht einem dann schon durch den Kopf.

Gerade auch im Hinblick auf Ostern gibt es so schöne Sachen, wo einem das Herz lacht.

Schon ein Strauß Tulpen oder Narzissen zaubert häusliche Frühlingsgefühle. Aber auch die Frühlingsdeko ist vielfältig, ob Vogel- oder Hasenmotive, Blumen, Lämmer, Eier usw., aus verschiedentlichen Materialien, zum Aufhängen, Stellen usw., erlaubt ist, was gefällt.

Man sollte sich aber für einen Stil, bestimmte Materialien und Farben entscheiden, damit das Ganze nicht überladen wirkt. Ein optischer Blickfang sind Kerzen in Eiform, in schönen Gestellen, sei es in Eierbecherform oder, wie ich habe, in einem Keramikhuhn. Ein Muss ist für mich ein Osterstrauß, der bei mir schon seit 1. März die Wohnung verschönt. Weidenkätzchenzweige, bei einem ersten Spaziergang gepflückt, mit Korkenzieherweiden in einem Keramiktopf dekoriert. Dazu Aufhänger für die Zweige in Eiform. Besonders schön ist es natürlich, Eier auszublasen und zu bemalen, einen Faden an einem kleinen Holzstückchen, von einem Zahnstocher, durchzuziehen und aufzuhängen. Das macht vor allem Kindern Spaß.

Man kann auch schon der vorösterlichen Essenstafel im Handumdrehen eine frühlingshafte Note verleihen, etwa durch frühlingshaft bedruckte Servietten. Dazu Hasen, sei es aus Schokolade oder aus Dekomaterial, oder auch Hühner, habe ich sehr schön aus Holz, das macht das Ganze fröhlich.

Da ist erlaubt, was gefällt, man kann der Fantasie freien Lauf lassen und so den Frühling schon ins Haus holen.

Foto: Margrit / pixelio.de

Der Kälte trotzen – Leben in der Arktis …..

487199_web_R_K_by_Mats Arp_pixelio.deWir freuen uns schon auf den Frühling, der langsam naht. Selbst, wenn nicht viel Schnee kommt, dauert uns der Winter zu lange. Wir bekommen den Winterblues und finden bereits kleine Minusgrade schlimm! Da kommt ein schöner Reisebericht gerade recht, um diesen Standpunkt gerade zu rücken – Was machen die Menschen, die immer in teils großer Kälte leben müssen?

Beispielsweise die Jakuten im Nordosten  Russlands sind an Temperaturen um minus 50 Grad gewöhnt. Als Kältepol aller besiedelten Regionen der Erde gilt das ostsibirische Dorf Oimjakon, wo im Winter bis zu 70 Grad gemessen wurden. In der Sprache der Jakuten bedeutet Oimjakon übrigens „heiße Quelle“. Wer hätte das gedacht?

Da ist interessant, nochmal zu erfahren, dass in der Arktis und ihren Randgebieten 1,5 – 2 Millonen Menschen aus rund 30 Völkern leben. Sie haben natürlich auch verschiedene Kulturen und Traditionen. Da sind die Eskimons, also Inuit im nördlichen Kanada, die skandinavischen Samen, die Lappen und nordsibirische Völker wie Nenzen und Jakuten. Da frägt man sich, wie es die Menschen schaffen, so zu leben? Wissenschaftler haben das erforscht, sogar Bücher darüber veröffentlicht.

Ein Autor erklärt es so, dass Körperbau und Stoffwechsel der arktischen Völker sich der Kälte angepasst haben. In der Regel sind die Menschen klein und stämmig, haben kurze Gliedmaßen und flache runde Gesichter. Darum können sie die Wärme besser speichern. Außerdem haben sie, so wird erläutert, ein besonders dickes Unterhautfettgewebe, das als Isolierschicht wirkt. Um die Haut besser zu isolieren, stellen sich zudem die Körperhaare auf, wie bei Gänsehaut. Das ist ein Relikt aus der Zeit, als wir noch ein Fell hatten!

Damit die Körpertemperatur nicht sinkt, schützen sich die arktischen Völker mit Kleidung aus Rentier-, Robben- und Eisbärfell. Tierfelle sind wasserabweisend und isolieren sehr gut. Man kann sie auf Fotos in wunderbaren Fellmänteln mit traditionellen Stickereien und sehr schönen Fellmützen sehen. Besonders niedlich sehen die Kinder aus. Viele Inuits fahren auch noch traditonell mit dem Hundeschlitten. Natürlich hat auch hier die moderne Zeit mit allen Vorteilen, aber auch leider mit vielen Nachteilen Einzug gehalten.

Arktische Völker haben eine aktiveren Stoffwechsel als Menschen in gemäßigten und warmen Klimazonen. Außerdem ernähren sich die Bewohner der Arktis traditionell von Fisch und Fleisch. Kohlenhydrate waren lange unbekannt. Mit ihnen kam allerdings die Diabetes.

Es ist sehr interessant, mal etwas über ein ganz anderes Leben zu erfahren.

Foto: Mats Arp / pixelio.de

Kerniges – ein vielseitiger Genuss

717410_web_R_K_by_Alice Dias Didszoleit_pixelio.deOb kernig oder zart – die leicht nussig schmeckenden Haferflocken sind das wohl bekannteste Haferprodukt. Natürlich auch besonders für viele Müsli-Mischungen. Die gedampften, gedarrten und zu Flocken breit Haferkörner gibt es in vielen Varianten. Den meisten von uns aus Kinderzeiten bekannt und geliebt (oder auch nicht!).

Da gibt es die Großblattflocken, sie sind kräftig-knusprig und besonders für Frühstücksspeisen geeignet. Die Kleinblattflocken sind dagegen weicher und zarter. Um sie herzustellen, werden die Haferkerne vor dem Dämpfen und Walzen auf Schneidmaschinen in Stücke geschnitten. Sie eignen sich für feine Müslis, Hackfleischgerichte, Aufläufe und Gebäck. Dann gibt es die schnelllöslichen oder Instant-Flocken. Sie werden aus Hafermehl gewonnen, lösen sich in Milch oder Saft auf, sind auch Kraftnahrung für Sportler und als Babynahrung bekannt. Darüber hinaus kann man sie als Bindemittel für Soßen, Suppen und Eintöpfe verwenden (wissen nicht alle!). Dann gibt es noch Hafermehl und Hafergrütze. Aus letzterer lassen sich süße wie herzhafte Suppen und Breie zubereiten.

Zudem ist Hafer ein uraltes Nahrungsmittel! Schon in der germanischen Küche gab es den Haferbrei, und im Mittelalter war die „Habergrütze“ die Alltagskost der armen Leute. Bis zum Ausgang des 18. Jahrhunderts blieb der Hafer die Ernährungsgrundlage breiter Bevölkerungsschichten. Er verlor erst mit dem Sinken der Brotgetreidepreise an Bedeutung für die Ernährung.

Hafer gehört zu den jüngeren Kulturgetreidearten und ist auch sehr gesund: Er enthält neben einem hohen Anteil an Kohlenhydraten und Eiweiß auch viel ungesättigte Fettsäuren, lösliche Ballaststoffe, Glucanen sowie Vitamin B1, B6 und E, Zink, Eisen und Calcium. Das erkannte auch der Ernährungsreformer Maximilian Bircher-Brenner (1867-1939). Er entwickelte um 1900 das „Birchermus“ nach einem Rezept der Schweizer Alpenhirten. Dazu gehörten unbedingt Haferflocken.

Auch heute schätzt man überall Haferflocken zum Frühstück. Ganz klassisch ist das „Porridge“ für ein englisches Frühstück. Dafür werden 150 g Haferflocken mit 750 ml Wasser, etwas Salz und abgeriebener Zitronenschale bei schwacher Hitze fünf Minuten gekocht. Der sämige Brei wird dann mit 4 EL süßer Sahne oder Kondensmilch sowie 2 EL Zucker verrührt.

Das gibt doch einen guten Tagesauftakt!

Foto: Alic e Dias Didszoleit / pixelio.de

Transatlantikpassage per Schiff – ein Abenteuer auf See…..

618561_web_R_K_B_by_Jerzy Sawluk_pixelio.deWas früher gar nicht anders möglich war, ist heutzutage etwas Besonderes. Per Schiff über den Atlantik  – die meisten fliegen, weil sie einfach keine Zeit haben, schneller sein wollen (auch billiger).

Einen schönen, informativen Reisebericht über eine Transatlantikpassage, klassischerweise von Hamburg nach New York las ich vor kurzem mit großem Interesse. Das wird als eine kurzweilige und trotzdem abenteuerreiche Kreuzfahrt angeboten, beispielsweise von Aida. Wenn die Schiffe vom Mittelmeer im Spätsommer in die Karibik überführt werden und im Frühjahr wieder zurückkommen, kann man solche Fahrten buchen. Und ein großartiges Abenteuer erleben!

Die Route geht bei der beschriebenen Reise von Hamburg / Warnemünde über Oslo, Bergen, die Faröer, Island, Grönland nach Kanada (St. Johns, Halifax) nach New York. Dabei gibt es gerade im Nordatlantik oft schweren Seegang. Das gehört bei einer Transatlantikpassage einfach dazu, sagt der Kapitän, der bereits zwölf Passagen hinter sich hat. Zwischen Island und Grönland gab es hier zwei Tage schweren Seegang, der die Passagiere an die Bars trieb. Denn, so wurde geraten, man muss den äußeren durch den inneren Seegang ausgleichen.

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Etwas ganz Besonderes – Kreuzfahrt nach Feuerland…

feuerlandEtwas ganz Besonderes und Unvergessliches ist eine Kreuzfahrt auf den Spuren der Yamana-Indianer und ihrer außergewöhnlichen Geschichte. Es ist natürlich ein weiter Weg bis dahin, der sich absolut lohnt: Anreise mit Iberia und Air France mit Zwischenstopp ab Düsseldorf nach Santiago de Chile, von dort weiter nach Punta Arenas an der Südspitze des südamerikanischen Kontinents.

Das Kreufahrtschiff „Stella Australis“ bricht in den Sommermonaten regelmäßig zu Expeditionen auf den Spuren der Yamana-Indianer von Punta Arenas nach Kap Hoorn und Ushuaia im argentinischen Teil Feuerlands auf. Der Veranstalter Windrose Finest Travel hat Termine hierfür wieder ab März 2015. Wer sich genau informieren will: www.windrose.de.

Mit Führer gehen die Reisegruppen den Wegen der Indianer nach. Ganz besonders berührend ist, dass es nur noch eine einzige Yamana-Indianerin in Feuerland gibt, die 86-jährige Abuela Christina Calderón. Ihre Schwägerin, die vor 10 Jahren starb, war die einzige, mit der sie sich in ihrer Muttersprache unterhalten konnte. Wenn Abuela stirbt, hat das Volk, das schon vor Jahrtausenden am weitesten in den Süden der Erde vordrang, seine letzte Stimme verloren.

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