Krumme Dinger – nícht zum Drehen – zum Essen!

Gemeint ist das vielseitige gesunde Gemüse – die Gurke! Was gibt es nicht alles für Sorten, eine wohlschmeckender als die andere: Sie sind ideale Begleiter als Salat, geschmort, einfach zum Rohessen, eingelegt usw.

Natürlich als beliebteste die lange schlanke Salatgurke, roh zu essen, ganz klassisch als Salat mit Sahne und Dill!! Oder auch in Dips, im Zarziki und und… Es gibt auch eine krumme Variante davon, die Schlangengurke.
Dann  sind da die dicken, gesprenkelten Schmorgurken, die  man als Gemüse geschmort isst, mit Dill gegart oder gefüllt im Ofen gebacken. Minigurken sind besonders süß und aromatisch und ideal für den kleinen Haushalt. Die kleinen Einlegegurken werden ungeschält schon seit jeher mit Essig, Salz und Gewürzen eingelegt.

Aus der unerschöpflichen Vielfalt der Rezepte habe ich einige ausprobiert:

Lachsfilet mit Dill-Gurken

Zutaten für vier Personen: 4 Lachsfilet mit Haut ohne Gräten, je 150 g), 4 EL Sonnenblumenöl, Salz, Pfeffer, 2 Zwiebeln, 2 Saatgurken, 2 TL Weißweinessig, 1/2 TL brauner Zucker, 2 Bund Dill, 4 EL Schmand, 2 Pak. Express-Reis.

Die Lachsfilets abbrausen und trocken tupfen. In einer Pfanne 2 EL Öl erhitzen und den Lachs darin kurz von allen Seiten anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen und warm stellen. Zwiebeln abziehen und in feine Würfel schneiden. Die Gurken abbrausen, trocken reiben, putzen und in Würfel schneiden. In einer Pfanne das restliche Öl erhitzen. Zwiebeln und Gurken darin glasig dünsten, mit dem Weißweinessig ablöschen, mit Salz, Zucker und Pfeffer würzen. Kurz vor dem Servieren den Dill abbrausen, abzupfen und fein schneiden. Mit dem Schmand unterrühren. Den Reis nach Packungsanleitung in einer Pfanne oder in der Mikrowelle erhitzen und zum Lachsfilet mit Dill-Gurken servieren.

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Hätten Sie`s gewusst?

Es gibt unzählige Redewendungen, die uns so geläufig sind, dass wir gar nicht überlegen, warum sie so sind. Wie sie halt sind! Denn sie haben alle einen Ursprung, meist schon in weit zurückliegenden Jahren zu suchen.

Anbei noch mal eine kleine Anzahl der vielen: Also wie ist es, wenn man schlau wie Meister Lampe ist? Oder derjenige, der weiß, wie der Hase läuft? Der weiß neben genau Bescheid! Aber wo ist denn der Zusammenhang zwischen Wissen und Hase? Diese Redewendung kannte man schon im 13. Jahrhundert. Denn das wusste man, dass der Hase eingeschickter Läufer ist. Um seinen Feinden zu entkommen, schlägt er ja bekanntlich Haken und wechselt oft die Richtung. Wer also vorher schon durchschaut hatte, wo es langging, hatte also den Durchblick.

Dann der Begriff der Limousine für ein schönes Auto, also ein geschlossenes mit Verdeck, um genau zu sein. Bevor es Autos gab, musste man ja die Kutsche nehmen. In der französischen Region Limousin trugen die Fuhrleute der Kutschen einen  wetterfesten Ziegenhaarmantel, der dicht verschlossen war und Limousine genannt wurde. Und genauso viel Schutz gibt eben  das gleichnamige Auto.

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Myrte – die Pflanze der Liebenden

Es sind nur einige Jahrzehnte her, da gehörte ein Myrtenbusch zu jedem Haus. Denn ein Sträßchen zierte die Anzugjacke des Bräutigams, und die Braut trug ein Myrtenkränzchen. Das ist auch heute noch oft so, natürlich stammen die Sträußchen aber nicht mehr aus dem eigenen Haushalt. Früher haben sogar die Bäuerinnen nach der Hochzeit die Sträußchen  bewurzelt, um wieder neue Myrten zu ziehen.

Dieser Brauch stammt aus dem 16. Jahrhundert. Die Wurzeln dieser Tradition finden sich aber schon in der griechischen Mythologie, wo die Myrte zur Schutzpflanze der Liebenden erklärt wurde. Der Überlieferung nach schmückten sich schon altägyptische Frauen und göttliche Schönheiten wie Venus oder Aphrodite mit blühenden Myrtenzweigen, so weiß eine Historikerin zu berichten.

Für die Allgemeinheit ist die Myrte etwas in Vergessenheit geraten, aber ganz aus der Mode gekommen sind die Pflanzen auch nicht. So berichtet ein Gartenarchitekt, dass Myrten eigentlich die mediterranen Klassiker an sich sind, die aus den Wintergärten nicht wegzudenken sind. Auch für viele Schlösser, die heute oft nach historischem Vorbild ihre Parks bepflanzen, gehören die Myrten wie Granatäpfel, Feigen und Zitrus zum fürstlichen Gartenschmuck wie vor 200 Jahren.

Die Myrte stammt aus dem Mittelmeerraum und ist dort vor allem in der Macchie verbreitet. Sie werden dort bis zu drei Metern hoch. Die immergrünen Blättchen sind glänzend dunkelgrün und eiförmig zugespitzt. Wenn man sie zwischen den Fingern verreibt, duften sie herb-würzig. Nach der Blüte entstehen erbsengroße purpurschwarze Beeren. Diese sind essbar, schmecken süßlich mit einem bitteren Nachgeschmack. Im Mittelmeerraum wurden sie früher als Pfefferersatz verwendet.

Myrten sind nicht leicht zu pflegen, zum Gießen sollte man weiches Regenwasser verwenden, sie mögen keinen Kalk. Oder man verdünnt Leitungswasser mit etwas Essig. Vor allem auch sollte man gute Erde verwenden und alle zwei bis drei Jahre umpflanzen. Von April bis Oktober kann die Myrte draußen stehen, dann müssen die Töpfe an einen geschützten Standort. Sie vertragen keinen Frost.

Viele Hobbygärtner haben inzwischen ihre Liebe zur Myrte dahingehend entdeckt, dass man leicht aus den Büschen, wenn man sie im Garten hat, Figuren schneiden kann. (So wie früher in den Schlossgärten!) Da gibt es bestimmte Sorten, die sich besonders gut für Formschnitt eignen. Da kann man sich leicht im Fachhandel schlau machen.

Foto: gnubier / pixelio.de

Federweißer – gehört einfach zum Herbst!

Nun ist es wieder soweit, voll Freude habe ich schon Federweißen im Handel gesehen. Alle Freunde dieses spritzigen Getränks empfinden sicher genau so. Sauser, Rauscher, die Bezeichnungen kenne ich vom Bodensee her, oder auch Bitzler wird er genannt. Selbst eingefleischte Weintrinker wissen nicht, woher der neue Wein den Namen Federweißer hat.

Mit ein wenig Fantasie, Poesie und einem Glas gärenden Mostes kann man aber durchaus dahinter kommen: Die milchig-weiße Färbung des Getränks, das durch die freiwerdende Kohlensäure von innerem Leben erfüllt wird, erinnert an einen Tanz von Tausenden wirbelnder Federchen. Sie sind auch für das leichte Prickeln des jungen Weines verantwortlich.

Die Fans des Federweißen haben ihre besonderen Vorlieben. Die einen lieben ihn süß und frisch von der Kelter, die anderen herb gleich nach der Gärung. Genauso viele genießen ihn am liebsten in einem Zwischenstadium: den Federweißen. Das Getränk ist vitaminreich, es gehört einfach zum Herbst dazu wie bunt gefärbtes Laub und goldene Sonne!

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Wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt……

Kaum ein Streit entbrennt so schnell, wie der mit dem Nachbarn. Und oft werden die Zänkereien so erbittert geführt, dass sie nicht selten vor dem Richter landen. Aber was darf ein Nachbar und was muss man sich gefallen lassen?

Einige Beispiele waren zu lesen: Wie ist es mit sonntäglichem Rasenmähen? Ein altbekannter Grund zum Streiten! Also: elektrische Rasenmäher dürfen in der Regel nur werktags zwischen sieben und 20 Uhr in Betrieb sein. Bei sehr lauten Geräten gelten sogar noch strengere Regeln.

Darf der Nachbar auf dem Balkon rauchen? Ja, denn der Balkon gehört zu der entsprechenden Wohnung. Zieht Qualm in die benachbarte Wohnung, muss das wohl oder übel geduldet werden. Bei sehr starker Beeinträchtigung sollte man sich beim Vermieter melden, entweder eine Regelung mit dem Nachbarn herbeiführen oder eine Mietminderung durchsetzen.

Kann er einfach im Garten einen Baum pflanzen? Ja, im eigenen Garten darf man das natürlich. Man muss nur den gesetzlichen Grenzabstand einhalten. Der ist verschieden, je nach Bundesland zwischen 50 cm und acht Metern.
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Weltalphabetisierungstag – ein wichtiger Tag!

Am heutigen Sonntag, 08. September, ist Weltalphabetisierungstag. Ein wichtiger Hinweis, mehr noch ein Mahnmal, um daran zu denken, dass alle Menschen lesen und schreiben lernen sollten!!

Was für uns bei den meisten längst selbstverständlich ist, ist längst nicht bei allen so. Es gibt rund 862 Millionen Erwachsene!!, die weder lesen noch schreiben können. Ein Drittel davon sind Frauen! Sie haben es nie gelernt oder vergessen, da sie  nur kurz eine Schule besucht haben. Was das für Probleme mit sich bringt, ist sehr vielschichtig.

Am Weltalphabetisierungstag gibt es viele Aktionen, um darauf aufmerksam zu machen. Erst mal muss man sich darüber klar sein, wie es kommt, dass selbst Erwachsene nicht lesen und schreiben können. Die meisten leben in Entwicklungsländern, also Afrika, Asien oder auch Südamerika. Viele Kinder können dort nicht zur Schule gehen, es gibt zu wenige und sie sind oft zu weit entfernt vom Dorf. Oft ist es so, dass die Eltern so arm sind, dass ein Schulbesuch unmöglich ist. Statt dessen müssen die Kinder mit arbeiten. In Afrika beispielsweise geht jedes dritte Kind nicht zur Schule, das sind 45 Millionen!! Es ist ein Teufelskreis – eben dass es für später auch wenig Lehrer gibt.

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Ein Klassiker – die Fassbrause

Der alte Klassiker Fassbrause ist im neuen Gewand zurück. Die Rezeptur hat sich geändert, und statt aus dem Fass kommt sie aus der Flasche.

Die Fassbrause ist eine Berliner Entdeckung: 1908 hat der Berliner Chemiker Dr. Ludwig Scholvien die Fassbrause erfunden. Neben Auszügen aus Äpfeln und Süßholzwurzeln enthielt sie die brauereitypischen Zutaten Malz und Brauwasser. Das würzig-herbe Getränk wurde ursprünglich vom Fass gezapft.

Die Kölner Brauerei Gaffel hat Fassbrause 2010 als Erste neu auf den Markt gebracht. Viele Mitbewerber haben nachgezogen, darunter Krombacher, Veltins, Bitburger und Holsten. Da der Bierkonsum rückläufig ist, hofft Gaffel in diesem Jahr mehr als 50 Millionen Liter Fassbrause abzusetzen – um die Verluste auszugleichen. 2012 sank nämlich der Pro-Kopf-Verbrauch von Bier auf den Tiefstwert von 105,5 Liter.

Alkoholfreie Erfrischungsgetränke dagegen sind beliebt, mehr als 120 Liter trank jeder Bundesbürger im vergangenen Jahr. Mit 20 bis 30 Kilokalorien pro 100 Milliliter liegen die neuen Anbieter im Trend zu kalorienreduzierten Getränken. Obwohl Fassbrause nicht allzu süß schmeckt, enthält sie etwas Zucker. Beispielsweise in der 0,33 Liter-Flasche Veltins Apfel-Kräuter-Brause sind etwa 15 Gramm enthalten. Zum Vergleich: In der gleichen Menge Cola sind es 35 Gramm.

Die neuen Fassbrausen gibt es in verschiedenen Geschmacksrichtungen – von Apfel über Holunder und Rhabarber bis Zitrone. Auch die Zusammensetzung unterscheidet sich vom Original. Es ist nicht festgelegt, was die Fassbrause genau enthalten muss. Manche Brauer mischen die Brause sogar mit alkoholfreiem Bier.

Darum sollte man auf das Zutatenverzeichnis achten, wenn man kein alkoholfreies Bier in der Fassbrause möchte. Für Kinder ist diese Art Fassbrause nicht geeignet, weil der Geschmack sie an das Biertrinken gewöhnt.

Fassbrause ist sehr lecker und wirklich ein Genuss. Man sollte aber Maß halten, da es ein zuckerhaltiges Getränk ist. Und außerdem ist Wasser der beste Durstlöscher.

Foto: birgitH / pixelio.de

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