Gibt es einen Weihnachtsmann?

Gestern sah ich im Fernsehen, wie eine bekannte Schauspielerin die Geschichte von der kleinen Virginia erzählte. Da fiel mir ein, dass ich über diese wunderbare – wahre – Geschichte,  die mich sehr berührte, schon vor einigen Jahren geschrieben hatte. Ich hatte noch nichts davon gehört, obwohl diese Geschichte seit vielen, vielen Jahren sehr bekannt ist. Weil sie es wert, nochmal erzählt zu werden, möchte ich sie Euch ans Herz legen:

Sie spielt im Jahre 1897 und handelt von der kleinen Virginia aus New York, damals acht Jahre alt.  Sie glaubte zwar an den Weihnachtsmann, aber als andere Kinder sagten, es gäbe ihn nicht, bekam sie Zweifel. Sie fragte ihren Vater, der sich etwas überfragt fühlte. In der Familie war es üblich, bei Unsicherheiten bezüglich Begriffen oder historischen Fakten an die „Frage und Antwort“ – Kolumne der „New York-Sun“ zu schreiben. Das riet der Vater der kleinen Virginia, er meinte, die würden ihr schon die richtige Antwort geben.

Ihr Brief wurde an den Redakteur Francis P.Church weitergeleitet, der schon 20 Jahre bei der Zeitung war. Er war sich sicher, dass es keinen Ausweg gab, der Frage auszuweichen. So kam es, dass er einen der bis heute bemerkenswerten Kommentare der Zeitungsgeschichte schrieb. Er wurde über ein halbes Jahrhundert – bis zur Einstellung der „New York-Sun“ im Jahre 1949 alle Jahre wieder auf der Titelseite zu Weihnachten abgedruckt.

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Lachen macht froh….

Ein fröhliches Lachen kann Wunder bewirken. Es macht froh und befreit. Außerdem ist wissenschaftlich bewiesen, dass Menschen mit Humor im Schnitt bis zu 20 % länger leben als Griesgrame. Das haben Forscher der Norwegischen Universität für Wissenschaft und Technologie in einer Langzeitstudie mit 50.000 Probanden herausgefunden. Ferner wird einer, der Humor hat, angeblich seltener krank und kann durch seine positive Einstellung schwierige Situationen besser meistern. Um überhaupt etwas lustig zu finden, werden Sprachareale aktiviert und aus dem Gedächtnis wird Vorwissen abgerufen. Wissenschaftlich gesehen, werden Teile des limbischen Systems und das Belohnungssystem aktiv. Also braut Humor eine Brücke zwischen Verstand und Gefühl.

Es gibt auch schon lange Witze, der älteste dokumentierte ist 4000 Jahre alt. Die Scherzfrage stammt aus der sumerischen Kultur Mesopotamiens und ist für uns heute gar nicht witzig: Was ist seit Urzeiten noch nie geschehen? Eine Frau sitzt auf dem Schoß ihres Mannes und pupst nicht!! Wer heute darüber lachen kann, braucht vielleicht eine Zeitmaschine! Aber damals wie heute hat der Humor eines gemeinsam – den Bruch mit Tabus und etwas Rebellion.

Noch etwas: Frauen stehen auf Männer mit Humor. Das ist ein Klischee und genau genommen falsch. Denn es geht eigentlich weniger darum, Witze zu reißen oder über andere zu lachen. Wichtiger ist die Art von Humor, den die Partner gemeinsam entwickeln. Das gibt ein stärkeres Zusammengehörigkeitsgefühl. Auch das ist wissenschaftlich bewiesen – Der Forscher Jeffrey Hall aus den USA hat 39 entsprechende Studien mit rund 15.000 Teilnehmern ausgewertet.

Foto: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Stockholm – die verzauberte Stadt

Stockholm ist in der Weihnachtszeit eine verzauberte Stadt. Wer das einmal erleben will, sollte in der Vorweihnachtszeit einen Trip dorthin machen. Wenn man zum ersten Mal in der Adventszeit dorthin kommt, hat man den Eindruck, dass alle Einwohner sich auf die gleiche Dekoration geeinigt haben. In fast allen Fenstern sehen Kerzenleuchter mit weißem Licht. Das und hier und da weiße Sterne, die Wirkung ist überwältigend.

Man muss früh raus, um alles zu sehen, denn im Norden ist es jetzt nur von 9 – 15 Uhr hell. Wenn man in einem der vielen  Cafes ein paar Zimtschnecken oder ein Stück warmen Apfelkuchen vertilgt hat, ist man schon richtig in Pfefferkuchenlaune. Dann geht es am besten zum Weihnachtsmarkt auf dem Storget, einem kleinen Marktplatz in der Mitte der Altstadt. Es waren Hanse-Kaufleute, die hier im 16.Jahrhundert die schönen Bauten errichtet haben.

Vor allem, gibt es hier einen wesentlichen Unterschied zu Deutschland: Es ist still, kein Gedudel aus Lautsprechern mit Weinachtsliedern. An den Ständen ist es ein Muss, den schwedischen Glühwein, den Glögg, zu probieren. Durch die strengen schwedischen Vorschriften hat er gerade mal zwei Prozent Alkohol. Eine Besonderheit sind die eingestreuten Mandeln und Rosinen.

In der deutschen Kirche am höchsten Punkt der Altstadt wird nachmittags das Krippenspiel geprobt. In den fünf Kirchenchören der Gemeinde singen außer Protestanten auch Katholiken, Juden, Muslime und Atheisten. Es gibt 15 Konzerte in der Adventszeit, die immer schnell ausverkauft sind. Um 15.30 klingt das älteste Glockenspiel von Skandinavien.  Ein Tradition wird in der deutschen Kirche gepflegt – Am Heiligabend besucht Königin Silvia den Gottesdienst. Sie sitzt nie in der ersten Reihe, sondern will als Privatperson teilnehmen. In Schweden ist an sich traditionell der Frühgottesdienst am Ersten Weihnachtstag von Bedeutung.

Deutsche Touristen können eine Führung mitmachen, um die Weihnachtsbräuche in Schweden kennen zu lernen. Weihnachten ist hier viel fröhlicher, so erfährt man. Es gibt auch hier einen lebenden Adventskalender: Jeden Tag öffnet sich ein anderes Fenster der Altstadt zu einer kurzen musikalischen Darbietung oder Lesung.

Wer interessiert ist: Nonstop-Flüge gibt es beispielsweise ab Düsseldorf, man braucht nur einen gültigen Personalausweis. Infos unter: www.visitsweden.com.

Foto: flori/silvia / pixelio.de

 

Röcke geben im Herbst den Ton an…

Der Herbst und Winter ist ja traditionell die Jahreszeit, in der Hosen im Trend liegen. Für die kommende Saison trifft das nicht zu. Röcke erobern sich den Platz auf der Liste der schönsten Trends zurück. Auf den internationalen Modeschauen von Paris bis Mailand waren jede Menge Röcke zu sehen. Es gibt aber auch besondere Trends:

Sehr weite Glockenröcke sind Favoriten, elegant oder verspielt. Sie sind wahlweise auf Taille oder auf Hüfte geschnitten. Neben den klassischen Wollstoffen tauchen Glockenröcke auch in Samt oder Vinyl auf. Der Saum endet knapp auf der Mitte der Oberschenkel, wenn es um einen frechen Look geht, oder knapp oberhalb des Knies, wenn es elegant sein soll.

Auch Modelle mit Kellerfalten kommen wieder in Mode. Hier treffen jeweils zwei Falten mit den Stoffkanten aufeinander, am oberen Ende sind die Enden zusammengenäht. Das hat den Vorteil, dass sie nicht auftragen. Modeexperten halten das für einen regelrechten Figurschmeichler. Sie können von ganz unterschiedlichen Figurtypen getragen werden.

Ganz angesagt sind im Herbst Röcke, die durch Stickereien und Verzierungen auffallen. Diese ziehen sich, häufig in Gold oder Silber, als florale Schnörkel über die gesamte Vorderpartie des Rockes. Auch als kunstvolle Webkanten an den Saumpartien sieht man es. Wer die floralen Designs nicht mag, der findet auch viele Modelle in Streifen oder Karos.

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Mit Dampf voraus…

Historische Loks, die es an verschiedenen Orten gibt, entführen ihre Fahrgäste in längst vergangene Zeiten, als nicht nur die Züge langsamer vorwärts kamen.

Aus eigenem Erleben, in meiner Schulzeit fuhr man mit der Dampf-Eisenbahn (1955..) und der Fahrt mit der Harzer Schmalspurbahn, weil bevorzugtes Reisziel, habe ich mit großem Interesse über diese wunderbare Art des Fahrens gelesen.

Die meisten Touristen wollen die 34 km lange Fahrt von Wernigerode (sehr sehenswert-Weltkulturerbe) auf den Brocken erleben, Deutschlands sagenumwobenen Gipfel im Norden. Die Gründe sind mannigfach, manche wollen einfach nur mal langsamer fahren, andere erfüllen sich damit einen Kindheitstraum, wieder andere wollen sehen, ob die Technik von damals den Berg schafft.

So eine Dampflok ist locker mal 60 Jahre alt und der Heizer schippt unablässig Kohle auf den Rost. ER erklärt, dass der Druck im Dampfkessel bei 14 Bar liegen muss. Wenn der Zug anfährt, geht ein Vibrieren, ruckeln und zuckeln durch den Zug. Einmal in Fahrt gekommen, beruhigt sich das Ganze.

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Wohlig warm – Kaminöfen

Es ist schon faszinierend, wie Flammen, Glut und Holzknistern so wohltuend auf uns wirkt. Darum möchten sich auch viele dieses Gefühl ins eigene Heim holen – etwa mit einem Kaminofen.

Die modernen Modelle sind eine Kombination aus Gemütlichkeit und Effizienz. Sie sind sowohl dekorativer Blickfang als auch Wärmequelle. So ein Kaminfeuer sorgt für eine gleichmäßige Verteilung der Wärme und sorgt gerade an kalten Abenden für eine wunderbare Atmosphäre. So ein stilvoller  Kaminofen ist einfach auch eine schöne Bereicherung des Wohnraumes.

Bei der Anschaffung sollte man auf beste Qualität, eine komfortable Handhabung sowie auch ein schönes Design achten. Die Auswahl ist riesig, wasserführend, klassisch oder extravagant, raumluftabhängig oder raumluftunabhängig betrieben. Oder mit einem geraden, zweiseitigen oder von drei Seiten einsehbarer Feuerraum, das sind nur einige Merkmale.

Mit den optimalen Wärmespeicherelementen versehen, sorgen die Öfen für noch mehr Wärme im Wohnraum. Zu bedenken ist auch der günstige Anschaffungspreis. Auch in Sachen Umweltfreundlichkeit sind die Heizelemente durch Verwendung natürlicher Rohstoffe ganz oben. Wichtig ist auch, auf die Qualitätssiegel zu achten, damit alle Anforderungen erfüllt werden.

Übrigens: Ein Kaminofen unbedingt mit Scheitholz beheizt werden. Auch Kohle und Pellets können sowohl für Wärme und auch Lagerfeuerromantik sorgen. Viele Verbraucher haben zudem entdeckt, dass man mit dem Kaminofen Heizkosten sparen kann! Auch dieUmwelt profitiert, denn dank ihrer hohen Energieeffizienz brauchen sie nur wenig Brennmaterial.

Foto: Steffi Pelz / pixelio.de

 

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