Kategorie ‘Essen und Trinken’

Nun ist es Zeit für eine Maibowle……

Nun sind mit dem Frühling die warmen Temperaturen gekommen.  Alles blüht und vor allem die Birken erfreuen uns mit dem jungen Grün. Gerade passend, um dem Mai zu huldigen. Was jetzt nicht fehlen darf, ist eine Waldmeister-Bowle. Auch dieses Jahr, in diesen schwierigen Zeiten, sollte man sich das gönnen. Leider nicht in größerer Gesellschaft. Aber doch mit Familie.

Traditionell wird mit der Waldmeister-Bowle der Mai begrüßt. Besonders ist es schön,wenn der Waldmeister selbst gesammelt ist. Er wird ja auch Maikraut genannt, da er von Mitte April bis Anfang Mai mit seinen kleinen, weißen Blüten uns erfreut. Waldmeister wächst an Waldrändern, am meisten liebt er schattige Rotbuchenwälder. Aber auch in Eichennähe findet man ihn. Die Pflanze kann bis 30 cm hoch werden.

Er wird aber auch in Gärten gezogen, meine Freundin Helene gab mir vor einigen Jahren einen ganzen Bund, sie hatte eine große Fläche davon. Natürlich kann man ihn auch jetzt in Gemüsegeschäften oder auf dem Markt in Sträußchen kaufen.

In frischem Zustand duftet der Waldmeister kaum, man muss ihn, wenn er gepflückt ist, erst etwas anwelken lassen, dann entfaltet sich der typische würzige Duft. Für die Bowle nimmt man am besten nicht blühende Pflanzen deswegen.

(mehr …)

Leckere Waffeln – süß und herzhaft…

Ob süß oder herzhaft – runde eckige oder aus mehreren Herzen bestehende Waffeln sind immer ein Genuss. Der Teig ist schnell zubereitet  – Die Grundzutaten wind Fett, Eier, Zucker und Mehl. Da kommt die Frage auf, Butter oder Margarine? Die Konditoren sagen, dass beides geht, es ist Geschmackssache.

Nicht so gut geeignet sind Halbfett-Butter- oder Margarine. Die haben einen höheren Wasseranteil, dass kann die Waffeln klitschig machen. Butter oder Margarine können erst geschmolzen werden, muss aber nicht sein, so wird erklärt. In jedem Fall sollte aber das Fett weich sein. Dann wird der Teig schaumig gerührt, das gelingt allerdings bei zerlassenem Fett nicht. Weizenmehl 405 ist gut geeignet, aber auch Dinkelmehl. Für süße Waffeln unbedingt Zucker in den Teig. Der Zucker sorgt dafür, dass die Waffeln schön knusprig werden. Mann kann auch die Eier trennen, das Eiweiß zu steifem Schnee geschlagen zum Schluss dazugeben. Das ist das Rezept für süße Waffeln, kann man in vielerlei Varianten genießen. Natürlich ist die klassische Art mit heißen Kirschen, Puderzucker und Sahne oder Vanilleeis besonders beliebt.

Herzhafte Waffeln kann man auch auf vielerlei Art zubereiten. Ob mit Gemüse oder herzhafter Soße, da sind die Möglichkeiten groß. Generell aber gilt: Waffeln sollen nach dem Backen nicht übereinander gestapelt auf dem Kuchenrost abkühlen! Dadurch werden sie zu weich, sagt der Fachmann. Besser ist es, sie nebeneinander zu legen. Wenn dann noch etwas übrig ist, kann man die Waffeln in Gefrierbeuteln gut einfrieren. Nach dem Auftauen im Backofen auf einem Blech mit Backpapier bei 180 Grad rund fünf Minuten aufbacken. Es geht auch mit dem Toaster, wenn er groß genug ist.Keine gute Alternative ist die Mikrowelle – Sie erhitzt die Waffeln, aber sie werden nicht knusprig.

Foto: Wolfgang Dirschert / pixelio.de

 

Fenchel – zu Unrecht etwas wenig beachtet..

In der Küche führt der Fenchel eher ein Schattendasein. Dabei spricht gerade seine Geschmacksvielfalt dafür, häufiger im Mittelpunkt zu stehen.

Dabei hat der Fenchel viele Geschmacknuancen, zitronige Frische, karamellige Süße, kampferartige Bitternote, bis Dill, aber auch Anis und Estragon. Die kann man auf vielfältige Weise nutzen.

Außerdem ist er auch gesund. Fenchel besteht aus beinahe 90 % Wasser, darum ist er auch ein verdauungsförderndes Mittel, so erklären und die Fachleute. Er enthält auch verschiedene Mineralien wie Kalium, Kalzium, Phosphor, Natrium, Magnesium und Vitamine. So steckt in Fenchel doppelt soviel Vitamin C wie in Orangen!

Eigentlich kennt man, wenn überhaupt, Fenchel als klassisches Herbst- und Wintergemüse, aber inzwischen bekommt man ihn das ganze Jahr. Frische Ware kann man erkennen an den glatten Knollen ohne Dellen oder Flecken. Auch Stängel und Blätter sollten intakt und leuchtend grün sein. Es gibt viele Arten, die runde Form, eignet sich eher für den Rohverzehr, die eher abgeflachte Form ist besser zum Kochen verwendbar.

(mehr …)

Frühlingsgemüse – gesund und lecker

Nschnittlauchun gibt es die leckeren Frühlingsgemüse, die so richtig geeignet sind, gesunde Vitamine und Mineralstoffe aufzunehmen. So kann man voller Tatendrang die schöne Frühlingszeit genießen. Die Auswahl ist groß: grüner Spargel, Zuckerschoten, Babyspinat, Schnittlauch und all die guten Kräuter.

Damit die wertvollen Inhaltsstoffe auch erhalten bleiben, empfiehlt es sich, alles frisch einzukaufen und bald zu verarbeiten. Und daran denken: Gemüse hält sich in den unteren Fächern des Kühlschranks am besten. Falls was in Plastik verpackt ist, bitte vorher rausnehmen, sonst verlieren die guten Einkäufe schnell ihre knackige Frische.

Hier einige Rezepte, die ich fand und gerne weitergebe. Vor allem, da ich schon darauf hingewiesen worden bin, dass ich lange keine mehr veröffentlicht habe. Das hat mich sehr gefreut, und so will ich das doch nachholen, vor allem für eine liebe Freundin:

Zucchini-Lasagne mit Schnittlauch-Creme:

Zutaten für vier Personen: 500 g festkochende Kartoffeln, Salz, 4 Karotten, 2 Bund Frühlingszwiebeln, 1 EL Olivenöl, 2 kleine Zucchini, 4 Tomaten, 4 Eier, 300 ml fettarme Milch, 500 g Magerquark, 1 TL Oregano, gerebelt, Pfeffer aus der Mühle, 100 g Bergkäse, 1 Bund Schnittlauch, 1 Knoblauchzehe, 1 TL Zitronensaft.

Kartoffeln schälen, ca. 25 Minuten in Salzwasser kochen. Karotten und Frühlingszwiebeln dünn schneiden. Tomaten in Scheiben schneiden. Eier mit 100 ml Milch und 100 g Quark mischen, kräftig würzen, Käse reiben. Backofen vorheizen, 180 Grad. Kartoffeln in Scheiben schneiden, in eine Auflaufform schichten. Die Hälfte der Zucchini darauf verteilen, mit Karotten und Zwiebeln abdecken. Die Hälfte der Eiersoße darüber gießen, mit Tomaten belegen, würzen, mit einer weiteren Schicht Zucchini und restlicher Eiersoße bedecken. Käse darauf geben. 40 Minuten garen. Schnittlauch hacken, Knoblauch pressen. Restlichen Quark mit Milch, Knoblauch, Schnittlauch und Zitronensaft cremig rühren. Würzen und kalt zur Lasagne servieren. – Im Gemüse stecken gesunde Farbstoffe, in Käse und Quark wichtiges Kalzium. (mehr …)

Fleisch – nährstoffschonend zubereiten….

Was wäre beispielsweise das Osterfest ohne einen guten Braten – jetzt ist klassisch das Lamm gefragt, Weihnachten das Wild. Aber auch sonst immer der Genuss eines guten Bratens gefragt, wenn auch leider die alte Tradition mit dem sonntäglichen Braten etwas aus der Mode geraten ist.

Da waren interessante Tipps für die gute Zubereitung von Fleisch zu lesen. Erstmal sollte man darauf achten, lieber weniger zu kaufen, dafür aber in guter Qualität. Damit die wertvollen Nährstoffe erhalten bleiben, ist die gute Zubereitung vonnöten. Eine nährstoffschonende und fettsparende ist das Grillen. Die Speisen werden hierbei bei etwa 250 Grad gegart, ohne zusätzliches Fett. Leicht fettdurchzogene Fleischstücke sind optimal.

Beim Braten wird das Fleisch im eignen Fett, am besten ohne Fettzugabe oder mit wenig Fett bei 170 bis 200 Grad gebräunt und gegart. Da gibt es den Unterschied zwischen Kurzgebratenem oder dem klassischen Braten, der lange braucht. Um Spritzen zu vermeiden, sollte das Fleisch möglichst trocken sein, so erklären es die Fachleute.

Frittieren ist das Garen in 160 bis 175 Grad heißem Öl oder Fett. Das Fleisch kann dabei natur oder mit einem Ausbackteig umhüllt gegart werden. Der nimmt allerdings Fett auf. Das Fleisch ist danach außen goldbraun und knusprig, innen zart und saftig.

Das Niedrigtemperaturgaren ist auch zu empfehlen. Dabei wird das Fleisch zunächst angebraten. So können sich die gewünschten Röststoffe bilden. Dann   wird es bei 80 bis 90 Grad über längere Zeit im Ofen fertig gegart. Vor allem für große Braten sehr gut, aber auch Steaks und Filets werden zart und bleiben saftig. Und das Fleisch verliert nur wenig Gewicht durch Austrocknen.

Foto: Ute Pelz / pixelio.de

 

Matcha-Tee – grüne Verheißung….

Der beste Grüntee? Kenner sagen auf Anhieb: Matcha. Das edle Teepulver mit der knallig neongrünen Farbe und seiner herb-bitteren Note hat es in sich. Es ist ein echter Muntermacher, das kommt von dem Koffeingehalt.

Das Wort Matcha bedeutet übersetzt „gemahlener Tee“. Es ist aber ein langer Weg bis dahin. Erstmal werden bei der Ernte per Hand die zarten Sprossen von den Sträuchern der grünen Teesorte „Tencha“ gepflückt. Nach dem Pflücken werden die Sprossen schonend mit Wasserdampf behandelt, dann getrocknet und in Granitsteinmühlen oder auch per Hand zu einem feinen Pulver gemahlen.

Das geschieht nicht sofort, denn in einer Stunde kommen gerade mal ungefähr 30 Gramm zusammen, das erklärt eine Expertin. Die zeitintensive und aufwendige Herstellung ist einer der Gründe, weshalb Matcha ziemlich teuer ist.30 Gramm Pulver können zwischen 20 und 50 Euro kosten.

Trotz dieser Preise ist Matcha nicht nur von Teefreunden begehrt, auch Smothie-Fans stehen auf die grüne Modezutat. Man kann sie in gut sortierten Bio- oder Teeläden, oder auch im Onlinehandel kaufen.  Matcha ist nicht nur ein Tee, er ist auch eine sehr gute Zutat zu Speisen und Backwerk. Das Teepulver schmeckt in Eis, Halbgefrorenen, Tiramisu und vielem mehr, und auch in Kuchen. Selbst in einer  Soße zu Fisch passt es, verrät ein Küchenmeister. Beispielsweise als Grüne Soße Hollandaise zu Lachs. Dafür werden drei EL Reisessig mit je einem TL Matcha-Pulver und Dijon-Senf gatt gerührt. Der Mix wird dann bei schwacher Hitze unter ständigem Rühren bis kurz vor dem Siedepunkt erhitzt. Dann vom Herd nehmen und kalt stellen. In einem zweiten Topf mit Ausguss werden 250 Gramm Butter bei geringer Hitze zerlassen. Die flüssige Butter auch warmhalten. Dann  werden drei Eigelbe in der Küchenmaschine verquirlt. Unter ständigem Rühren erst die warme Matcha-Mischung langsam dazugießen, dann tropfenweise die Butter. Dann mit einem halben TL Zitronensaft abrunden und evtl. salzen.

Foto: Harald Grunsky / pixelio.de

 

Nudeln – beliebte Pasta…

Dass Italiens liebstes Lebensmittel ursprünglich aus China stammt, dürfte Freunde dieser wohlschmeckenden Speise nicht verwundern.

Wie Ausgrabungsfunde zeigen, verzehrte man schon vor 4000 Jahren im Reich der Mitte Nudeln aus Hirse. Ein entsprechendes kulinarisches Relikt wurde in einer Tonschale entdeckt. Auch in der griechischen Antike war man mit Nudeln schon vertraut. Auch die Etrusker kannten Nudeln, sodass die oft verbreitete Behauptung, erst Marco Polo habe die Nudel im 13. Jahrhundert aus Ostasien nach Europa gebracht, nicht stimmt.

Auch aus unserer deutschen Küche ist das Produkt aus Hartweizengries und Wasser nicht mehr wegzudenken. Übrigens stellen die Italiener Nudeln in 500 verschiedenen Varianten her. Ob klassisch als Spaghetti Napoli, Lasagne, Tortellini, Tagliatelli, Canelloni bis hin zur Buchstaben-Suppe – das sind nur einige -. Es gibt wohl kaum einen Anlass, bei dem nicht das auch bei uns beliebte Produkt verwendet wird.

Übrigens ist Hartweizen ist nicht die einzige Rezeptur,. Eiernudeln, Vollkornnudeln, Glasnudeln, Reisnudeln oder glutenfreie Nudeln kommen immer mehr in die Kochtöpfe. Überhaupt gibt es eine riesige Vielfalt für wunderbare Speisen – Nudeln mit Fleisch, Fisch, Gemüse oder unzähligen leckeren Soßen.

(mehr …)

Copyright © 2013 Allerlei Frauerlei – Gesundheit, Garten und Genuss