Wintersonne – auch dafür ist Sonnenschutz nötig

Wer den Winterurlaub plant, sollte auch hierbei nicht vergessen, einen wirksamen Sonnenschutz einzukaufen. Er soll möglichst fettfrei und wasserarm sein und die Haut nicht nur vor zuviel Schnee, sondern auch vor frostigen Temperaturen abschirmen.

Dafür hat die Stiftung Warentest acht Sonnenschutzmittel für den Winter getestet. Am besten waren die Kominationen aus Sonenncreme und Lippenschutzstift. Da lag Sun Dance vorne von dm, kostet 84 Cent pro 10 Milliliter. Auch Sun Ozon von Rossmann schnitt gut ab, für 71 Cent. Ebenfalls gut, aber naturgemäß deutlich teurer, ein Produkt aus der Apotheke – Ladval für 3,45 Euro pro 10 Milliliter. Dafür enthalten sowohl Creme als auch Lippenschutz keine Parfümstoffe.

Dafür sind einige getestete Mittel nicht zuverlässig. Die Cremes von Garnier Ambre Solare und Piz Buin würden den versprochenen Lichtschutzfaktor um 20 Prozent unterschreiten. Dadurch ist schneller ein Sonnenbrand zu befürchten, als der eigentlich versprochene Lichtschutzfaktor von 30 Prozent. Der Lippenschutzstift von Piz Buin fällt durch, weil er keinen Schutz vor Ultraviolett-A-Strahlen hat.

Angenehm fiel den Testern auf, dass die Schutzcremes oft in kleinen Tuben mit 20 Millimeter-Inhalt angeboten werden, das ist praktisch für die iste. Die Wintersonnenschutzmittel sind nötigerweise fettreicher als die Sommermittel. So kosten die Tübchen, die meist nur eine Woche halten, zwischen kanpp zwei Euro bis 17 Euro.

Der Kälteschutz wurde, weil eine anerkannte Prüfmethode fehlt, nicht getestet, so die Fachleute. Aber bei fettreichen Zusammensetzungen auf Ölbasis sei ein Schutz vor Kälte zu erwarten. Da käme Ladival, Mawaii und Tiroler Nussöl, das altbewährte für mich!, in Frage.

Auch hier, wer genau nachschauen möchte, im Heft der Stiftung Warentest, Januar 2012, oder natürlich im Internet: www.test.de

Foto: pixelio.de

Es ist nicht alles Öl, was glänzt.. – Olivenöl aus Italien

Vor einigen Wochen war ein riesiger Betrug mit Bio-Lebensmitteln aus Italien aufgeflogen. Man konnte es in den Schlagzeilen lesen. Eine Fälscherbande verkaufte, wie angegeben wurde, über mehrere Jahre hinweg 700 000 Tonnen angebliche Bio-Lebensmittel im Wert von insgesamt 220 Millionen Euro, sie wurden auch in fast alle EU-Staaten geliefert.

Nun gibt es einen neuen Skandal, da geht es um italienisches Olivenöl. Es war vor einigen Tagen auch im Fernsehen zu sehen. Italienische Olivenanbauer klagten ihr Leid, um die Früchte ihrer mühsamen Arbeit betrogen zu werden. Echtes italienisches Olivenöl ist höchste Qualität und im Verkauf demnach auch entsprechend teuer.

Die Medienberichte sagen, dass 80 Prozent des als italienisches Olivenöl verkauften Öles inzwischen Billigöl sei, dass Griechenland, Tunesien, Marokko und Spanien importiert wird. Es gibt eine regelrechte Industrie, die durch diese Importe ein illegales Vermögen macht. Einfach ist es, weil das Mischen des Öles nicht nachzuweisen ist.

So zitiert eine italienische Zeitung, wie ich las, einen italienischen Verbraucherschützer, dass die fraglichen Unternehmen teilweise weniger als 25 Cent für denLiter zahlen. Das Öl wird teils behandelt, teils sofort mit italienischem Öl verschnitten. Dann wird es an Discounter, Großhändler und Touristen für drei bis vier Euro verkauft, natürlich als „reines italienisches Olivenöl“. Den vorgeschriebenen Hinweis auf „gemischt“ gibt es nicht oder nur ganz klein gedruckt.

Es ist schon sehr schade, dass diesem wunderbaren Öl so mitgespielt wird. Auch die italienischen Weinbauer, die natürlich sehr darunter leiden, tun mir leid.

Foto: Oliver Neumann / pixelio.de

Was für Kaffeetrinker – Filtermaschinen im Test

Da ich trotz des Siegeszuges der Espresso- und Portionsmaschinen immer noch eine treue Anhängerin der Filterkaffeemaschinen bin, hat mich folgender Test sehr interessiert. Mich nervt schon sehr, wenn ich wo zum Kaffee eingeladen bin, und egal, wieviele Personen da sind, wegen jeder Tasse einzeln nachgefragt und in die Küche gerannt wird.

Immerhin, so ist statistisch erwiesen, werden noch jährlich 3,4 Millionen Filterkaffeemaschinen verkauft! Die Stiftung Warentest hat 22 Modelle von 18 bis 196 Euro unter die Lupe genommen. 14 Maschinen waren mit Glaskasse, davon gibt es sieben Modelle auch mit Thermoskanne.

Am wichtigsten war den Prüfern der Geschmack des Kaffees. Der war bei den meisten in Ordnung, nur bei sieben Modellen gab es kleine Abweichungen. Bei Tefal hält der Nachgeschmack etwas länger an, bei vier Modellen ist der Kaffee schwächer, bei zweien stärker. Die Tester haben auch den Extraktgehalt des Kaffees gemessen, der bei acht Tassen meist höher ist als bei drei Tassen. Eine gleichbleibende Qualität liefert nur die Melitta Enjoy,so das Ergebnis. Die Modelle von AEG,Bosch, Melitta,Philipps, Siemens und Tefal verfügen über einen Aromaschalter, der die Kaffeestärke beeinflusst.

Bei einigen Maschinen (bei meiner leider auch!) gibt es Probleme mit dem Wassereingießen. Das kann schon lästig sein. Am besten sind da Siemens und Technivorm. Da sind auch die Markierungen gut zu erkennen.

Wichtig war auch, den Stromverbrauch beim Warmhalten zu kontrollieren. Dabei fielen, so die Tester, Siemens und Tefal durch einen recht hohen Verbrauch auf. Dafür bleibt der Kaffee bei ihnen am besten heiß.

Fünf Kaffeemaschinen erhielten die Note befriedigend, 10 die Note gut. Wer genau hinschauen möchte, es ist im Dezemberheft 2011 der Stiftung Warentest, oder einfach anklicken: www.test.de

Einkaufen – weiterhin im Trend

Nun wird vieles, was im alten Jahr war, analysiert, statistisch erfasst und prognostiziert für das neue Jahr. So sind vom Statistischen Bundesamt erste Zahlen veöffentlicht worden über die Umsätze der deutschen Kaufleute. Das las ich gerade und fand es sehr interessant.

Die Einzelhändler hatten im vergangenen Jahr ein Umsatzplus von voraussichtlich 2,7 Prozent. Allerdings handele es sich um eine erste Schätzung, so wurde angegeben, da die Zahlen von Dezember noch nicht erfasst sind. Dann würden die Zahlen oft noch revidiert. Aber mit einem Zuwachs von 1,1 bis 1.3 Prozent sei zu rechnen.

Auch der Handelsverband HDE teilt mit, dass das letzte Jahr ein gutes Jahr für den Einzelhandel gewesen sei. Dabei liefen vor allem die Geschäfte im Versand- und Internethandel gut, so wird berichtet. Davon hätten viele stationäre Händler profitiert, die sich zunehmend auch zusätzlich im Online-Handel betätigen.

Die Experten führen das darauf zurück, dass wieder mehr Menschen Arbeit haben und die Wirtschaft gut läuft. Vorsichtiger Optimismus für 2012 wird angesagt. Es sei aber wichtig, so der HDE, dass die Regierung die Schuldenkrise bewältigt.

Andere Fachleute meinen, dass die Krise für die Verbraucher erst später zu spüren sein wird. Außerdem würde der Konsum in diesem Jahr eine ganz große Rolle in der deutschen Wirtschaft spielen. Grund sei, dass der Export geringer wächst.

Foto: SiepmannH / pixelio.de

Wer zuerst lacht……

Da gibt es eine Studie von Forschern der Universität Oxford, die herausgefunden hat, dass man, bevor man sich wehtut, gelacht haben sollte. Da tut es zehn Prozent weniger weh. Das  habe ich kürzlich in der Apotheken-Rundschau gelesen.

Und zwar hatte man bei diesem Experiment zwei Gruppen von Probanden gebildet. Denen wurden, so die Experten, „leichte Schmerzen zugefügt“. Das wurde gemacht, nachdem sie eine Viertelstunde lang entweder einen trockenen Dokumentarfilm gesehen hatten, oder die andere Gruppe etwas Lustiges, Comedie wie etwa Mr. Bean.

Und siehe da, die Schmerzempfindlichkeit derjenigen, die sich über Sketche amüsiert hatte, war um ein Zehntel geringer. Auffallend war, dass es besonders gut ausging, wenn die Probanden nicht allein, sondern in der Gruppe gelacht hatten.

Die Forscher wissen, dass Lachen im Gehirn Glücksbotenstoffe freisetzt, was die Schmerzschwelle erhöht.

Was ich mich nur frage, wie will man wissen, wann man sich irgendwo stößt oder so was? Da kann man ja vorher nicht erst lachen. Gut ist es allerdings, wenn man einen Zahnarzttermin vor sich hat oder so was in der Art. Also, eine Viertelstunde was Lustiges angucken oder sich Witze erzählen lassen.

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Vorsatz „Abnehmen“ – wie kann man den JoJo-Effekt vermeiden?

Einer der häufigsten Vorsätze für das neue Jahr ist, abzunehmen. Auch ich mache da keine Ausnahme. Wie oft habt man es schon probiert! Wenn da nicht der gefürchtete Jo-Jo-Effekt wäre! Ich kämpfe seit vielen, vielen Jahren damit und dagegen und unterliege ihm immer wieder.

Was immer wieder propagiert wird, es ist nicht neu, aber doch wert, mal wieder erörtert zu werden: Alle Fachleute raten von einer radikalen Diät ab, da ist die Gefahr des Jo-Jo-Effekts am größten. Man schlägt im Überschwang, dass man schnell abgenommen hat, wieder zu und die Waage zeigt bald mehr Gewicht als vorher. Um so größer der Frust.

Ich war lange ein Anhänger des Heilfastens. Da gilt die goldene Regel, dass man zwei Drittel der Heilfastenzeit benötigt, um wieder ein normales Essverhalten aufzubauen. Das ist nicht so einfach, wie ich immer wieder festgestellt habe.

Also, es ist schon so, dass eine dauerhafte Ernährungsumstellung in Form einer gesunden und ausgewogenen Ernährung der Schlüssel zum Erfolg ist. Zwar schmilzen dabei die Pfunde nicht so schnell wie bei einer radikalen Diät, aber es bringt mehr. Man sollte die Kalorien nicht zu stark reduzieren. Damit man nicht ewa zwischendurch Heißhunger auf „Verbotenes“ bekommt. Keine Verbote, sondern eben eine ausgewogene Ernährung, Salate, Obst, Fisch, nicht zu fett, damit fährt man gut. Damit kann man sich auch kleine Sünden ab und zu erlauben.

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2012 – ein gutes Jahr für Brückentage

So arbeitnehmerunfreundlich 2011 war, man denke an Weihnachten und Silvester, so gut präsentiert sich 2012 für Urlaubspläne. Ich hörte schon im Familien- und Freundeskreis die Vorfreude auf die neue Urlaubsplanung. Einer sagte mir sogar, 2012 sei „das Jahr der Brückentage“.

Das lädt ja dirket zu Kurztripps ein. Da die Flugpreise gesunken sind, sind diese sowieso im Tourismustrend, habe ich gelesen. Viele ziehen (ich auch!) statt langer, teurer Fernreisen Städtereisen vor. Meist in interessanten Metropolen mit internationalem Flair, da ist das Angebot groß. Oder ein paar Wellnesstage, Badetage, Skiurlaubstage usw.

In vielen Schulen sind zahlreiche Brückentage „bewegliche“ Feiertage. Wenn Eltern also früh Urlaub einreichen, steht dem nichts im Wege. Bleibt nur noch, sich mit Kollegen und Chefs abzusprechen.

Da wäre beispielsweise das Osterwochenende, habe ich herausgefunden: Aus vier eingesetzten Urlaubstage kann man 10 Tage Urlaub am Stück machen! Oder der 1.Mai, der auf Dienstag fällt. Wenn man sich Montag und den Rest der Woche frei nimmt, hat man mit den Wochenenden neun Urlaubstage! 

Dann die üblichen: Christi Himmelfahrt, Pfingsten, Fronleichnam, wo man was anhängen kann. Da ist für Autoreisende allerdings immer das Problem, dass die Autobahnen sehr voll sind. Dann wäre der Tag der Deutschen Einheit (Mittwoch), Allerheiligen (Donnerstag), da lässt sich auch was draus machen!

Sehr arbeitnehmerfreundlich ist dieses Jahr das Jahresende: Im höchsten Fall können aus sieben eingesetzten Urlaubstagen 16 freie Tage werden, vom 22.12. bis 6.1. Offiziell sind allerdings Heiligabend und Silvester Arbeitstage, da wäre zu erörtern, ob in den Betriebsvereinbarungen usw. nichts anders geregelt ist. Sonst muss dafür Urlaub genommen werden.

Da habe ich doch kürzlich ein sehr schönes Plädoyer für Feiertage gelesen, dass ein Zeitforscher herausgegeben hat: Ohne Feiertage wäre die Welt nicht auszuhalten, sagt er, sie seien ein Dementi dafür, dass alle Zeit Geld ist.

Übrigens, wer genaue Aufstellung für die Brückentage haben will, ich habe im Internet jede Menge gesehen, bei Google – Brückentage 2012 – anklicken.

Foto: Birgit Winter / pixelio.de

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