Winter an der Ostsee – zu empfehlen..

741947_web_r_k_by_andreas-hermsdorf_pixelio-deDie schöne Ostsee ist nicht nur im Sommer ein Urlaubsparadies. Auch im Winter kann man dort durchaus Erholung finden. Wenn der Sommertrubel nachgelassen hat und der Strand nicht mehr die Badenden lockt, dann beginnt die ruhige Zeit.

Aber es ist absolut schön, an einem frostklaren Wintertag einen langen Strandspaziergang zu unternehmen und  sich anschließend mit einem heißen Getränk am Kaminfeuer wieder aufzuwärmen. Die Luft ist allemal sehr gesund und passende Kleidung ist ja klar, die braucht man. Jedenfalls ist ein Winterurlaub an der Ostsee wirklich erholsam.

Viele Arrangements und Winter-Events werden beispielsweise in der Broschüre „Winterschön an der Ostsee“ vorgestellt, unter www.winterschön.de kann man sie downloaden oder auch beim Verein Ostsee-Holstein-Tourismus bestellen: 04503-888525.

Einige Tipps, die zu lesen waren: Pünktlich zur kalten Jahreszeit verwandeln sich die Seebäder der.  Lübecker Bucht in romantische Winterdörfer mit leuchtendem Budenzauber auf den Promenaden. So beispielsweise in Rettin, Pelzerhaken, Sierksdorf und Hafkrug gibt es Feuershows, Fackelwanderungen und feurige Feste direkt am Meer. Die Dünenmeile von Scharbeutz verwandelt sich am Samstagabend in eine märchenhafte Winterwelt mit Flammentanz, Artistik und Comedy auf dem Eis.

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Im Takt -Tanz mal wieder

450319_web_r_k_by_erich-keppler_pixelio-deWarum nicht mal wieder nach guter alter Sitte das Tanzbein schwingen oder auch Neues in der Tanzwelt ausprobieren? Das ist nicht nur für Musikliebhaber was, tut auch sowie so gut. Denn Tanzen macht nicht nur körperlich fit, sondern tut auch der Psyche gut. Es hebt die Stimmung und stärkt das Selbstbewusstsein.

Viele haben sogar einst in der Tanzschule den Mann fürs Leben gefunden. Es gab die Zeiten, lang ist es her, dass alle jungen Leute pflichtgemäß eine Tanzschule besuchten. Aber seit einiger Zeit boomt dieser Trend wieder und die Tanzschulen laden mit modernem Programm ein.

Schön, was ein Ehepaar erzählt, wie zu lesen war: Sie hatte sich nur zu einem Tanzkurs angemeldet, um einer Freundin einen Gefallen zu tun. Doch dann fand sei zweierlei: ihren Ehemann und die Leidenschaft fürs Swingtanzen. Das ist jetzt 10 Jahre her und das gemeinsame Hobby wird gepflegt. Sie genießen es, nach stressigem Arbeitstag beim Tanzen abzuschalten und sozusagen alles hinter sich zu lassen. Allerdings, als sie gefragt wurden, ob man Schwierigkeiten und Konflikte wegtanzen könne, nein, klappt das mit dem Tanzen auch nicht so gut. Das Tanzen sei aber ein guter Anlass, um Dinge vorher zu klären.

Oder das Ehepaar in den 60ern, die sich vor 40 Jahren in einer Diskothek kennen lernten. Sie bekamen einen Gutschein für einen Tanzkurs geschenkt. Nach einem Jahr, fast vergessen, wagten sie es, ihn einzulösen. Sie sind sehr froh darüber, sind zwei- bis dreimal wöchentlich in der Tanzschule und genießen es ebenfalls, hier abschalten zu können.

Wie wäre es, mal wieder das Tanzbein zu schwingen, nette Leute kennen zu lernen und auch was für die Bewegung nebenbei zu tun?

Wieder müssen wir an der Uhr drehen…..

318614_web_r_by_berwis_pixelio-deEs ist mal wieder soweit, am kommenden Wochenende wird die Uhr von der Sommerzeit auf die Winterzeit umgestellt. Die Uhren werden von drei Uhr auf zwei Uhr zurückgestellt. So laufe ich, da keine Funkuhr da ist, von Raum zu Raum und stelle die Uhren um. Dann kommt noch das Handy, die Uhr im Auto usw. usw.

Es gab hierzu auch diverse Umfragen, wo festgestellt wurde, dass nur 27 Prozent der Deutschen die Zeitumstellung für sinnvoll halten. 70 Prozent geht die Zeitumstellung buchstäblich auf den Wecker, sie lehnen sie ab. Dabei gibt jeder Vierte an, dass er nach der Zeitumstellung Probleme hat, Müdigkeit und auch Einschlafprobleme, sinkende Konzentrationsfähigkeit usw.

Selbst von den Tieren weiß man, dass sie darunter leiden, beispielsweise geben Milchkühe weniger Milch!

Was überraschend ist, 60 Prozent der Umstellungsgegner möchten die Sommerzeit beibehalten. Dabei gilt die Winterzeit als richtige Zeit, die Sommerzeit ist eine „künstliche“ Zeit.

Wer kam überhaupt auf den Gedanken mit der Zeitumstellung, wird sich da mancher fragen! Die Idee, durch das Vorstellen der Uhr im Sommer länger Helligkeit zu haben, dadurch Energie zu sparen und mehr vom Abend zu haben, ist alt. Schon Benjamin Franklin sorgte sich im 18. Jahrhundert um den hohen Kerzenverbrauch der Bürger. Er schlug ihnen deshalb vor, früher ins Bett zu gehen und aufzustehen, um den Bedarf an Wachs zu verringern.

Der Engländer William Willett machte sich 1907 für die „Daylight Saving Time“ stark. Schon 1916 wurde während des Ersten Weltkrieges in Deutschland vorübergehend die Zeit umgestellt. Auch im Zweiten Weltkrieg und in de ersten Jahren danach gab es bei uns eine Zeitumstellung, bis 1950.

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Trend: Frauen gehen auf die Jagd!

633223_web_r_k_b_by_rosemarie-doll_pixelio-deVon wegen Männersport: Die Zahl der Jägerinnen steigt! Das Klischee, dass uns bisher sagte, Jagd ist nichts für Frauen, ist zwar ein Vorurteil. Das sitzt immer noch in vielen Köpfen fest.

Da sagt doch glatt der Sprecher des Deutschen Jagdverbandes, das Frauen die besseren Jäger seien! Sie würden eher auf Nummer Sicher gehen – eben auch bei der Jagd. Zwar ist der Anteil der Jägerinnen mit sieben Prozent noch gering, aber im Vergleich zu beispielsweise den 1980er Jahren stark gestiegen. Damals gab es nur ein Prozent Frauen, die einen Jagdschein besaßen.

Heute sitzen, so erfährt man, in den Vorbereitungskursen zur Jägerprüfung bereits teilweise 30 bis 40 Prozent Frauen. In den Altersklassen der 18- bis 34-Jährigen machen sogar mehr Frauen als Männer den Jagdschein.

Aber was total überraschend für das Motiv ist: der Hund der Jägerinnen! Rund 62 Prozent der Frauen machen den Jagdschein, so der DJV, weil sie ihren Vierbeiner beschäftigen wollen. Männer sehen das nicht so. Manche Menschen schaffen sich Tiere, also Hunde, an, die eigentlich für die Jagd geeignet sind. Das merkt man manchmal erst, wenn das Tier nicht mit einem Spaziergang um den Block zufrieden ist.

Der Hauptgrund, auf die Jagd zu gehen, ist aber bei beiden Geschlechtern gleich: die Natur genießen. Da könnte man ja auch einfach im Wald spazieren gehen. Aber dem widersprechen passionierte Jäger vehement: Das Erlebnis sei intensiver. Dabei klingt an, dass man bis zu 20 Stunden auf einem Hochsitz verbringt, um ein Wildschwein zu erlegen. In dieser Zeit hat man andere Wahrnehmungen für die Natur, so sagen sie. Was mich staunen lässt, so lange Zeit so zu verbringen, ist für den Laien nur bewundernswert!

Sehr zu bemerken ist noch, dass laut einer Erhebung des DJV die „typische Jägerin“ aus der Stadt kommt, während 70 Prozent der Jäger im ländlichen Raum leben.

Da kann man nur sagen, Waidmanns Heil!

Foto: Rosemarie Doll / pixelio.de

 

 

Der längste Flug der Welt

698120_web_r_by_ingo-buesing_pixelio-deWer gern fliegt, findet sicher interessant, was zusammengestellt wurde, nämlich die längsten Flüge der Welt. Dabei ist es für manchen schon eine Tortour, wenn der Flug acht Stunden dauert. Aber es gibt Flüge, die doppelt so lang sind. (Mein längster war 12 Stunden auf dem Weg von Deutschland nach Australien via Hongkong).

Den Rekord hält die 14 178 km lange Nonstopverbindung von Emirates von Auckland nach Dubai. Das hat die Internationale Luftverkehrs-Vereinigung IATA heraus gefunden. Der Flug dauert 17 Stunden, 20 Minuten – weiter und länger ist damit kein anderer Flug.

Knapp dahinter folgt mit 17 Stunden, 5 Minuten der Flug von Airlines Saudia von Los Angeles nach Riad. Auf Rang drei liegt der Air-India-Flug von Delhi nach San Francisco mit 17 Stunden und einer Distanz von 12 402 km. Dann kommt Quantas von Dallas nach Sydney, 16 Stunden, 50 Minuten – 13790 km. Und dann noch auf den vorderen Plätzen des Rankings Etihad von Abu Dhabi nach Los Angeles, 16 Stunden, 45 Minuten – 13 494 km.

Das sind schon enorme Strecken und Zeiten, da muss man sicher Geduld aufbringen. Aber es ist wohl an Bord dafür gesorgt, dass Abwechslung da ist, Filme, Essen usw.

Foto: Ingo Büsing / pixelio.de

 

Glückliche Deutsche….

586578_web_r_by_ingrid-vollmer_pixelio-deUnd wieder war es soweit, kürzlich wurde der sogenannte Glücksatlas für 2016 vorgestellt, wie den Medien zu entnehmen war. Die Daten stammen aus dem Sozioökonomischen Panel und einer Umfrage des Allensbacher Demoskopie-Institut. Dabei wurden 5888 Deutsche ab 16 Jahren befragt. Und zwar von Januar bis Mai. Separat wurde noch eine Umfrage gemacht mit 1001 Deutschen ab 18 Jahren, wie offen und tolerant sie gegenüber der kulturellen Vielfalt in Deutschland sind. Dabei sehen 75 Prozent Deutschland als weltoffenes und tolerantes Land!

Apropos Glück: Was ist die freudige Nachricht – Die Deutschen sind glücklicher, jedenfalls ein bisschen. Auf einer Skala von 0 – 10 steigt danach die Zufriedenheit der Bundesbürger auf 7,11. Das wurde zuletzt 2001 erreicht!

Die Statistiker erklären es mit verbesserten Lebensumständen in Deutschland. Beschäftigungslage ist besser, die Löhne sind gestiegen. Dazu gibt es allerdings einen Kommentar eines Wissenschaftlers, der sagt schon, dass Geld glücklich macht. Aber wer schon viel hat, wird mit noch mehr auch nicht glücklicher!!!

Der Wermutstropfen bei dem Ranking ist, das es deutliche regionale Unterschiede gibt. Die Westdeutschen sind dieses Jahr ein bisschen zufriedener, die Ostdeutschen aber unglücklicher. Der Abstand hat sich sogar vergrößert. Dabei kann es nicht an den Wirtschaftsdaten liegen, denn da verbesserte sich der Osten mehr als der Westen.

Zum vierten Mal in Folge wurde festgestellt, dass die zufriedensten Menschen in Schleswig-Holstein leben, Zweite sind die Franken, dann kommt Niedersachsen. Die unglücklichsten Menschen leben in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 19), dann in Sachsen-Anhalt (18), und Brandenburg (17).

Außerdem kamen die Wissenschaftler zu dem Ergebnis, dass es zwischen Lebenszufriedenheit und Offenheit eine Verbindung gibt, denn je toleranter Menschen sind, desto zufriedener sind sie auch mit ihrem Leben. 38 Prozent der toleranten Bürger schätzen sich besonders glücklich. Hierbei spielen auch die persönlichen Kontakte zu Migranten eine Rolle.

Das könnte man noch weiter und detaillierter ausführen, vielleicht mal im Internet googeln.

Foto: Ingrid Vollmer / pixelio.de

 

 

Himmelsstürmer im Herbstwind…

610989_web_r_by_rike_pixelio-deWer kennt es nicht aus seiner Kindheit, besonders auf dem Land, das herrliche Gefühl, im Herbstwind Drachen steigen zu lassen? Die Älteren wissen noch, wie sie selbst hergestellt wurden, aus Holzstäben, dünnem Papier, mit Gesicht und Papierschleifen verziert. Eine lange Schnur dran und raus in den Herbstwind.

Der Wind lässt den Drachen fliegen, er flirrt durch die Luft, er flattert. Mal steht er hoch am Himmel, mal zerrt der Wind an ihm – von rechts nach links, rauf und runter. Wer die Schnur in den Händen hält, muss mit dem Wind spielen können!

Wie stürmt es im Herbst so gern: Es stürmt besonders kräftig, weil kalte Luftmassen aus dem bereits frostigen Norden in dennoch aufgeheizten Süden strömen: Wärme steigt auf, kalte bleibt am Boden.

Übrigens stammen die Drachen aus China. Die ersten wurden aus Seide und Bambus gefertigt. Sie waren selten, weil Seide teuer war. Man nannte sie Himmelsstürmer und sie galten als Glückssymbol. Flogen sie hoch oben in der Luft, kappte man die Schnur. So hoffte man, die Drachen würden alle Ängste und Sorgen mit sich weit weg tragen.

Interessant war zu lesen, dass 1752 der US-Präsident und Erfinder Benjamin Franklin mit einem Drachen bewiesen haben, dass Blitze „elektrische Materie“ sind, wie er es formulierte. Auch zur Wetterbeobachtung wurden früher Drachen eingesetzt, etwa um die Windstärke in großen Höhen zu messen. Da gibt es sogar einen Rekord zu vermelden: 1919 stieg ein Wetterdrachen bis auf 9740 Meter auf.

Foto: Rike / pixelio.de

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