Hundstage – heiße Zeit!

Nun sind sie da – die heißen Sommertage, die Hundstage. Die Hitze soll noch anhalten, ja über das kommende Wochenende werden die heißesten Sommertage erwartet.

Bei aller Freude über den ersehnten Sommer stöhnen wir alle unter dem so massiven Anstieg der Temperaturen. Der Schweiß läuft in Strömen bei der kleinsten Anstrengung, schattige Plätzchen sind begehrt. Die Biergärten haben Hochkonjunktur (ich komme gerade aus einem, es ist Freitagabend, 17.08., 23.oo Uhr. Dort war schon am Nachmittag Hochbetrieb!). Die Schwimmbäder verzeichnen endlich Massenpublikum, an die Seen zieht es sämtliche Wassersportler. Die Eisdielen freuen sich über großen Zulauf.

Da habe ich mir Gedanken gemacht, auch etwas Nützliches beizutragen. Wie gerufen kam ein Zeitungsartikel und auch das Internet gab Tipps. Vieles ist uns allen altbekannt, wird eventuell nicht immer so beachtet, aber es ist sehr, sehr wichtig, einige Regeln durchzuführen:

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Auch im Sommer um den Keller kümmern!

Es hört sich auf den ersten Blick komisch an, aber ist sehr plausibel, wenn man sich  näher damit befasst. Fachleute bezeichnen die Tatsache, dass warme Sommerluft in Kellern Feuchtigkeit erzeugt, als Sommerkondensation.

Das ist verblüffend, aber eine Fachzeitschrift erklärte es so, dass die warme Luft viel Feuchtigkeit mit sich führt. An den relativ kalten Kellerwänden kühlt sie ab und kann dann nicht mehr so viel Wasser tragen. So kommt es, dass der Dampf auf der Wandoberfläche kondensiert und die Wände feucht werden. Also das kann auch im Sommer passieren! Die Folge können Schimmelpilze sein!

Um das zu vermeiden, raten die Experten, die Kellerräume mit kalter Luft zu versorgen. Das hört sich für den Sommer komisch an, aber die kalte Luft, die sich erwärmt, kann Feuchtigkeit aufnehmen. So wird das erklärt.

Also sollte man den Keller gut lüften, aber wenn draußen möglichst niedrige Temperaturen herrschen! Das wäre jetzt von 1 Uhr nachts bis 5 Uhr morgens, eben da ist die kühlste Zeit.

Aber wer steht schon gern um diese Zeit auf, um für das Lüften zu sorgen! Da gibt es Ventilatoren mit Zeitschaltuhr, die die Luft aus dem Keller nach draußen blasen. Die durch die Kellerfenster oder Lüftungsdruchlässe nachströmende kalte Luft erwärmt sich und nimmt wie gesagt Feuchtigkeit auf.

Wichtig wäre, so die Fachleute, dass man aber die Türen vom Keller zum Obergeschoss geschlossen hält. Übrigens, wer nicht im Schlaf durch den arbeitenden Ventilator gestört werden will, da könnte man sich umsehen nach leisen, die auch weniger Strom benötigen.

Foto: olga meier-sander / pixelio.de

Bambi – geliebt und unvergessen – wird 70 Jahre

Wer kennt nicht die unsterbliche Geschichte von „Bambi“. Ich glaube, es war der erste Film, den ich sehen durfte. Viele Male folgten. Nun lese ich, dass der Film vor 70 Jahren zum ersten Mal in den USA gezeigt wurde. Der Film soll zu den 50 erfolgreichsten Filmen in den USA gehören.

Obwohl aus der Zeichentrickfeder der Walt Disney Production noch viele andere berühmt gewordene Trickfilme stammen, sollen selbst die Mitarbeiter gesagt haben, dass Bambi ihr Lieblingsfilm wäre. Wie eben unzählige Kinder und auch die Erwachsenen (eben die Kinder, die erwachsen geworden sind) Bambi einfach lieben.

Es gab sogar vor sechs Jahren einen zweiten Teil (das ist mir neu, ich liebte und liebe den ursprünglichen Film). Die Geschichte ist auch so anrührend: Wie Bambi mit den großen Augen glücklich mit seinen Freunden, dem auch unsterblichen Hasen Klopfer und dem Stinktier Blume ist. Dann das traurige, dass seine Mutter von Jägern erschossen wird und Bambi bei seinem Vater aufwächst. Was für ihn sehr schwer ist. Und dann das glückliche Happy End, als er erwachsen und mit Feline glücklich ist.

Da haben findige Leute versucht, zu ergründen, warum der Film so beliebt ist. Das erschien mir so interessant, dass ich es an alle Junggebliebenen weitergeben möchte: Der Film wird nur aus der Sicht der Tiere erzählt, das fänden eben viele schön, so die Journalisten.

Die Kameraführung war sehr sorgfältig: Die Produzenten haben die Natur und die echten Tiere sehr genau beobachtet. Das macht sich positiv bemerkbar, es sieht alles sehr echt aus. Dann wurde eine für damalige Verhältnisse neue Technik verwendet. Kein Wunder, dass der Film sieben Jahre gebraucht  hat bis zur Fertigstellung!

Was viele, nicht nur ich, am Film lieben, sind die Farben. Sie verändern sich mit den Jahreszeiten, außerdem wird mit den Farben gespielt, um die Gefühle der Tiere darzustellen. Beispielsweise, als Bambi sich in Feline verliebt, werden aus den grünen Waldbäumen weiße Wolken.

Dann ist Rücksicht vor allem auf die Kinder genommen worden: Die Szene, in der Bambis Mutter stirbt, ist im Film nicht direkt zu sehen. Das ist bewusst so gemacht worden. Trotzdem bleibt das besonders gut in Erinnerung. Eben weil Bambi so traurig war.

Generationen von Kindern und Erwachsenen haben „Bambi“ geliebt und tun es auch weiterhin. Auch ich gehöre dazu, darum hat mich sehr gefreut, darüber zu schreiben.

Foto: Rike / pixelio.de

Sternschnuppenzeit – wünsch Dir was!

Es ist Mitternacht, vom 11. zum 12. August, ich beobachte gespannt den Sternenhimmel, da diese und nächste Nacht besonders viele Sternschnuppen zu sehen sein sollen! Bisher habe ich aber lediglich sich bewegende Flugzeuge gesehen oder habe ich schon was übersehen? Was hätte ich mir schon wünschen können?

Schon als Kind war uns geläufig, dass der Sternenhimmel im August besonders günstig ist für Sternschnuppen und man sich was wünschen kann, wenn man eine sieht. Später als Verliebte hat man wie alle auch nach den Sternschnuppen gespäht und sich viel Glück gewünscht.

Gut dafür ist, dass die Tage noch heiß, die Nächte aber oft sternenklar sind, dafür etwas kühler. Während ich zwischendurch immer wieder nachschaue, habe ich mich etwas schlau gemacht, was die Sternschnuppen eigentlich sind: Also, ich habe gelesen, dass täglich große Mengen Staub- oder Sandpartikel, die Meteoride, mit etlichen Zehntausend Kilometer Geschwindigkeit pro Stunde          in die Erdatmosphäre eindringen, kurz als Meteor oder eben auch Sternschnuppe aufglühen und dann verdampfen. Das auf mehrere tausend Grad aufgeheizte Gas um so einen verglühenden Körper sei das, was wir als Sternschnuppe beobachten, so die Wissenschaftler. weiter lesen »

100 Jahre und immer noch atemberaubend – die Jungfraubahn

Damit keine Missverständnisse aufkommen, ich spreche von der weltbekannten Jungfraubahn im Berner Oberland in der Schweiz. Sie wurde am 1.August 1912 eröffnet. Eine unglaubliche eisenbahntechnische Pionierleistung, vor allem für die damalige Zeit, hat diese Zahnradbahn das markante Dreigestirn von Mönch, Eiger, Jungfrau weltberühmt gemacht.

50 Minuten dauert die Fahrt vom Ausgangspunkt auf der Kleinen Scheidegg, die auch schon 2061 Meter hoch liegt, auf Europas höchsten Bahnhof auf dem Jungfraujoch. Sage und schreibe 3.454 Meter hoch liegt er. Dort ist auch der Ursprung des Großen Aletschgletschers.

Es sind „nur“ 12 Kilometer bis da oben hin, aber was für welche! Die Zahnradbahn überwindet rund 1.400 Höhenmeter, davon fährt man mehr als die Hälfte im Tunnel. Auf der Fahrt gibt es zwei Haltepunkte: Eismeer und Eigerwand mit spektakulären Ausblicken.

Auf dem Jungfraujoch, wo ganzjährig Schnee liegt, gibt es ein Restaurant, den sagenhaften Eispalast und  natürlich die unvergesslichen Aussichtsplattformen. Die meisten Fahrgäste zieht es natürlich dorthin. Bei gutem Wetter hat man einen sagenhaften Blick auf 200 Alpengipfel! Nach Süden sieht man den Großen Aletschgletscher – mit 22 Kilometern der längste Alpengletscher. Wenn es klar ist, sieht man nach Norden bis in die Vogesen und den Schwarzwald.

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Schlaft gut!

Schlaft gut, ist ein frommer Wunsch für jedermann. Aber wie ist es im Sommer, da ist manchmal an guten Schlaf nicht zu denken. Kaum zeigt sich der Sommer mal, indem es tagsüber heiß ist und sich auch dann nachts nicht richtig abkühlt, schon ist es vorbei mit dem guten Schlaf!

Mir geht es auch so wie vielen, man wälzt sich hin und her, schwitzt, dass man Laken und Nachtzeug wechseln muss. Die Fenster sind, wenn es eben möglich ist, weit auf, bei mir jedenfalls. (Ich wohne Gottlob sehr ruhig und im Grünen!)

Da stieß ich auf einige Ratschläge, die mich sehr interessierten. Sie zu befolgen, erscheint mir einfach. Ich habe einiges ausprobiert (nur eine Wärmflasche hat bei mir schon lange das Zeitliche gesegnet).

Die Mediziner empfehlen, egal wie stressig der Tag war, oder gerade, wenn es so war, auf jeden Fall abends erst mal den Kreislauf zu beruhigen.  30 Minuten Spazierengehen, gemütlich, hilft sehr, sich zu beruhigen.

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Wann soll man Blumen abschneiden?

Es gibt fast nichts Schöneres als einen schönen Blumenstrauß. Egal, ob gekauft, aus dem eigenen Garten oder auch Wiesenblumen. Gerade im Sommer hat man die große Auswahl, besonders wenn man einen Blumengarten oder schön bepflanzte Kübel auf der Terrasse hat. Was mich nur immer wieder traurig macht, es ist nur begrenzt ein Anblick, an dem man sich erfreut. Es dauert ja gar nicht lange, dann ist die schöne Pracht verwelkt. Trotz eifriger Pflege gelingt es nicht, lange etwas davon zu haben.

Was mich in dem Zusammenhang total verblüfft hat, las ich kürzlich in einer Empfehlung der Bayerischen Gartenakademie: Wenn man sicher gehen will, dass die Schnittblumen lange halten, sollte man auf den Schnittzeitpunkt achten! (Was für ein Wort!). Besonders lange sind Blumen schön, die am frühen Morgen oder abends und nicht regennass geschnitten werden.

Dass sie nach dem Schneiden rasch ins Wasser müssen, ist klar und auch schräg ansaugen. Das ist ja altbekannt, dadurch saugen die Blumen das Wasser schnell auf.

Ein zweiter Aspekt, was ich auch nicht wusste bisher, sei das Blühstadium. Die Empfehlungen der Gartenakademie sagen, dass beispielsweise bei Gladiolen ein bis zwei Blüten geöffnet sein sollen. Die anderen können sich dann in der Vase entfalten. Andere sollte man schon voll erblüht abschneiden, wie die Doldenblütler Dill und Kerbel.  Schleierkraut, Edeldistel und Aster halten auch am längsten, wenn sie voll erblüht geschnitten werden.

Bei den sogenannten Korbblütlern empfehlen die Fachleute, sollen zwei bis drei Kreise der Einzelblüten geöffnet werden. Das sind beispielsweise Sonnenauge, Sonnenhut und Mädchenauge.

Dann viel Freude mit schönen langlebigen Sträußen!

Foto: Rike / pixelio.de

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