Mars-Megarückruf für Schokoriegel!

637388_web_R_K_by_birgitH_pixelio.deDer US-Süßwarengigant MARS warnt vor dem Verzehr von bestimmten Süßigkeiten. Die Nachricht wurde bereits in den sozialen Netzwerken verbreitet und heute Abend auch im TV. Betroffen seien die Marken Mars und Snickers sowie von einigen Produkten der Marke Milky Way und Celebrations.

In einem Produkt sei ein Kunststoffteilchen gefunden worden, eine Erstickungsgefahr sei nicht ausgeschlossen, teilte das Unternehmen mit.Betroffen sind Produkte mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum zwischen dem 19.06.2016 und dem 08.01.2017. Die Süßigkeiten seien kürzlich in den Niederlanden produziert worden, so hört man. Eine Verbraucherin in Deutschland habe sich beschwert. Danach sei der „freiwillige Rückruf“ eingeleitet worden, so das Unternehmen. Das Kunststoffteil sei etwa einen halben Zentimeter groß gewesen.

Das Unternehmen wolle mit dem Rückruf seiner Verantwortung gegenüber den Kunden gerecht werden, das teilte der Vorstand mit. Neben Deutschland sind auch Frankreich, die Niederlande und andere von Rückrufaktion betroffen. Mittlerweile sollen es 55 Länder sein.

Das Unternehmen entschuldigte sich bereits bei den Kunden. Wie das Kunststoffteilchen in den Riegel gekommen, wird noch fest gestellt, sagte ein Sprecher.

Genauere Infos unter: www.mars.de

Foto: birgitH / pixelio.de

 

 

Die Deutschen sind nicht mehr so reislustig…

754231_web_R_by_Bernd Kasper_pixelio.deDa gab es, wie jedes Jahr, eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts GfK für die Hamburger BAT-Stiftung für Zukunftsfragen. Sie wollten über die Reiselust der Deutschen Meinungen hören. Diese Studie brachte an den Tag, dass auch die Deutschen, obwohl als Weltmeister der Reisen bekannt, heutzutage Bedenken haben. Vor allem die Terroranschläge, die nicht abreißen und auch wirtschaftliche Ängste lassen die Reiselust sinken.

21 Prozent der Befragten gaben an, in diesem Jahr keine mindestens fünftägige Reise zu planen. Im vergangenen Jahr hatten 19 Prozent mit nein geantwortet. Weiter besagt diese Analyse, dass aber 42 Prozent der Befragten doch Urlaubspläne haben, 37 Prozent waren noch unsicher.

Die Studie brachte die Aussage, dass bereits im vergangenen Jahre erstmals seit Jahren weniger Menschen in Urlaub gefahren sind. 54 Prozent gaben an, eine Reise von mehr als fünf Tagen unternommen zu haben, davor waren es noch 57 Prozent.

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Azaleen – erfreuen uns jetzt mit ihren Blüten

213508_web_R_K_by_Alina Vollert_pixelio.deGerade die Azaleen als Zimmerpflanze bringen uns im Winter mit ihrem Blütenreichtum an trüben Tagen fast ein Sommerfeeling ins Haus.

Die Azaleen, die aus China kommen, gibt es in vielen wunderbaren Farben und Züchtungen, gefüllt oder einfach. Sie blühen von September bis April und erfreuen uns mit ihrer Pracht.

Die weiße Zimmerazalee beispielsweise fühlt sich neben Küchenkräutern am hellen, nicht zu warmen Nordfenster wohl. Azaleen bauen übrigens auch Schadstoffe ab, u.a. Formaldehyd und Xylol. Es gibt sie auch als Hochstämmchen, die man schon mit anderen Azaleen und Efeu in eine Schale pflanzen kann. Dazu sollte man darauf achten, dass alle Blumen die gleichen Ansprüche haben.

Da gibt es, damit man auch lange was davon hat, einige einfache Regeln, die man beachten sollte: Der ideale Standort ist ein helles Ost- oder Westfenster bei max. 18 Grad. Zugluft sollte man vermeiden, die Topferde feucht halten. Die Pflanze liebt es, wenn man sie öfter besprüht und ab und zu, evtl. einmal pro Woche in kalkfreies, zimmerwarmes Wasser taucht. Nicht vergessen, gut abtropfen zu lassen. Staunässe sollte man vermeiden.

Verblühtes knipst man mit dem Stiel ab, nach der Blüte die Triebe stutzen, alle 2 bis 3 Jahre in frische Azaleen-Erde einsetzen. Von Mai bis Frostbeginn kann man den Topf im Halbschatten in den Boden setzen, bis Mitte Juli düngen.

So kann man sich immer wieder an der „Schönen“ aus dem fernen Osten erfreuen. (Mir gelingt es leider nie, eine Azalee so lange am Leben zu erhalten!) Aber man ist ja lernfähig, außerdem gibt es so viele schöne neue Exemplare, die das Auge und Herz erfreuen.

Foto: Aline Vollert / pixelio.de

14. Februar – Valentinstag in aller Welt

Am Valentinstag wird traditionell von Verliebten dem Partner, der Partnerin ,ein Geschenk zum Zeichen der Liebe gemacht. Der absolute Renner sind natürlich Blumen, vor allem Rosen, oder auch Parfüm oder Pralinen für die Damen. Meist laden die Herren zum Valentinsdinner ein. Viele Restaurants bieten dafür spezielle Menüs an.

Sehr beliebt sind seit Jahren bei uns, nicht nur am Valentinstag, Vorhängeschlösser an Brücken anzubringen. Man schaue sich nur mal auf der Hohenzollernbrücke in Köln um! Auch in Italien und in vielen Ländern Osteuropas gibt es an Brückengeländern große Ansammlungen von Vorhängeschlössern. Sie stammen ebenfalls von Verliebten, die sich am Valentinstag gegenseitig ein Schloß schenken, worauf sie ihre Namen schreiben und manchmal auch Fotos kleben. Die Schlüssel werden übrigens in den Fluß geworfen. Dann gibt es auch Stadtverwaltungen, die von Zeit zu Zeit, um Platz zu schaffen, eine Anzahl Schlösser wieder entfernt.

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Wissenswertes ums Zuhören…….

734055_web_R_by_birgitH_pixelio.deSehr interessante Fakten ranken sich ums Zuhören, besonders bei der Musik. Da kann man allerhand erfahren, was findige Leute so zusammengetragen haben:

Böse Zungen behaupten beispielsweise, dass der moderne Mensch kein Radio mehr hört. Es gibt ja so viel Moderneres! Höchstens beim Autofahren wird das Radio angemacht, um die Staumeldungen nicht zu verpassen! Aber weit gefehlt, Laut einer Umfrage hören 73 Prozent der Deutschen Musik am liebsten aus dem Rundfunk – egal ob im Auto, unter der Dusche oder beim Kochen. Beliebteste Tonträger sind auch immer noch CD`s. 63 Prozent lauschen regelmäßig den silbernen Scheiben. Was habe ich neulich gelesen, auch die gute alte Schallplatte ist wieder in, manche Geschäfte haben sich schon darauf eingestellt.

Unser Herzschlag, so haben Forscher festgestellt, passt sich der Musik an: Während Opernarien und laute Orchestermusik Puls und Blutdruck leicht ansteigen lassen, ist eine ruhige Kantate von Bach so wirksam wie ein Betablocker. Da wird ein guter Tipp abgegeben: Wenn es also im Büro oder auch zu Hause mal laut hergeht, am besten Kopfhörer auf und Kantate hören.

160 Beats pro Minute verleihen Flügel, sagt man, also sind sie zum Joggen gut geeignet. Also kann man mit Musik seine sportliche Leistung steigern! Ein Tipp: beispielsweise beflügelt „Happy“ von Pharrell Williams sehr gut.

Übrigens soll die Musik auch unser Geschmackserleben beeinflussen. Das hat jetzt eine Studie der Universität Oxford heraus gefunden. Demnach verbessern Klänge von Puccini den Geschmack von Pasta. Wein schmeckt nach einer teuren Marke, wenn klassische Musik gehört wird. Und Gewürzaromen bleiben bei langsamen Rhythmen länger im Mund.

Last but not least: Auch die Entwicklung des Musikgeschmacks wurde getestet. Demnach stoppt das mit Mitte 30. Ab dann lauscht man wieder gern dem Sound seiner Jugend. Wie wahr!

Foto: birgitH / pixelio.de

 

Katerschreck – Aspirin….

51391_web_R_by_Redmann Gerhard_pixelio.deAm Aschermittwoch ist bekanntlich alles vorbei, aber meistens leider nicht der Kater. Besonders der Kopfschmerz ist noch allgegenwärtig. Gottlob gibt es das altbewährte Aspirin.

Um Kopf- und andere Schmerzen zu lindern, Fieber zu senken und Entzündungen zu bekämpfen, greift man seit altersher zu Aspirin.

Der Aspirin-Hersteller Bayer wurde 1863 von Friedrich Bayer und Johann Fr. Westkott in Wuppertal-Elberfeld gegründet. Eigentlich produzierte man zuerst Farbstoffe.

Am 6. März 1898 wurde das bis heute bekannteste Bayer-Produkt in die Warenzeichenrolle des Kaiserlichen Patentamtes aufgenommen: Aspirin. Am Anfang wurde Aspirin in Pulverform hergestellt und in großen Glasflaschen an Apotheken geliefert. Diese verkauften dann kleine Papiertütchen zu 500 Milligramm. Als 1900 dann die 500 Milligramm-Tablette eingeführt wurde, war Aspirin eines der ersten Medikamente der Welt, das in dieser Form erhältlich war.

1909 machte Bayer bereits 30 Prozent seines Umsatzes allein mit dem Verkauf von Aspirin auf dem US-Markt. Bald wurde der Stammsitz zu klein und Bayer baute 1912 das Chemiewerk in Leverkusen, das zum Stammsitz wurde. Die US-Rechte an dem Namen Bayer und dem allseits bekannten Bayerkreuz wurden nach dem verlorenen ersten Weltkrieg als Feindvermögen konfisziert und erst 1994! zurückgekauft.

In den Folgejahren fusionierte die Fa. Bayer mit einer Vielzahl von anderen Firmen und Gesellschaften. Von einer Anzahl dieser Firmen trennte man sich inzwischen wieder.

Foto: Redmann Gerhard / pixelo.de

 

Rosenmontag – warum heißt er so?

Der 118469_web_R_K_by_Elisabeth Patzal_pixelio.deRosenmontag – Höhepunkt besonders des rheinischen Karnevals. Vielerorts finden die Umzüge statt, mal groß und prächtig, mal kleiner, aber mit viel Liebe und Enthusiasmus zusammengestellt. Er fällt auf den Montag vor Aschermittwoch, also 48 Tage vor dem Ostersonntag. Ein gesetzlicher Feiertag ist er nicht, aber in den Karnevalshochburgen und drum herum haben die meisten Geschäfte geschlossen und die Arbeitnehmer frei. Böse Zungen behaupten sogar, dass für manche der Rosenmontag der höchste Feiertag im Jahr ist.

Kaum einer der Feiernden macht sich Gedanken, wieso gerade R o s en montag? Jemand hat sich die Mühe gemacht, nachzuforschen: Also der Montag hat seit 1823 seinen Namen fußend auf der katholischen Liturgie. Der Sonntag zuvor wird schon seit dem 11. Jahrhundert Rosensonntag genannt. Da gab es den Brauch, dass der Papst eine goldene Rose segnete und diese einer verdienten Person überreichte.

Der erste organisierte Karnevalszug fand am 10. Februar 1823 in Köln statt. Das Komitee, das den Zug organisierte, nannte sich nach seinem Versammlungstermin „Rosenmontagsgesellschaft“. Bald hieß der Umzug dann auch Rosenmontagszug. Der Name und das Datum verbreiteten sich bald im gesamten deutschen Karnevalsbrauchtum.

Nochmal ein Lob auf die vielen  fleißigen Hände, die an den Wagen und Fußgruppen für die Umzüge mitarbeiten. Oft haben die Züge oder Gruppen ein bestimmtes Motto, manchmal auch politisch. Meist werden aber, besonders in den ländlichen Gegenden, lokale Dinge durch den Kakao gezogen. Die fröhlichen Musikgruppen und die „Kamelle“ nicht zu vergessen. Und natürlich das Prinzenpaar oder Dreigestirn im prächtigen letzten Wagen.

Inzwischen ist es längst so, besonders in Köln und den großen Städten, dass das ein Touristenmagnet geworden ist. Und auch viel Geld ins Stadtsäckel bringt.

Foto: Elisabeth Patzal / pixelio.de

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