Auf meinen Reisen rund um den Globus habe ich manche schöne Orte und Länder, sagenhafte Landschaften und tolle Menschen erlebt. Aber ein wahres Traumziel war für mich ein Urlaub an der Amalfiküste am südlichen sorrentinischen Teil der gigantischen italienischen Halbinsel bei Neapel. Es ist ein wahrlich bezauberndes Fleckchen Erde. Man kann es so mit einfachen Worten gar nicht beschreiben.
Es gibt malerische Dörfer, wunderschöne Buchten und wilde Felsformationen – dazu immer eine herrliche Aussicht auf das azurbaue Meer. Elegant schmiegen sich die pastellfarbenen Häuser der großen und kleinen Orte an die wildromantische Küste. Ein Geheimtipp ist Atrani mit schmalen Treppenwegen, malerische Gassen und einer stimmungsvolle Piazza. Das Schönste ist, dass es selbst in der Hochsaison nicht überlaufen ist. Da kann man kaum glauben, dass einen Felsvorsprung entfernt, 800 Meter am Meer entlang, der berühmte Ort liegt, der der Küste den Namen gab, Amalfi. Rund 50 km erstreckt sich die „Costiera Amalfitana im Süden der Halbinsel. Kleine Zitronenhaine, in den Stein gehauene Ortschaften, die wie Vogelnester am Fels kleben, und natürlich immer wieder Strände.
Schon im 18. Jahrhundert und immer noch lockte und lockt diese Sehnsuchtslandschaft Künstler, Prominente und Reiche an. Bis heute hat die malerische Küste – etwa 40 km südlich von Neapel – ihren unsterblichen Charme. Sie gilt als schönste Küste Italiens und wurde sogar 1997 zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt. Einige Orte sind weltbekannt wie Positano, Ravello und eben Amalfi. Im Mittelalter war Amalfi eine glorreiche Seemacht. Die historischen Gebäude und der Dom mit schwarz-weißer Marmorfassade erinnern daran. In der Nähe beginnt der Weg zum Bergdorf Ravello, 350 Meter über dem Meer. Einen tollen Panoramblick auf u.a. die Villa Rufolo, die Gärten sollen Richard Wagner zum Bühnenbild seiner Oper Parsifal verholfen haben.
Mein Lieblingsort ist Positano. Es war bis zur Hälfte des 20. Jahrhunderts noch ein armes Fischerdorf, dann entdeckte es die High Society und machte es zum Hotspot. Für Wanderer ist vor allem der legendäre „Pfad der Götter“ interessant, es gibt noch viele kleine Wege, die bis zum Bau der Küstenstraße 1850 die einzige Verbindung dort waren. Heute kann man auf der S 163 Amalfitana die schönen Küstenperlen leicht erreichen. Aber aufpassen, die Strecke ist eng und kurvenreich, aber schwindelerregend schön. Es ist zur Hochsaison natürlich auch schon mal Stau.
Einfach ist ein Flug nach Neapel und einen Leihwagen mieten. Es gibt natürlich auch Busrundreisen, auch von Deutschland aus. Aber das ist nicht mein Ding. Ich habe damals ein Hotel auf Ischia gehabt und auch Capri, sowie Neapel-Stadt, den Vesuv und Pompeji besucht. Aber das Schönste bleibt für mich die Amalfiküste.

Eva
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Die Bretagne im Nordwesten Frankreichs ist unbedingt eine Reise wert! Spektakuläre Küsten, schöne Städte mit viel Flair und eine entspannte Lebensart, typisch französisch, machen die Bretagne so sehenswert. Es gibt natürlich auch wunderbare Sandstrände und Wanderwege.
Meine Reisen nach Spanien haben mich bisher eher nach Süden geführt oder ins Inland (Granada, Ronda, Guadelest, Elche u.a.). Bilbao im Norden von Spanien stand noch offen. Aber diese sehenswerte Stadt mit dem weltberühmten Guggenheim-Museum ist auf meiner Wunschliste. Meine kanadischen Freunde haben kürzlich ihren Europaaufenthalt dazu benutzt, diese Stadt mit dem auch ihnen bekannten weltberühmten Museum zu besuchen. Sie haben auch die baskische Küste besucht, nur ist es da vom Klima her kühler. Aber sie sprachen bei einem Besuch vor einigen Tagen bei mir begeistert von den freundlichen Menschen und dem guten Essen.
Irland pur ist der Ring of Kerry, rund um die Halbinsel Iveragh, er gehört zu den schönsten Panoramastraßen der Welt. Die 180 – km- Strecke gibt es auch als Fernwander- und Biker-Version. Sie ist geprägt von der großartigen Landschaft mit wildem Moor, sanften Hügeln und der berühmten zerklüfteten Steilküste. Die Grafschaft Kerry ist eine von weltweit nur wenigen Dutzend Lichtschutzgebieten der höchsten Stufe. Wer will, findet gerade im Südwesten von Irland, wenn nicht gerade im Hochsommer, viel Ruhe und Erhabenheit.
Für mich, als leidenschaftlicher Spanienreisender, ist die Sierra de Irta zwar nicht so bekannt, lohnt aber allemal eine Reise. Sie ist eine unberührte Gebirgskette an der Küste von Castellòn. Im Norden der Region, direkt an der Mittelmeerküste. Also kann man auch dem Baden frönen, wenn man will.
Luxemburg oder französisch Luxembourg ist eine wunderbare Stadt mit einem sehr schönen Umland. Aber am 20. Mai ist nicht nur d`Stad“ sondern auch das ganze Land unterwegs. Dann ist nämlich der Nachtmarathon mit 42 km Länge. Der Mitbegründer der Luxemburger Laufgruppe „Fat Betty“ hat ihn ins Leben gerufen. Er läuft sowieso jeden Donnerstag ab 18.45 Uhr durch die Luxemburger Altstadt. Vor 6 Jahren hat er diese Gruppe mit 3 Freunden gegründet. Inzwischen kommen oft 50 Läufer. Beim Marathon kommen die Läufer von überall her, aus vielen Ländern.
Wie wäre es, wenn man diese Reise jetzt im Frühling mal nachholt? Vielleicht klappt es ja zu Ostern. Wahr ist leider, dass die US-amerikanische Metropole zu den teuersten Orten der Welt gehört. Aber ich las etwas Interessantes, wie man auch mit kleinem Budget diese unwahrscheinlich interessante Stadt erleben kann.