Kategorie ‘Essen und Trinken’

Ein gutes Öl ist das A und O in der Küche

Ein gutes Öl ist nun mal sehr wichtig zum guten Gelingen in der Küche.

Interessantes war über das gesunde Nahrungsmittel zu lesen: Kalt gepresste Pflanzenöle enthalten viele wertvolle Nährstoffe. Deswegen vertragen sie auch keine starke Hitze. Man sagt auch „native“ Öle. Sie sind ideal für Salatdressings, kalte Soßen, Pesto, Dips und Aufstriche. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung hebt besonders Leinöl und Walnussöl hervor. Diese haben Omega-6- und Omega -3-Fettsäuren, das macht sie besonders gesund. Das gilt auch für Hanföl und Rapsöl.

Weil der Körper diese Fettsäuren nicht selbst herstellen kann, sind Lebensmittel, wie Öl, oder auch Fisch, wichtig, da sie diese Fettsäuren enthalten. Sie haben entzündungshemmende Eigenschaften, spielen bei Rheuma eine wichtige Rolle. Sie können außerdem das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen verringern.

Wenn man etwas stark anbraten will, oder für langes Schmoren oder Frittieren, braucht man Fette oder Öle, die Hitze vertragen können. Butterschmalz oder Kokosfett können Temperaturen über 200 Grad gut überstehen. Eine Alternative sind Bratöle aus speziell gezüchteten Sonnenblumen-, Raps- oder Distelsorten. Auch sie können hohe Temperaturen überstehen. Man sollte auf den Hinweis „high-oleic“ auf der Verpackung achten. Raffinierte Pflanzenöle eignen sich auch gut zum Dünsten und Braten. Helles Sesamöl beispielsweise verträgt auch die Hitze besser, bis zu 170 Grad. Bei Olivenöl ist es so, dass sich bei sehr geschmacks- und farbintensiven Sorten ist es so, dass sich ihre Aromen ab 130 Grad zersetzen.

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Weihnachten – kulinarisch in aller Welt

203169_web_R_K_B_by_Michael-Franke_pixelio_de_-150x112Nicht nur die Weihnachtsbräuche sind sehr verschieden in der Welt, auch die kulinarischen Gepflogenheiten. Hier ein paar Auszüge, alles aufzuschreiben, wäre zu viel:

In Deutschland gibt es traditionell Gänsebraten oder auch Wild und Karpfen. Da ist interessant zu wissen, warum Gänsebraten und nicht Lamm oder Rind? Dies geht bis ins Mittelalter zurück, da wurde die Adventszeit sehr streng eingehalten, wie eine Fastenzeit. Ohne Butter, Eier, Fleisch. Am Weihnachtsabend wurde das Fasten „gebrochen“ und man aß in vollen Zügen, natürlich nahrhafte und fette Speisen, wie eben Gänsebraten. Das Weihnachtsgebäck hat übrigens auch mit dieser Zeit zu tun, denn es war auch verboten. Aber man kam auf einen Trick – Lebkuchen und Honigbrote waren erlaubt, sie galten wegen ihrer Gewürze als Heilmittel!

Was bei uns die Gans ist, ist in vielen Ländern der Truthahn, der „Turkey“. Beispielsweise in: England, Irland, USA, Australien. Aber auch in Malta, das ja lange englisch war, wird gefüllter Truthahn gegessen., dazu der Christmas-Pudding nach englischer Art. Aber auch Timpara, ein maltesisches Nudelgericht und maltesisch-typisches Gebäck. Aber auch in Frankreich wird „Dinde aux marrons“ – Truthahn mit Maronen, gegessen. Zum Nachtisch gibt es nach altem Brauch „Búche de Noel“, der wie ein Baumstamm aussieht. Früher verbrannte man ein Holzscheit im Kamin und streute die Asche auf die Felder, das sollte Glück für eine gute Ernte im nächsten Jahr bringen.

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Heiße Schokolade – ein Glücksgefühl…

Es gibt vielfältige Arten von Kakao. Jedes Land hat da auch seine Vorlieben, manchmal sogar jede Region. Auch haben viele ihr Geheimrezept. Aber nicht zuletzt sind es die Zutaten, die den Unterschied machen. Sicher ist, dass es nichts Beglückenderes gibt, als eine Tasse heißen Kakao. Da war sehr Interesantes zu lesen:

Erst mal etwas über die Geschichte des Kakaos: Bevor die ersten Kakaobohnen nach Europa kamen, gab es in Amerika schon eine sehr lange Tradition des Kakaotrinkens. Die Mayas und Azteken waren Kakaogenießer. Allerdings ist überliefert, dass sie den Kakao mit Wasser machten. Wichtig war ihnen das Aufschäumen, dass sie in einem Gefäß machten, welches sie immer wieder umschütteten. Er schmeckte schon allein deshalb anders, weil Chili oder Ohrenblume beigefügt wurde. Einige der alten Rezepte brachten die spanischen Eroberer im 16. Jahrhundert mit nach Europa. Aber erst als sie die Gewürze wegließen und Zucker oder Honig hineingaben, begann der Kakao auch in Europa seinen Siegeszug.

Der Niederländer Coenrad J.van Houten gilt als Erfinder des Kakaopulvers. Sicher hat jeder schon mal den Namen auf Kakaopulver gesehen! 1828 ließ er sich ein Verfahren zur Entölung der Kakaobohnen patentieren. Die Holländer lieben ihren Kakao, allerdings mit Milch. Obendrauf darf auch ein Sahnehäubchen nicht fehlen. Auch ist in den Niederlanden auch die „Chocolademelk“ sehr populär. Das sind Variationen mit geschmolzener Schokolade. Wird dafür herbe Bitterschokolade verwandt, darf man ruhig etwas nachsüßen. Bei Milchschokolade braucht man es in der Regel nicht.

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Cocktails – ohne Prozente….

Wusstet Ihr eigentlich, dass es Cocktails auch ohne Prozente gibt? Einige Klassiker unter den Cocktails gibt es auch alkoholfrei – und vor allem ohne Brummschädel am nächsten Morgen!

Da wäre beispielsweise der Moscow Mule – Zutaten für zwei Gläser: 100 g Gurke, 1 cm geschälter Ingwer, 1 Zweig Minze, 2 TL Zucker, 300 ml Bitter Lemon, zwei zerstoßene Eiswürfel. Gurke und Ingwer in Scheiben schneiden, mit Minze und Zucker in zwei Gläsern zerstoßen. Eis dazu und mit Bitter Lemon auffüllen.

Der beliebte Pina Colada – Zutaten für zwei Gläser: 50 ml Kokosmilch, 25 g Schlagsahne, 160 ml Ananassaft, vier Eiswürfel (zerstoßen). Alles im Shaker schütteln oder mit dem Pürierstab cremig schlagen.

Sangria – Für zwei Gläser: 75 ml Traubensaft, 100 ml Apfelsaft, 100 ml Schwarz- oder Früchtetee, kalt, 100 g geschnittenes Obst, 1 – 2 TL Zitronensaft, zwei Eiswürfel. Säfte und Tee in einen Krug füllen, Früchte dazu. Mit Zitronensaft abschmecken. Mit Eiswürfeln im Krug servieren.

Last but not least: Caipirinha – Zutaten für zwei Gläser: 1 Limette, unbehandelt, 6 TL brauner Zucker, zerstoßenes Eis, 1/2 l Ginger Ale. Limettenachtel auf zwei Gläser verteilen, Zucker drauf.Mit Löffel leicht zerdrücken, Eis dazu und mit Ginger Ale auffüllen.

Ein alter Tipp : Eiswürfel in eine Plastikhülle füllen, Geschirrtuch darumwickeln, auf fester Unterlage mit der Teigrolle zerkleinern.

Foto Martin Moritz / pixelio.de

Mango: Speise der Götter

Eine sehr beliebte exotische Frucht ist die Mango. In ihrer Heimat in Indien nennt man die Mango als Speise der Götter. Es ist aber auch so, dass sie ganz besonders ist. So süß und saftig. Noch heute wird der größte Teil der mehr als tausend Sorten dort produziert.

Die Früchte sind das ganze Jahr über in Deutschland erhältlich. Mangos schmecken nicht nur gut, sie haben auch viele gesunde Inhaltsstoffe wie Vitamin C, Kalium und Folsäure. Perfekt reif ist das Obst, wenn es süßlich duftet und auf Fingerdruck leicht nachgibt. Mangos sollte man nicht unter acht Grad lagern. Nach dem Schälen werden mit einem Messer -möglichst nah am Kern entlang – große Stücke abgeschnitten.

Besonders püriert ist die Mango sehr vielseitig: zum Beispiel als Smoothie, etwa mit Ananas, Orange oder Banane. In Sorbets schmeckt die Mango. auch im Kuchen und Kompott. Da passt sie zu Maracuja, Himbeeren, Erdebeeren und Limetten. Die Mango schmeckt auch zu Herzhaftem: etwa im Chutney als Dip oder zu Hülsenfrucht- und Fleischgerichten.

Foto: Rike / pixelio.de

Kochen mit fairen Produkten

Was in guter Weise immer mehr angeboten wird, sind Produkte mit dem Fair-Trade-Siegel. Sie bereichern Küche und Gaumen und zugleich unterstützt man damit die Produzenten in den Herkunftsländern. Zu den sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Kriterien zählen stabile Preise und langfristige Beziehungen zu Kleinbauern. Aber auch nachhaltiger Umweltschutz, ein wichtiges Thema, und sichere Arbeitsbedingungen sind für den Fair-Trade-Handel wichtig.Ein unabhängiges Zertifizierungs-Unternehmen prüft vor Ort, ob Produzenten und Händler die Bedingungen einhalten.

Die Vielfalt der gehandelten Produkte ist mittlerweile enorm – Sie reicht von Kaffee, Kakao, Bananen und Baumwolle auch für Saft, Tee, Reis, Honig, Zucker und Wein bis zu Schnittblumen (Rosen aus Kenia beispielsweise) und Gold.Was mich besonders freut, sind die hohen Zuwachsraten, die der Fair-Trade-Handel inzwischen aufzuweisen hat. Leider konnte ich keine konkreten Zahlen in Prozent finden, aber bei Google kann man alles, die Gründung, den Werdegang und den Erfolg von Fair-Trade nachlesen.

Ein passendes Rezept fiel mir in die Hand, mit fair gehandelten Produkten und überwiegend biologischer Herkunft: Mango-Karottensuppe. Zutaten für zwei Personen: 300 g Karotten, 1 rote Zwiebel, 250 ml Gemüsebrühe, 200 ml Kokosmilch, 200 ml Mangomark, 1 Vanillestange, Olivenöl, Limettensaft, Salz und Pfeffer, Creme fraiche, Balsamico-Essig. Zubereitung: Zwiebel und Karotten klein würfeln. Beides zusammen in einem Topf mit etwas Öl anschwitzen mit der Brühe löschen. Sobald die Zwiebeln glasig sind, fünf Minuten köcheln lassen. Kokosmilch, Mangomark und das Mark der Vanillestange dazugeben, noch einmal aufkochen lassen. Von der Platte nehmen und mit einem Pürierstab fein pürieren. Mit einem Spritzer Limettensaft sowie Salz und Pfeffer abschmecken und einen Tropfen Olivenöl dazu geben. Ein wenig Creme fraiche und Balsamico-Essig verfeinern die Suppe.

Foto: planphoto / pixelio.de

Gerüchteküche – Küchenirrtümer entlarvt…

In der Gerüchteküche halten viele Irrtümer hartnäckig. Manche kann man aber getrost vergessen. Dazu war einiges Interessantes zu lesen.

Das mit dem Eierabschrecken: Es heißt immer, dass man Eier nach dem Kochen mit kaltem Wasser abschrecken soll, dann lassen sie sich leichter abpellen. Das stimmt so nicht! Wie leicht sich die Schale vom Ei löst, hängt davon ab, wie frisch es ist. Wenn man gekochte Eier länger aufheben will, sollte man sie keinesfalls abschrecken.

Der allgemein übliche Verdauungsschnaps – Schon lange haben die Mediziner das widerlegt. Es ist nur nicht allen bekannt. Besonders nach fettreichen Speisen ist Schnaps alles andere als hilfreich. Er verlangsamt die Verdauung sogar. Ein Kräutertee ist da besser.

Pilze aufwärmen: Lange Zeit, so kenne ich es noch von Mutter und Großmutter, galt es als gesundheitsgefährdend, Pilzgerichte aufzuwärmen. Das stimmt auch nicht so. Allerdings sollte man Reste schnell umfüllen und kühlen, dann dann man diese unbedenklich noch mal aufwärmen.

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