Helsinki – die weiße Stadt des Nordens

Wie wäre es mal mit einer Reise nach Helsinki? Baltikum -Reisen machen hier Station. Aber auch so ist Helsinki eine Reise wert. Es gab Interessantes zu lesen über die weiße Stadt (da ist die Kathedrale mit gemeint) Helsinki gehört seit Jahren zu den lebenswerten Städten der Welt. Der lebhafte Mittelpunkt ist der Marktplatz Kauppatori am Südhafen. Hier ist auch der Hafen für die Schärenfischer. Sie verkaufen von den Booten aus am Pier Hering und Lachs, an anderen Ständen werden Pilze, Beeren und Blumen angeboten. Ein weiteres Muss ist die alte Markthalle Vanha Kaupahalli, hier gibt es in rund 30 Delikatessenläden typisch finnische Spezialitäten, Bärenfleisch, Rentierschinken und Moltebeere-Konfitüre.

Strahlend weißer Mittelpunkt ist natürlich der  Dom am Senatsplatz, das am meisten fotografierte Gebäude Finnlands. Dann gibt es noch ein Gotteshaus, das auch sehr beeindruckend ist – die Temppeliauko-Kirche. Sie sieht wie ein Felsendom aus und von außen wie der Eingang zu einer Tiefgarage. Das Innere ist aber überwältigend.

Auch für die junge Generation hat Helsinki, zu meiner Überraschung, viel zu bieten. Die 20 Straßen  im Design District mit der Haupteinkaufsstraße Esplanadi haben schicke Boutiquen sowie viele schöne Cafés zu bieten. Das Riesenrad Sky Wheel Helsinki ist das höchste in ganz Finnland, auch sehr schön zu besuchen. In einem futuristischen Gebäude ist die Zentralbibliothek Oodi untergebracht, das lohnt einen Abstecher, es gibt dort 100 000 Bücher!

Der perfekte Abschluss eines Tages ist ein Abstecher ins Öko-Spa Löyli, denn ein Saunabesuch ist in Finnland unumgänglich, schließlich haben die Finnen die Saunakultur schon immer geschätzt. Sie ist als kühne Holzkonstruktion angelegt, von dort eröffnet sich ein Traumblick über die Schären. Mehr nützliche Infos unter: www.visitfinland.com

 

Lecker und für viele unverzichtbar -Tomaten-Ketchup

Es ist nicht so, dass Ketchup nur zu „Pommes-Rot-Weiß“ oder wie der Kölsche sagt:“Ruut-wieß“ gehört. Er lässt sich vielseitig als Würzmittel verwenden. Er hat viele Pluspunkte, die ich neulich aufgelistet sah.

Also lecker als Würzsoße – Die Würzsoße schmeckt fruchtig und intensiv nach Tomate: Wichtigste Zutat ist Tomatenmark. Zudem Essig, Zucker, teilweise Gewürze (ein Muss zu Spaghetti-Bolognese). Fix und fertig: – Einfach aus der Flasche auf die Pasta. Kaum eine Soße geht schneller. Gut haltbar – Sogar angebrochen kann industriell hergestelltes Ketchup drei bis sechs Monate haltbar sein.

Besser verwertbar – Der Tomatenfarbstoff Lykopin schützt die Gesundheit. Aus zerkleinerten, erhitzten Früchten ist er besser verwertbar. Weniger Kalorien – Ketchup hat weniger Kalorien als etwa Mayonnaise. Leicht zu bedienen – Aus Kopfsteher-Drück-Flaschen lässt sich der Inhalt mühelos herausdrücken. Schwer dosierbar – Aus Glasflaschen fließt die Soße oft schwer. Zuckerreich – Klassischer Ketchup enthält fas ein Viertel Zucker. Laut Stiftung Warentest reicht die Spanne von 14 – 27 g je 100 Milliliter.

Mit Zuckerersatz – Zucker reduzierte Ketchups enthalten meist andere Süßungsmittel. Das spart Kalorien und ist besser für die Zähne. An weniger Süße kann man sich aber so nicht gewöhnen. Da gibt es aber auch Produkte, die die Zuckerreduktion durch weniger Tomatenmark erreichen. Unklare Herkunft – Wo die Tomaten herkommen, muss nicht vermerkt sein. Regional einzukaufen wird schwieriger. Ein guter Vorschlag, den die Experten machen: Statt des zuckerreichen Ketchups lieber aus Tomatenmark, Brühe, Gewürzen nach Belieben selbst eine Soße herstellen.

Haushaltstipps – wie Oma es schon machte….

Bewährt und günstig – da waren einige gute Haushaltstipps zu lesen. Beispielsweise, wie man Druckstellen beseitigen kann. Die sehen von Möbeln auf Teppichen unschön aus. Man kann sie mit dem Dampfbügeleisen leicht beseitigen. Dazu muss man die Druckstelle bedampfen – das Eisen 1 cm über dem Boden halten. Den Dampf einwirken lassen, anschließend die Fasern mit einer Gabel auflockern, fertig!

Haarspray gut gegen Staub – Haarspray ist nicht nur für die Frisur gut, es bremst auch den Staub. Dazu nebelt man Trockensträuße, Gemälde und Gardinen damit ein, so bleibt weniger Staub drauf. Selbst quietschende Türen kann man wieder leise machen. Dazu einfach die Scharniere einsprühen. Hättet Ihr`s gewusst?

Nasse Schuhe – bei dem wechselnden Wetter kann das leicht passieren. Aber nicht den allgemeinen Fehler machen und die Schuhe an der Heizung trocken! Da wird das Leder schnell brüchig. Am besten die losen Innensohlen zum Trocknen herausholen un die Schuhe mit Zeitungspapier ausstopfen. Das Papier nimmt die Flüssigkeit leicht auf.

In den Kühlschrank gehört nur Kaltes – Da ist man oft leichtsinnig. Essensreste sollten gut abgekühlt werden, bevor man sie in den Kühlschrank stellt. Er muss nämlich mehr Energie aufwenden, was oft nicht bedacht wird, wenn warmes Essen hineingestellt wird. Im Winter kann man die Speisen zum schnelleren Auskühlen auch kurz rausstellen, auf Balkon oder Terrasse.

Was zum Waschen – Ein toller Tipp: Zitronensäure macht das Wasser und die Wäsche weicher. Einfach 1 TL Zitronensäurepulver in das Weichspülerfach geben. Oder was auch prima geht, ein paar Stücke Zitronen- oder Orangenschale, egal ob frisch oder getrocknet in einem Säckchen mit waschen. Das beugt außerdem auch dem miefigen Waschmaschinen-Geruch vor und lässt die Wäsche schon frisch duften.

Wenn man auf dem Esstisch zu wenig Platz hat –  man kann nicht alle Speisen auf die Tischplatte zwängen. Da ist ein Tipp: hochstapeln. Dabei braucht man eine Etagere, so hat man beim Essen beispielsweise die Gewürze parat. Die Etagere kann man dann auch für Blumen- oder Kräutertöpfe benutzen.

 

Nizza – feiert auch Karneval……

Nizza ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert. Aber diesmal besonders, denn jetzt wollen die Einwohner wieder, nach Corona, den Karneval feiern, oder Carneval, wie es hier heißt. Die Stadt Nizza organisiert alles. In mehreren benachteiligten Stadtteilen bietet sie Jugendlichen Maskenbau- Workshops  und einen Trommelkurs an. Gemeinsam werden große Figuren für den großen Umzug gebaut. Damit nehmen sie dann an der Carnevalsparade teil.

Unter dem Motto „König der Schätze der Welt“  (Roi des Trésors du Monde) geht vom 10. – 26. Februar der Nizzaer Carneval über dieBühne. Zum 150. Geburtstag gibt es extragroße Paraden mit 17 Themenwagen. Der Höhepunkt ist der berühmte Blumenkorso, die Blumenschlachten (Batailles des Fleurs), bei denen aufwendig kostümierte junge Frauen von den Wagen herab jede Menge Blumen in die Menge werfen. Die Umzüge fangen am 12. Februar an. Am 17. feiert die LGBTQ mit einem eigenen Umzug.

Aber Nizza ist auch jetzt im Februar wie immer einen Besuch wert, den man ja mit dem Carneval verbinden kann. Ein Muss ist ein Bummel am berühmten Hotel „Le Negresco“ über die Promenade des Anglais oder durch die malerische Altstadt. Viele Geschäfte mit Gewürzen und Kräutertees sowie Boutiquen verlocken zum Schnuppern und zum Kaufen. Nicht zu vergessen, die sagenhafte Küche in den kleinen und großen Restaurants. Abends ist ein Tipp: Das Palais „Lascaris“ besuchen oder in der „Villa Masséna“ an der mondänen Uferpromenade. Dort ist jetzt zur Carnevalszeit eine Ausstellung von Kostümen aus Rio de Janeiro.

Wie man weiß, war es schon seit Mitte des 18. Jahrhunderts der Adel und später das Großbürgertum, die den Winter gern bei den milden Temperaturen in Nizza verbrachten. Feine Hotels und reich verzierte Villen sowie Gärten und Parks kann man sehen. Am besten lässt sich Nice La Bella, die Schöne sowieso zu Fuß erkunden sowie mit der silbernen Tram. Diese Bahnen kommen alle paar Minuten. Tipp: Ein Stehplatz am Fenster, da hat man einen guten Ausblick auf die Schönheit der Stadt. Noch ein Tipp von der Reiseexpertin: Einen wunderbaren Blick über die Dächer von Nizza (wieso kommen mir diese Worte so bekannt vor? Richtig, das war der sagenhafte Film mit Gary Grant) hat man von de Dachterrasse des Museums MAMAC.

 

Mauritius – Schönheit mit vielen Gesichtern …

Eine Freundin kam aus Mauritius und hat von der Schönheit und Sehenswürdigkeiten dieser Insel geschwärmt. Nun war ein sehr interessanter Artikel über diese Insel zu lesen, der das bestätigte.

Mauritius ist eine Insel , die östlich von Madagaskar und 2400 km von der Ostküste liegt.  Bemerkenswert ist der „Dodo“, der allgegenwärtig ist. Die Touristen finden seinen Stempel im Pass neben dem Einreisedatum. Auf der Insel begegnet man ihm auf T-Shirts, Trommeln und Tassen. Auch an den Wänden und auf Wasserflaschen.  Dodo ist ein Vogel, der zu der Insel gehört wie die weißen Strände und der braune Rum. Dabei handelt sich sich komischerweise um einen Vogel, der früher auf Mauritius lebte, aber schon seit 300 Jahren ausgestorben ist.

Die Schönheit der Tropeninsel mit ihren langen Traumstränden und dem kristallklaren Wasser begeistert nicht nur die Urlauber, es gibt auch spektakuläre Wasserfälle und eine üppige Vegetation. Aber das ist nicht alles, für den interessierten Touristen ist es eine wunderbare Gelegenheit, die Menschen kennenzulernen. Sie sind Nachfahren  von Sklaven aus Afrika, Arbeitern aus Indien sowie europäischen Kolonialmächten. Dieses Gemisch beschert der Insel eine offene entspannte und freundliche Atmosphäre. Es wird gerne gelacht. weiter lesen »

Öl – sehr wertvoll für unsere Ernährung

Pflanzenöle sind gesund, denn sie sind Geschmacksträger und liefern uns Energie. Sie versorgen uns aber auch mit lebenswichtigen Nährstoffen. Von guten Fetten kann man ruhig ein wenig mehr konsumieren.

Sehr interessant war zu lesen, was mir kürzlich in die Hände fiel. Von den Experten waren 5 Gründe aufgelistet, wie gesund man sich mit Pflanzenölen ernährt.

Zum ersten – es liefern fast alle Pflanzen viele ungesättigte Fettsäuren. Das ist eine wichtige Ergänzung zu den vielen gesättigten Fettsäuren. Die kommen über tierische Lebensmittel schon genug vor. Das zweite – Die beste Möglichkeit sind Pressöle aus Nüssen und Saaten. Besonders für die, die keinen oder kaum Fisch essen, der viel ungesättigte Fettsäuren hat. Der Körper kann sie nämlich nicht selbst produzieren, aber sie werden dringend gebraucht. Zum dritten – Es gibt viele Studien, die belegen, das das Essen von einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und auch Schlaganfall senken.

Zum vierten – wer nicht weiß, welche Öle besonders reichhaltig die ungesättigten Fettsäuren enthalten: In Lein-,Walnuss oder Rapsöl stecken die guten Omega-3-Fettsäuren, die auch in Fisch enthalten sind. Sie haben auch heilsame Kräfte, denn sie haben sog. antientzündliche Eigenschaften. Diese tragen dazu bei, Symptome bei Rheuma zu lindern. Zum fünften – Es gibt natürlich noch viele andere gute Öle aus Pflanzen. Beispielsweise Weizenkeimöle und Rapsöle. Sie versorgen uns mit dem Zellschutz-Vitamin E, so die Ernährungsfachleute.

Wir vermissen euch!…….

Da habe ich etwas Interessantes gelesen, dass mich ein bisschen mit Wehmut erfüllt hat. Aber das geht sicher nur den Älteren (wie mir) so. Manche der jüngeren Generation haben das gar nicht erlebt.

Einige Dinge, die aus unserem Alltag verschwunden sind, wurden geschildert. Das gebe ich denen, die es noch kennen, gerne weiter. Da ist einmal die unvergessliche gelbe Telefonzelle: Von der heißt es Abschied nehmen, schon im Oktober hat die Telekom die Münzzahlung an den Telefonapparaten eingestellt, bis Ende Januar wird auch die Telefonkarte abgeschafft – die Telefonzelle verschwindet nach 142 Jahren. Es ist das Ende einer Ära, die Suche nach einer Zelle ist Vergangenheit. Kein Wunder, heute telefoniert jeder mit dem Smartphone, sogar ich genieße das. (Lustig fand ich die Mittelung „Fasse Dich kurz“ in manchen Zellen. Es war auch manchmal nervig, wenn einer lange sprach und sich schon eine Schlange von Leuten bildete, die auch telefonieren wollten.)

Erreichbar für jeden – SMS per Handy. Heute geht das alles per Smartphone, da gibt es alle Messenger-Kanäle.

Die Landkarte: Wenn ich daran denke, werde ich zwar wehmütig, aber es war rückblickend doch eine Plage. Riesig und unpraktisch. Einmal aufgeklappt, lassen sie sich niemals wieder richtig zusammen falten. Trotzdem war es schön, dass man wenigstens einen groben Überblick hatte, wo es hingehen soll. Heutzutage hat man das Navi oder wirft Google Maps an und folgt dem blauen Pfeil. Aber wer schaut dann noch auf die Umgebung. Manchen Menschen würde ein bisschen mehr Orientierung wahrscheinlich guttun.

Der Allrounder – das Senfglas. Alle haben Senfgläser als Trinkgläser weiter verwandt. Das war praktisch und schön. Ende letzten Jahres war damit Schluss. Angeblich sei den Kunden das Öffnen des Blechdeckels zu umständlich, so wurde erklärt. Jetzt haben die Senfgläser einen schnöden Schraubverschluss.

Warten auf Schulkakao – Das gab es schon, als ich die Grundschule in den 50ern besuchte. Kleine Glasflaschen, die jeden Morgen in einer Kiste im Klassenraum standen und darauf warteten, von einer Horde Kinder leergetrunken zu werden. Erst war es Milch, später gab es Kakao mit verschiedenen Geschmacksvariationen. In späteren Jahren, da erinnere ich mich nicht daran, gab es Flaschen, wo man einen Strohhalm durch den dünnen Plastikdeckel steckte zum Trinken. Die Landesregierung befand, das sei zu süß und so gehören Kakao u.a. in den Grundschulen nicht mehr dazu.

 

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