Kategorie ‘Essen und Trinken’

Für den Durst – doppelt gut….

Wunderbare Vorschläge bekam ich von einer Freundin, die sie gelesen und auch schon oft angewandt hat. Ich bin mittlerweile auch ein Fan davon. Da wären leckere Frucht-Kräuter-Paare, womit man schlichtes Wasser besonders machen kann. Einfach das Obst klein schneiden, mit den abgezupften Kräutern mischen, Wasser darüber und sechs bis acht Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. Früchte und Grün ruhig drinlassen, es sieht nämlich einfach schön aus.

Ein paar Vorschläge: Orange in Scheiben mit Thymianblättchen, Mango und Ingwer, in Stücken bzw. feinen Scheiben, Limette in dünnen Scheiben mit einzelnen Blättchen Pfefferminze (sehr würzig!), Erdbeeren halbiert oder geviertelt mit Basilikumblättern. Dass gleiche kann man auch mit Tee machen, beispielsweise Melissentee aus frischen Blättern und Himbeeren, Hibiskustee aus ganzen Blüten und Stücken von Honigmelonen. Den Tee kann man natürlich auch kalt trinken, ist ja für heiße Sommertage gedacht. So auch mit Wasser verdünntem Saft und Kräutern.

Foto: Martin-Moritz  / pixelio.de

Was Feines aus Kanada – Ahornsirup

Vor vielen Jahren, 1975, entdeckte ich auf einer Kanadareise meine Liebe zum Ahornsirup. Ich erinnere mich gern an Frühstücksschlachten mit Pancakes und Porridge bei meinen Gastgebern. Ich kannte den Sirup noch gar nicht, damals war er hier wohl noch nicht so zu bekommen. Mein damals 5-jähriger Sohn war auch ganz begeistert und hat sich diese Liebe wie auch ich bis heute bewahrt. Inzwischen ist der Ahornsirup längst auch hier bekannt und geschätzt.

Meine Freunde erzählten mir auch Wissenswertes über den Ahorn, der ja sozusagen ein National-Symbol für Kandier ist. Ein Ahornblatt ist ja auch auf der Flagge des Landes zu sehen.

Der Ahornsirup wird aus dem Saft des Zuckerahorns gewonnen. Dazu werden die Bäume im Frühjahr zur Saftgewinnung für 2 bis 3 Wochen angezapft. Das dürfen aber nur Fachleute machen, damit die natürliche Entwicklung des Baumes nicht gestört wird. Also ist der Original-Ahornsirup aus Kanada ein reines Naturprodukt. (Das hörte sich an, als ob es diverse Nachahmer gibt, könnte ich mir durchaus, wie bei so vielem, vorstellen). Der gewonnene Saft wird schonend erhitzt, sodass er dickflüssig wird. So bleiben aber auch seine natürlichen Inhaltsstoffe erhalten.

Ahorn gibt es in vier Sorten: Golden, Bernstein, Dunkel und Sehr Dunkel. Der Geschmack ist von fein-mild über aromatisch bis zu einem kräftigen Geschmack. Es ist auch eine gute Sache, ihn zum Kochen und Backen zu verwenden, besonders den dunklen.

Ahorn, auch das „flüssige Gold “ genannt, ist auch zudem sehr gesund, wie ich mal gelesen habe. Er hat viele Vitamine und gute Mineralstoffe. Außerdem ist er vegan, was ja heute im Trend liegt.

In Erinnerung an wunderbares kanadisches Porridge habe ich mir von meinen Gastgebern ihr Rezept geben lassen. Was ich auch selbst schon viele male ausprobiert habe – Zutaten für 4 Personen: 140 g zarte Haferflocken, 800 ml Vollmilch, 1 EL Ahornzucker, 1 Prise Salz, 1/3 TL Zimt (darf bei mir in vielem nicht fehlen!), dann Früchte nach Belieben wie Apfelstücke oder Orangenschnitze, oder aber Beeren gemischt, etwa Himbeeren, Edbeeren, Heidelbeeren, insgesamt 600 g, 60 g. Walnusskerne, 6 EL kanadischer Ahornsirup, gold oder bernsteinfarben. Haferflocken und Milch in einem Topf verrühren und bei mittlerer Hitze unter Rühren aufkochen. Dann ausschalten und noch 3 Minuten weiterrühren, bis der Brei cremig ist. Dann Ahornsirup, Salz und Zimt unterrühren. Schön ist es, wenn man das Porridge schon in Schalen verteilt. Dann Beeren und Obststücke auf dem Porridge verteilen.Walnüsse grob hacken und kurz anrösten. Mit Ahornsirup übergießen,  den man einmal hat aufkochen lassen. Dann auf dem Porridge verteilen und mit dem warmen Ahornsirup beträufeln. Das sieht nicht nur sehr appetitlich aus, sondern ist auch ein Gaumengenuß.

Es ist für mich immer ein innerlicher Ausflug in dieses schöne Land, was ich seit damals noch mehrfach bereisen konnte!

Foto: Harry Hautumm / pixelio.de

 

Köstlich im Sommer – Melonen…

Nun haben wir den Sommer und da ist saftige Erfrischung gefragt. Da soll es nicht dran mangeln, denn jetzt gibt es Melonen in Hülle und Fülle. Beim Kauf gibt es ein paar Tricks, wie man eine reife Melone erkennt – Bei Galia- und Cantaloupmelonen ist der intensive Duft ein Reifezeichen. Eine reife Honigmelone hat ein dezenteres Aroma und beim Druck gibt die Schale leicht nach. Bei der Wassermelone ist der altbekannte Klopftest das beste Mittel. Der Klang reifer Früchte ist dumpf und voll, unreine klingen hohl und leise. Allgemein ist zu beachten, wenn eine Melone angeschnitten ist, sollte man sie schnell aufessen. Man kann sie ein, zwei Tage in Frischhaltefolie in den Kühlschrank legen. Aber in der Kälte verlieren sie an Aroma.

Am bekanntesten ist die Wassermelone. Sie hat einen hohen Wassergehalt und damit ist es die ideale Erfrischung. Ausserdem ist sie auch ein Schlankmacher – 100 g enthalten nur 24 Kilokalorien! Die Wassermelone passt zu Obst aller Art – besonders lecker ist die Kombination mit säuerlichen Beeren. Sie kann auch Salat – mit Gurke, Tomate, dann noch Oliven und Feta, richtig ist dazu etwas Salz. Was viele nicht wissen: In den Kernen stecken viele gesunde Stoffe. Man kann die Kerne mitessen, muss aber gut kauen. Man kann sie aber auch sammeln, trocknen lassen und in der Pfanne rösten zum Überstreuen von Salat.

Die Honigmelone ist auch sehr beliebt wegen ihrer milden Süße. Klassisch ist Melone mit Schinken als Vorspeise. Übrigens: Honigmelonen wie auch Wassermelonen eignen sich gut zum Grillen. Das geht so: 2 bis 3 cm dicke Scheiben in einer Tonschale am Rand des Grills langsam garen lassen. Danach pfeffern, salzen und mit etwas Öl beträufeln.

Dann ist auch sehr bekannt: Die Galia- oder Netzmelone. Sie hat ein süßes Aroma. Sie harmoniert mit Obst, aber auch mit Blauschimmelkäse. Ein schönes Rezept ist, aufschneiden, die Kerne rauslöffeln und die Vertiefung mit Obst füllen. Sie kann sogar als Beilage auf dem Fischteller punkten. Mit anderen Sorten gemischt und mit einem pikanten Dressing.

Mir nicht so bekannt war die Cantaloupmelone. Sie ist sehr schmackhaft, hat ein intensives Aroma und viel Saft. Sie passt zu allen Früchten und man kann eine wunderbare Sommersuppe daraus machen. Die Melonen in Stücke schneiden, pürieren, mit frischen Kräutern, Tomaten und Limettensaft wird eine prima Kaltschale daraus.

Foto: Karl Strebl / pixelio.de

 

Genüsse aus dem Blumentopf

Superfood aus dem Blumentopf? Was manchen stutzig macht, ist wahr. Ob Kresse, Amaranth, Senfkohl, toskanischer Schwarzkohl oder Sauerampfer, all diese leckeren Gemüsesorten gibt es nicht nur im Garten, sondern das ganze Jahr über auch im Topf. Allerdings in Miniatur-Ausführung. Microgreens oder Microleaves heißt der neueste Trend, der die klassischen 80er-Jahre übrig werden lässt. Die Keimlinge wachsen nämlich nicht mehr auf Watte, sondern in echter Erde. Da gibt es noch Alfalfa, Rauke, Radieschen, Mizuna und Kresse. In zwei bis vier Wochen entwickeln sie sich zu kleinen Pflänzchen, die neben den herförmigen Keimblättern schon erste echte Blätter zeigen. Sie schmecken so gut wie die ausgewachsenen Pflanzen. Vor allem enthalten sie schon alle Inhaltsstoffe, deswegen sind sie die sogenannte „Superfood“.

Sowas ist natürlich ideal für Stadtgärtner, die auf Balkon oder Terrasse angewiesen sind oder auch die Fensterbank. Man kann sie ohne Vorkenntnisse anbauen. Man braucht nur Töpfe und Anzuchterde. Wichtig ist allerdings viel Licht, frühlingshafte Temperaturen und regelmäßiges Gießen. Wer die Leaves im Winter anbauen will, muss Kunstlicht einsetzen. Der eigene Anbau hat große Vorteile, da er garantiert, dass die Leaves unbehandelt sind. Man hat ja alles in eigener Hand. Beim Saatgut sollte man auf Bioprodukte setzen. Man braucht sie nicht düngen, und man braucht auch keine Transportwege. Frischer geht es nicht.

Wer nach Tipps und Rezepten sucht, findet neben Büchern auch online einiges. Da gibt es microgreenshop.com, gegründet von zwei jungen Männern. Eigentlich wollten sie die Leaves nur für sich selbst machen, aber das Interesse war überall so groß, dass sie ihren Shop ins Leben riefen. Sie bieten auch Startersets an.

Foto: Ginover / pixelio.de

Erdbeeren – wer könnte den süßen Früchtchen widerstehen?

Nun ist sie da –  die Erdbeerzeit. Sie sind der Inbegriff des Sommers und einfach unwiderstehlich. Es sind einfach „die Königinnen der Beerenfrüchte“, wie eine Zeitschrift schrieb. Vor allem haben sie sogar sieben hervorragende Eigenschaften: Sie sind rot, saftig, lecker, gesund, duftig, verführerisch und sinnlich!

Da war Interessantes über die süßen Früchtchen zu lesen: Botanisch gesehen ist die großfruchtige Gartenerdbeere, wie wir sie heute kennen und die erstmals Ende des 19. Jahrhunderts in Deutschland gezüchtet wurde, gar keine Beere. Sie gehört zur Familie der Rosengewächse. Ihre eigentlichen Früchte sind die kleinen gelben Körner, die Nüsschen, an der Oberfläche der Beere.

Bis heute geht die Zahl der Erdbeersorten in die Tausende, und täglich kommen neue Züchtungen hinzu. Dadurch wird ermöglicht, diese Früchte weltweit unter unterschiedlichsten Klimabedingungen sowie in verschiedenen Höhenlagen anzubauen und transportfähig zu machen..

Nach Angaben des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz verzehrt jeder Deutsche im Jahr mittlerweile 1,5 kg. Erdbeeren. Dabei kommt fast die Hälfte der insgesamt 187.000 Tonnen aus heimischer Erzeugung. Wie beliebt die Erdbeere ist, zeigt sich auch im Anstieg der Anbauflächen bei uns. Im Jahre 2003 waren es noch 10.000 Hektar, im nächsten Jahr bereits 13.400, Tendenz seitdem steigend.

Kein Wunder, denn was gibt es Besseres als frische Erdbeeren. Sie schmecken nicht nur gut, sondern auch ihr besonderes Aroma ist was Einzigartiges. Das Aroma der Gartenerdbeere setzt sich aus einem Dutzend verschiedener Geruchsstoffe zusammen, so erklären es die Landwirtschaftsexperten.

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Wonnemonat – Wonniges Gemüse…..

Der Mai ist nicht nur der Liebes- und Wonnemonat. Darüber hinaus ist er der unangefochtene Hedonist unter den Monaten, denn er bietet explosive Natur in saftigem Grün.

Auch kulinarisch hat er einiges zu bieten – und bereichert unseren Speiseplan mit jungem Gemüse. Zwei Sorten tragen sogar seinen Namen: Mairübchen und Maiwirsing. Beide zählen zur Kohl-Familie.

Der Maiwirsing ist zum Unterschied zum bekannteren Winterwirsing lockerblättrig und hat keinen festen, geschlossenen Kopf. Seine Blätter sind milder und feiner und können auf die unterschiedlichsten Arten gegessen werden. So etwa sautiert mit etwas Butter und Schalotte, untereinander, wie der Rheinländer es gerne mag, mit Kartoffeln und frischer Bratwurst, zu Pastagerichten, indischenCurrys oder auch im Wok.
Leider ist er etwas in Vergessenheit geraten, da er durch seinen unregelmäßigen Wuchs nicht in die genormten Kisten der Supermärkte passt. Der Maiwirsing war sogar lange fast ausgestorben, sodass er sogar in die Liste der bedrohten Arten von Slow Food aufgenommen wurde. Inzwischen wird er wieder angebaut und ist beispielsweise auf Wochenmärkten zu haben.

Auch die Mairübchen waren fast verschwunden. Dabei zählten sie früher zu den wichtigsten Nahrungsmitteln. Aber als die Kartoffel nach Europa kam, wurde sie vergessen. Auch diese gibt es auf Wochenmärkten, evtl. auch in Geschäften. Beim Kauf sollte unbedingt das Blattgrün noch dran sein, das sollte dunkelgrün und saftig sein. Die Mairübchen sind nicht nur lecker, sondern auch sie kann man auf vielerlei Arten zubereiten, roh als Salat oder sanft gedünstet. Sie schmecken nicht nur als Einlage in der Gemüsesuppe wie auch in Butter gedünstet auf ihrem eigenen Grün mit Frühlingszwiebeln. Das sind nur einige der vielen Rezepte, die es für beide Gemüse gibt.

Da es für diese Gemüse nur ein kleines Zeitfenster gibt, eben den Mai, lohnt sich bestimmt ein Besuch auf dem Wochenmarkt.

Foto: w.r.wagner / pixelio.de

Frühstücksbowl – eine gute Idee für morgens

Eine Frühstücksbowl ist ein gesunder Start in den Tag. Dieser ist besonders für Kinder wichtig. Oft schaufeln die Kids nur noch Cornflakes in sich hinein. Das sind zuviel Zucker und leere Kalorien und nach einer Stunde, wie eine gestresste Mutter schrieb, hängt allen der Magen schon wieder an der Kniekehle.

Auch ein Porridge ist eine gute Alternative, aber die Frühstücksbowl ist unbestritten eine gute Idee. Man kann sie nach Lust und Laune zubereiten und genießen. Man muss sich nur die Zeit nehmen, die Früchte zu schnippeln. Ein prima Rezept geht so:

Zutaten für vier Personen: 500 g Quark, 500 g Joghurt, 2 x Vanillezucker, Früchte nach Belieben wie . Erdbeeren, Himbeeren, Banane, Kiwi, Heidelbeeren, Apfel-Mango-Mark, ein paar Haferflocken oder Müsli. Zubereitung: Den Quark mit dem Joghurt und dem Vanillezucker cremig rühren. Die Masse in Schüsseln füllen. Erdbeeren, Himbeeren und Heidelbeeren waschen. Die Erdbeeren halbieren.Banane und Kiwi schälen und in Scheiben schneiden. Alles Früchte sowie das Apfel-Mango-Mark und die Haferflocken der Reihe nach belegen. Dabei sieht es besonders schön aus, wenn die Eedbeeren in der Mittelreihe liegen und die Himbeeren und Heidelbeeren am Schüsselrand.

Foto: Harry Hartumm / pixelio.de

 

 

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