Schenk mir einen Gartenzwerg……

 

Es gibt nur zwei Möglichkeiten, man liebt sie innig oder man findet sie kitschig und lehnt sie ab.Die bunten Gesellen, die für viele in der Welt typisch deutsch sind.

Pünktlich zum Frühling haben sie ihr Winterquartier verlassen und stehen frisch geputzt in manchen Vorgärten. Meist als Gärtner, mit Schüppe oder Karre, denn Gartenzwerge gelten als Symbol für Erdverbundenheit und Fleiß.

Für die, die sie nicht mögen, und auch für alle anderen, lohnt sich mal ein Blick in die Kulturgeschichte der Zwerge, ich habe mal rumgestöbert. Seit alten vorchristlichen Zeiten tauchen sie in den Mythen verschiedener Kulturkreise auf, auf Gemälden oder als steinerne Figuren. Kleinwüchsige dienten zur Belustigung an Fürstenhöfen und bekannt sind die Geschichten von kleinen Männern, die im Bergbau arbeiteten, Gold schürften und vieles mehr. (Da fällt mir eines meiner Lieblingsbücher „Herr der Ringe“ ein).

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Klimpern gehört zum Sommer – neue Trends

Überall begegnen mir zur Zeit in den Boutiquen wunderschöne bügelfreie Blusen und in Modeschmuckläden die neuen Schmuckideen. Vor allem Ketten und Armreifen haben es mir angetan. Da kann ich mich nicht sattsehen und würde alle am liebsten kaufen.

Es ist schön, wenn der Schmuck groß und ethnomäßig am Hals als Kettenkreation erscheint. (Ich habe gerade an Ostern eine wunderschöne große Kette mit ethnischen Motiven aus der Türkei geschenkt bekommen, einfach wunderschön!).

Aber vor allem sind dieses Jahr Armreifen in allen Größen, am liebsten groß, angesagt. Es ist egal, ob aus Holz, Perlen, Silber oder auch aus Plastik, es sollen möglichst viele und bunt gemischt am Handgelenk baumeln. Manche haben bis zum halben Unterarm ihre klimpernde Pracht geladen. Das sieht fast so aus wie damals bei Wolfgang Petry mit den Freundschaftsbändern.

Es soll bewusst bunt gemischt sein, breite und klobige Reifen neben schmalen, Holz, da gibt es sehr schöne, daneben auch einmal Gold und Silber, ob echt oder nicht. Sogar Reifen mit glitzernden Strasssteinen in schillernden Farben, wie gerade aus Bullywood angekommen. Auch Reifen aus Korallenperlen habe ich gesehen. Übrigens trägt man pastellfarbene Armreifen auch zum Bikini.

Ich finde es auch einfach klasse aussehend; es ist spätestens zum Urlaub im Süden  ein Muss zum Sommer-Outfit. Das ist dieses Jahr sowieso im Ethno-Look in mit weiten Maxikleidern und flatternden Oberteilen, fast hippiemäßig. Da gibt es sowieso viele Accessoires im passenden Stil, Perlen, Muscheln, Holz. Das erinnert mich lebhaft an einen Urlaub auf Ibiza in den Jahren, als es die Hippie-Hochburg schlechthin war. Hippiefamilien oder WG`s boten an den Straßen ihre selbst hergestellten Schmuckwaren an.

Da lohnt es sich, mal ausgiebig zu stöbern. Wer will, kann das natürlich auch im Internet tun, z.B. unter www.mytheresa.com

Beliebt – aber doch nicht gut – Werbelügen

Gestern hörte ich es im Autoradio, dann im Fernsehen, heute geistert es durchs Internet und die Printmedien. Wie jedes Jahr, hat die Organisation „Foodwatch“, die sich um Lebensmittel kümmert, wieder die dreistesten Werbelügen der Hersteller entlarvt.

Sie vergibt den „Goldenen Windbeutel“ für die dreisteste Lüge: Diesmal ist es die vielgeliebte Milchschnitte von Ferrero. Laut Foodwatch würden die Verbraucher „nach Strich und Faden“ belogen. Die als „leichte Zwischenmahlzeit“ bezeichnete Milchschnitte besteht laut Foodwatch aus 60 Prozent Zucker und Fett und hat mehr Kalorien als Sahnetorte!

(Wie ich das meinen Enkeln, die total auf Milchschnitte stehen, um in ihrem Jargon zu sprechen, beibringe, weiß ich noch nicht!)

An dieser Abstimmung hatten sich online 117.688 Personen beteiligt und mit 43,5 Prozent die Milchschnitte ausgewählt. Auf den zweiten Platz kam der Joghurt „Activia“ von Danone mit 28,9 Prozent. Dritter die „Nimm 2“ Bonbons von Storck mit 16,1 Prozent. (Das hat mich sehr überrascht, da auch ich diese nicht ganz billigen Bonbons sehr liebe!).

Etwas brisant ist, dass der DFB mit dem Hersteller von „Milchschnitte“ einen Werbevertrag hat. Dafür wird er auch von Foodwatch kritisiert, wie zu lesen war. Bekannte Sportler wie Anke Huber, Susi Kentikian und die sympathischen, allzeit präsenten Klitschko-Brüder werben für die Milchschnitte. Da wird man sich was einfallen lassen müssen!

In welchen Städten steppt der Bär auch nachts?

Was mich als reiselustiger Mensch sehr interessiert hat, ist das alljährliche Städte-Ranking des britischen Monocle-Magazins. Es kommt immer um diese Zeit, wenn die Reisezeit anfängt, in die Medien. Meist wird nach einem bestimmten Kriterium ausgewählt. Diesmal wurde das Nachtleben und die „gelungene Abwechslung von traditioneller und moderner Architektur“ berücksichtigt. Die Liste umfasst 25 Städte.

Was mich sehr verwundert hat, dass Helsinki den ersten Platz belegte, den im vorigen Jahr noch München innehatte. Berlin konnte sich von Rang 11 auf Rang 8 verbessern. Unheimlich interessant finde ich die diesjährige Aufstellung:

1. Helsinki, 2. Zürich, 3. Kopenhagen, 4. München, 5. Melbourne, 6. Wien, 7. Sydney, 8. Berlin, 9. Tokio, 10. Madrid, 11. Stockholm, 12. Paris, 13. Auckland, 14. Barcelona, 15. Singapur, 16. Fukuoka, 17. Hongkong, 18. Portland, 19. Honolulu, 20. Vancouver, 21. Kyoto, 22. Hamburg, 23.Lissabon, 24. Montreal, 25. Seattle.

Dann wurden aber auch fünf Städte ausgewählt, die es eigentlich von den strukturellen Voraussetzungen nie in die Liste geschafft hätten, die aber nach Ansicht des Magazins „trotzdem  geliebt werden“. Das wären: Buenos Aires, Casablanca, Kagoshima, Rom (kann ich persönlich nicht verstehen, dass diese wunderbare Stadt nicht im Ranking platziert war. Da steppt der Bär wirklich!), Seoul.

In dem Zusammenhang lachte mein Reiseherz bei einem Ranking, das ich gleichzeitig entdeckte. Nämlich vom Reiseführer „Lonely Planet“, (den ich sehr schätze). Da werden die 10 Städte angegeben, die man 2011 unbedingt besuchen sollte. Oder mindestens eine, zwei und mehr….:  1. Chiang Mai/Thailand, 2. New York/USA, 3. Gent/Belgien, 4. Tanger/Marokko, 5. Wellington/Neuseeland, 6. Tel Aviv/Israel, 7. Valencia/Spanien, 8. Iquitos/Peru, 9.Delhi/Indien, 10. Newcastle/Australien

Da kommt da große Fernweh bei mir und vielleicht auch bei Euch auf!

Gefährliches Spielzeug – von der EU beanstandet

Die zuständige EU-Kommission hat außer den mannigfaltigsten Konsumgütern auch sehr viel Spielzeug beanstandet, das sie durch das Warnsystem der EU (Rapex) sozusagen erwischt hat. Es gibt sogar eine Ausstellung dieser Produkte im Gebäude der EU-Kommission.

Diese Meldung, die ich kürzlich zu Gesicht bekam, machte mich doch sehr stutzig. Darum will ich meinen Fund auch weitergeben. Im vergangenen Jahr sind nach Angaben der Experten 2224 gefährliche Waren  von den Behörden beschlagnahmt oder von den Herstellern zurückgerufen worden. Das sei eine Steigerung von 13 Prozent, so wurde mitgeteilt.

Die Hälfte dieser Produkte kommt aus China. Allerdings sei deren Zahl leicht zurückgegangen, so die Kommission. Das sei das Resultat guter Partnerschaftsbeziehungen. Das unterstrich auch der chinesische Verbraucherschutz-Minister vor der Presse.

Auch die europäischen Verbraucherschützer fordern wie die EU-Kommission noch stärkere Überwachung und höhere Strafen für die Hersteller.

die Hersteller der Babymode von Tausendkind.de sind glücklicherweise nicht davon betroffen. Was sind aber beispielsweise gefährliche Waren? Reit- und Fahrradhelme, die keinen Schutz bieten, Textilien, die Hautreizungen verursachen, Leuchten, die Stromschläge bringen, diverses Spielzeug, elektrische Lichterketten, Heizmatten, Feuerzeuge, Kinderräder und vieles mehr.

Wer sich auch im Internet darüber schlau machen will, z. B. anklicken: http://www.jurablogs.com/de/

Boot Ahoi – aber gut ankommen!

Noch etwas wurde über die Medien, vor allem die Printmedien bekannt: Der TÜV-Süd teilt mit, dass einbestimmter Zurrgurt sehr gefährlich sei: Es handelt sich um einen Gurt des chinesischen Herstellers Zhejiang Jiande Chunlei Electrical Hardware Co., zu kaufen unter der Marke: GO/ON.

Da eine Gutschnalle offenbar mangelhaft ist, rutscht der Zurrgurt durch den Klemmverschluss. Da man sowieso beim Festschnallen von Transportgütern, auch beispielsweise Fahrrädern, sehr genau sein soll, ist so ein Fehler im Material besonders unangenehm. Es sei in dem Falle der chinesischen Gurte bereits passiert, so wurde bekannt, dass es beim Transport von Booten auf einem Anhänger fast zu einem schweren Unfall gekommen wäre.

Genaue Angaben wurden auch bekannt gegeben: Auf dem Gurt sei ein gefälschtes GS-Zeichen von „TÜV SÜD Product Service“ angebracht, welches die Form eines Sechsecks hat,  die  Aufschrift ist: „TÜV SOU“. Die Modellbezeichnung des Gurtes: CL-A 38. Auf der Verpackung ist ein aufgedruckter EAN-Code, der folgende Nummern hat: 4333992725689.

Hoffentlich habe ich alle Zahlen richtig angegeben; Aber wer sich noch genau schlau machen möchte: Einfach bei Google „gefährlicher Zurrgurt“ eingeben, da gibt es etliche Meldungen zu diesem Thema.

Übrigens, um nochmal auf das Festzurren von Fahrrädern zurück zu kommen: Gerade vor einigen Tagen ist hier in der Gegend auf der Autobahn ein gefährlicher Unfall deswegen passiert. Räder, die nicht richtig oder fest genug hinten am Pkw festgemacht waren, sind runtergefallen. Unter anderem war eine Motorradkolonne gerade dahinter unterwegs. Einen Fahrer hat es erwischt, er konnte nicht mehr bremsen und verletzte sich, auch gab es natürlich Sachschaden und Stau usw.

Auf Babyfläschchen und Kinderwagen achten!

In den Medien wurde es bekannt gegeben, auch in den Zeitungen war es zu lesen, dass  Säuglingsflaschen mit dem Inhaltsstoff Bisphenol A bereits seit dem 01.März nicht mehr produziert werden dürfen. Spuren dieser Chemikalie könnten in die Nahrung übergehen, wenn diese auf hohe Temperaturen erhitzt werden.

Seit dem 01. Juni gilt nun ein Verkaufsverbot in der ganzen EU. Auch für alle Produkte, die diesen Stoff enthalten, sei ein Produktionsverbot ergangen, teilte die zuständige EU-Kommission mit.

Was hat es mit diesem Stoff auf sich? Wie zu lesen war, soll dieses hormonell wirkende Bisphenol A unter anderem Schädigungen der Sexualentwicklung, Prostata- und Brustkrebs hervorrufen.

Dann habe ich etwas über Kinderwagen in der Zeitschrift „Öko-Test“ entdeckt: In der Juni-Ausgabe wird auf Sicherheitsmängel an Kinderwagen hingewiesen. Auch seien viele Modelle gar nicht kindgerecht und nicht robust genug. Außerdem enthalten viele getestete Wagen gesundheitsgefährdende Stoffe, einige hatten sogar Stoffe verarbeitet, wo die Tester feststellten, dass diese im Verdacht stehen, Krebs auslösen zu können. Einer habe sogar eine verbotene Substanz enthalten, so die Experten. Nur drei der getesteten Wagen seien zu empfehlen, überwiegend die teuren Ausführungen für bis zu 700 Euro!

Wer sich schlau machen möchte: http://www.oekotest.de

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