So isst Deutschland….

89342_web_r_by_brandtmarke_pixelio-deWieder wurde der Ernährungsreport veröffentlicht, und zwar Ausgabe 2017, für den dass Forsa-Institut im Auftrage des Bundeslandwirtschaftsministeriums Ende 2016 mehr als 1000 über 14 Jahre alte Bundesbürger befragte. Die Aussagen sind ziemlich widersprüchlich. Unterm Strich wünschen sich die Deutschen eigentlich alles auf einmal, Bioware zu Discountpreisen. beispielsweise. Legen aber auch Wert auf guten Geschmack, hohe Qualität, alles aber preiswert.

Es zeichnet sich aber auch eine abnehmende Lust am Kochen ab, 39 Prozent kochen noch täglich, wenn aber, dann bitte rasch: Fast drei Viertel der 19- bis 29-jährigen wollen möglichst wenig Zeit dafür aufwenden. Allgemein sind es immerhin 55 Prozent. Frauen arbeiten im Haushalt, also auch am Herd, mehr als die Männer, nämlich 160 Minuten täglich. Während es die Männer nur auf 90 Minuten bringen.

Infolge der Kochunlust sind natürlich Tiefkühlgerichte auf dem Vormarsch, 41 Prozent essen „gern mal“ aus der Truhe, voriges Jahr waren es erst 32 Prozent.

Übrigens achten auch viele Leute darauf, wie die Lebensmittel erzeugt werden. 87 Prozent wünschen sich möglichst artgerechte Haltung der Nutztiere. Da sind auch 88 Prozent bereit, etwa ein Drittel mehr für Fleisch aus guter Haltung zu zahlen.

Möglichst regionale Lebensmittel wünschen sich 73 Prozent. Aber kleinere Anbieter sind trotzdem nicht so gefragt. Discounter gelten mittlerweile für 43 Prozent  als wichtigste Lebensmittelbezugsquelle. Supermärkte haben einen Marktanteil sogar von 62 Prozent.

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Für Tolkien-Fans – Geburtstag des Vaters der Fantasy

410073_web_r_k_b_by_harry-hautumm_pixelio-deWessen Herz für Frodo, Hobbits, Gandalf – kurz für Mittelerde schlägt, weiss natürlich Bescheid: Heute, am 3. Januar wäre der Schöpfer dieser wunderbaren Geschichten 125 Jahre alt geworden. John Ronald Reuel Tolkien wuchs in der Nähe von Birmingham, England, auf. Diese Landschaft prägte Tolkiens Vision von der mythischen Welt Mittelerde.

Er sprach außer Englisch Latein, Französich und Deutsch, das hatte ihm seine Mutter beigebracht. Später lernte er noch u.a. Babylonisch, Finnisch, Altnordisch. Schon als Jugendlicher fing er an, Elbisch, Zwergisch und die Schwarze Sprache der Orks zu erfinden.

Hauptberuflich war er Professor für Englische Sprache. Erst schrieb er „Der Hobbit   oder Hin und zurück“, eigentlich damals dem Zeitgeist entsprechend eher für Kinder gedacht. Aber auch viele erwachsene Leser waren davon begeistert. Es dauerte aber noch bis zur Mitte der 1950er Jahre, bis sein Hauptwerk, die gewaltige Fortsetzung des ersten Buches, „Der Herr der Ringe“ erschien. Dabei fasste er die Schrecken des 20. Jahrhunderts in die Bildsprache des Mittelalters. Bei genauer Betrachtung findet man beispielsweise in den Beschreibungen der Schlachten viel von den Fronterfahrungen des Autors im Ersten Weltkrieg.

Tolkien zeichnete seine eigene Welt von Mittelerde, erfand wie gesagt, die eigene Sprache. So liebevoll und gründlich hat das danach kein anderer Fantasy-Autor gemacht. Denn angefangen hat die Begeisterung für Fantasy mit den Tolkien-Büchern. Aber die Wortgewalt und auch die Popularität hat meines Erachtens niemand erreicht.

Die Bücher galten lange als unverfilmbar, bis der Regisseur Peter Jackson  es im Jahre 2001 gewagt hat. Auch die Filme, die gewaltig sind in ihren riesigen Ausmaßen der Schlachten und ans Herz gehend mit der auch hier nicht fehlenden Liebesgeschichte, sind inzwischen wie die Bücher Kult.

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Ein frohes Neues Jahr – Klee bringt Glück

212329_web_r_k_b_by_kurt-f-domnik_pixelio-deEin frohes Neues Jahr allerseits. Die Raketen sind gezündet, auch schon fast überall die Reste weggeräumt. Geböllert wurde meines Erachtens mehr als je zuvor, so kam es mir jedenfall vor. Der Silvesterkater wird gepflegt.

Ich bekam ein wunderschönes Töpfchen Glücksklee geschenkt. Das brachte mich auf die Idee,  nach dieser Sitte zu stöbern. Die vierblättrigen Kleeblätter wachsen ja nicht so ohne weiteres. Wir haben als Kinder immer gesucht und gesucht, wenn wir auf einer Kleewiese waren, um eins zu finden. Sie würden meist noch am Weißklee gefunden, habe ich gelesen. Der Vierblättrige Sauerklee ist in Mexiko zu finden. Heute werden speziell für Neujahr vierblättrige Kleepflanzen gezüchtet, die ihren Ursprung eben in  Mexiko haben.

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Silvester in den großen Weltmetropolen

493845_web_r_by_rike_pixelio-deViele wollen über den Jahreswechsel an einen außergewöhnlichen Ort verreisen. Das ist kein billiges Vergnügen, die Hotels und Flüge sind oft teurer als sonst. Und trotzdem meist ausgebucht. Die großen Metropolen feiern Silvester natürlich gebührend. Eine kleine Auswahl, einfach um zu sehen, was wo so los ist, gebe ich gern weiter:

New York – Auf dem Times Square steigt die größte Silvesterparty  Amerikas. Man muss allerdings stundenlanges Warten in Kauf nehmen und strenge Sicherheitsvorkehrungen. Es geht garantiert ohne Böller und Alkohol. Die Belohnung ist eine Party mit einer Million Gleichgesinnter. Wenn man es auf den Square schafft, ist auch alles umsonst. Im Showprogramm treten Miley Cyrus, Macklemore & Ryan Lewis auf, sowie Melissa Etheridge und Icona Pop. Selbst Blondie tritt noch mal auf. Um Mitternacht senkt sich eine Kristallkugel auf das Dach des Gebäudes 1 Times Square und alle singen „New York, New York“.

Sydney – Hier fängt das Neue Jahr schon lange vor unserem an. In der australischen Metropole steigt eine der spektakulärsten Silvesterpartys der Welt. Das Highlight ist natürlich das Feuerwerk über dem Hafen mit dem berühmten Opernhaus. Die besten Aussichtspunkte sind da auch sehr begehrt. Mit welchem Lichteffekt die Harbour Bridge dieses Jahr beleuchtet wird, ist streng geheim. Es gibt auch eine Flugshow. Visit Australia hat alles im Internet zusammengestellt, was sehenswert ist: www.australia.com/de.

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„Zwischen den Jahren“…..

84629_web_r_k_b_by_s-hofschlaeger_pixelio-deWieder mal ist es soweit, die Weihnachtsfeiertage sind zu Ende. Nun sind wir  so „zwischen den Jahren“, diese Tage zwischen dem festlichen Weihnachtsfest und dem fröhlichen Neujahr sind etwas Eigentümliches. Man fühlt sich so anders, es ist kein richtiger Rythmus drin. Viele haben ja auch Urlaub, manche natürlich müssen gerade jetzt hart arbeiten. Ich denke da an das Verkaufspersonal der Kaufhäuser, die den alljährlichen Umtausch- und Schnäppchenstress erleben, die Metzger, Bäcker, Friseure usw.

Aber mir und vielen anderen geht es jedes Jahr so, ich las sogar eine lange Kolumne darüber. Man fühlt sich so „aus der Zeit gefallen“, wie ein Autor es ausdrückte. Schon lange nimmt man sich vor, die Besinnlichkeit, die sich Weihnachten mit Essen und Besuchen nicht einstellen wollte, nachzuholen. Manche Einladungen oder Treffen hat man verschoben, nein, vor Weihnachten geht es gar nicht, aber wie wäre es „zwischen den Jahren“?

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Es weihnachtet – überall

47484_web_r_by_manfred_pixelio-deWeihnachten ist eigentlich ein Fest der Besinnung, ein Familienfest. Man umgibt sich mit den Menschen, die man liebt, zum Feiern. Aber da kann es durchaus sein, dass es auch lustige und nicht nur besinnliche Traditionen gibt. Da lohnt es sich richtig, mal diese Seite des Weihnachtsfestes zu beleuchten.

Hier einige witzige Weihnachtsbräuche: In Dänemark, Finnland, Norwegen und Island gibt es die Sage, dass die Wichtel die Geschenke bringen, darum muss man sie bei Laune halten. Wütende Wichtel sollen nämlich Unglück für das ganze Haus bringen. Darum stellt man in Skandinavien am Heiligabend eine Schüssel Reisbrei mit ordentlich Zimt in den Stall oder auf die Fensterbank – um die Wichtel gewogen zu halten.

In Großbritannien wird Weihnachten ziemlich fröhlich gefeiert, wie eine Party. Da knallt es auch! Denn bei den Feiern zum Fest gibt es die „Christmas Crackers“, große Knallbonbons. Zwei Leute müssen jeder an einem Ende ziehen. Wer nach dem Knall das größere Stück in der Hand hält, darf den Inhalt – eine kleine Überraschung – behalten. Dann die alte Tradition: Es werden zur Weihnachtszeit über jeder Tür Mistelzweige aufgehängt. Stehen zwei Personen gemeinsam darunter, darf die eine Person die andere ungefragt küssen – so sagt es der Brauch. Dieser führt auf den heidnischen Glauben zurück, der dem Mistelzweig besondere Kräfte zuschreibt.

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Die Geschichte des Weihnachtsbaumes…

207979_web_r_by_tim-caspary_pixelio-de-1Sehr interessant ist es, sich mal mit den Ursprüngen des Weihnachtsbaumes zu beschäftigen. Da war Wissenswertes zu lesen:

Immergrüne Pflanzen sind schon seit vielen Jahrhunderten in verschiedenen heidnischen Kulturen ein Symbol der Fruchtbarkeit und Lebenskraft. Auch war das Grün ein Zeichen der Hoffnung auf den Frühling.  Im antiken Rom schmückte man die Häuser mit Lorbeerkränzen. Im Norden hing man in der dunklen Jahreszeit Tannenzweige auf, um böse Geister abzuwehren.

Im Mittelalter wurde erstmals ein geschmückter Baum schriftlich erwähnt: In Freiburg stellten 1419 Bäcker einen Baum auf, der mit Süßigkeiten behangen war. Nach Neujahr durften die Kinder ihn schütteln und plündern. Der Überlieferung nach wurde 1611 erstmals ein Weihnachtsbaum mit Kerzen geschmückt, von Herzogin Dorothea von Schlesien. Um die Zeit war das Aufstellen eines geschmückten Christbaums schon weit verbreitet, wobei es sich damals nur die obere Bevölkerungsschicht leisten konnte. Tannenbäume waren nämlich damals in Mitteleuropa selten und darum teuer. Um 1830 entstanden die ersten Christbaumkugeln aus Glas, 1878 gab es das erste Lametta. Mitte des 19.Jahrhunderts wurden dann verstärkt Tannen- und Fichten gepflanzt, um die Nachfrage zu decken.

Der Weihnachtsbaum setzte seinen Siegeszug von Deutschland aus um die Welt fort: Schon 1871 stellte das deutsche General-Ehepaar Riedesel den ersten Weihnachtsbaum in Sorel in Kanada auf. Sinnigerweise erinnert noch heute eine Tannenbaumsilhouette vor dem ehemaligen Hauptquartier der Braunschweiger Truppen an dieses Ereignis! In die USA brachten Auswanderer aus Deutschland 1848 diese Tradition. 1882 wurde in den Vereinigten Staaten der erste Weihnachtsbaum mit elektrischen Lichtern aufgestellt und 1891 bekam auch der amerikanische Präsident einen eigenen Weihnachtsbaum im Weißen Haus.

Heute ist es eigentlich kein Weihnachten ohne einen Baum. Da gibt es verschiedene Sorten, die Deko ist Modetrends unterstellt, aber der Zauber bleibt! Selbst wenn es ein künstlicher sein muss, wie ich in Australien erlebt habe, wo ja Hochsommer ist um diese Zeit. Die gute alte Fichte ist dort wohl auch nicht zu bekommen.

Foto: Tim Caspary / pixelio.de

 

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