Kategorie ‘Reisen’

Seerosenblüte im Seenparadies…

Was nicht jedem bekannt ist – in Mecklenburg-Vorpommern liegt die schönste Wasserlandschaft Europas! Zwischen Berlin und der Ostsee liegt die Mecklenburgische Seenplatte mit mehr als 1000 Seen. Genau 1117 natürliche Seen bilden das größte Wassersportrevier Europas.

Der Müritz-Nationalpark ist Unesco-Weltkulturerbe. Hier und in vier weiteren Naturparks gibt es vielfältige Freizeitmöglichkeiten. Von Ende Mai an bis Ende August sind die Gewässer ein Blütenparadies – Tausende Seerosen zeigen sich in voller Pracht. Es gibt sogar in Granzow/Mirow das „Seerosenparadies“, das eine richtige Touristenattraktion geworden ist. Ein Schiff bringt Gäste hinaus auf die Seen. Da es Naturschutzgebiet ist, dürfen keine anderen Schiffe fahren. Aber am schönsten ist es, die Seerosen auf einer Kanufahrt zu erleben.

Man kann die herrliche Natur auch per Rad erkunden. Es gibt beispielsweise den 110 km langen Müritz-Rundweg, der viel Sehenswertes bietet. Aus der Altstadt von Waren führt die Route direkt in den Müritz-Nationalpark. Nach 35 km kann man von Rechlin mit dem Fahrgastschiff zurückfahren, falls man nicht mehr fahren will. Es gibt auch Räder und E-Bikes an den Verleihstationen in Waren und Rechlin.

Aber vor allem im Wasser kann man die Seenvielfalt genießen, ob mit dem Kanu, Angelkahn oder per Hausboot. Gerade Urlaub mit dem Hausboot ist sehr viel geworden. Ich kenne etliche Freunde, die das gemacht haben und von allem begeistert waren.

Foto: toedti2000 / pixelio.de

Magischer Anziehungspunkt -Duty-free Shops

Wer kennt sie nicht, die Duty-free Shops in Airports, in Flugzeugen oder auf Kreuzfahrtschiffen. Da gab es Wissenswertes zu lesen: Also, wie man weiss, dort werden Waren unversteuert verkauft – also ohne Zoll, Einfuhrumsatz- und Verbrauchssteuer, wie auch der Zoll online erklärt.

Dabei ist wichtig, dass die Reisenden beim Einkauf im Duty-free Shop beim Einkauf die Freimengen beachten. So gilt beispielsweise, dass man bei der Rückkehr aus den USA nur einen Liter Spirituosen abgabenfrei mitbringen darf. Wer aus der EU reist und sich davor im Duty-free Shop mit Waren eindeckt, muss die Freimengen in seinem Zielland beachten.

Innerhalb der EU wurde der abgabenfreie Einkauf 1999 aufgehoben. Daraufhin wurden Duty-free um das Travel-Value-Konzept ergänzt, so wird von den Fachleuten erklärt.

Der Einzelhändler führt für die Verkäufe die Abgaben an das Finanzamt ab. Somit trägt er die Steuerlast und ermöglicht damit Passagieren – auch innerhalb der EU – weiterhin zu den niedrigeren Preisen einzukaufen. Einzige Ausnahme, so wird erläutert, bilden wegen der Banderolenpflicht Tabakwaren. Hier kommt das Tabaksteuergesetz zum Tragen, dass keine Preisreduzierung für Reisende inerhalb der EU erlaubt, so die Fachleute.

Foto: Ingo Büssing / pixelio.de

Reisen – aufpassen auf Kinder!

Da gab es ein interessantes Statement zu lesen, worin Fachmediziner Ratschläge geben, wenn man mit Kleinkindern verreist. Vor allem sollten Eltern nicht in Länder mit der gefährlichen Malaria tropica reisen. Das ist gefährlich für weite Teile Afrikas südlich der Sahara. Auch Regionen mit Schlafhöhen über 2.500 Metern meiden Eltern besser, so wirk erklärt. Das ist deswegen auch nicht gut, wenn man die medizinische und sonstige Infrastruktur in solchen Ländern bedenkt. Ob evtl. das Kind im Krankheitsfalle nicht ordentlich versorgt werden könnte.

Neben Malaria und dem Dengue-Fieber gebe es auch noch andere von Mücken übertragene Krankheiten, vor denen man sein Kind schützen sollte, vor allem Kleinkinder. Der Wirkstoff DEET ist in Deutschland erst ab zwei Jahren zugelassen – anders als in USA – wo es zwei Monate sind. Das sei jetzt nicht wirklich schädlich, so die Aussage des Mediziners. Eltern könnten sich über die Regel in Deutschland hinwegsetzen – oder besser woanders hinreisen.

Außerdem sollten Eltern auch ganz allgemein vor einem Urlaub mit kleinen Kindern überlegen, ob die Reiseroute nicht zu anstrengend ist. Man muss bedenken, dass es mit Kindern alles länger dauert. Deshalb ist es besser, wenn man kürzere Strecken, weniger Programm und nicht zu häufige Ortswechsel plant.

Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Holland -Käse, Räder und Kultur

Unser niederländischer Nachbar ist nicht nur ein beliebtes Urlaubsland, sondern bietet auch gerade dieses Jahr viel Kultur. Vor allem des größten Sohnes des Landes wird gedacht – des Malers Rembrandt.

Zahlreiche Ausstellungen in den Niederlanden erinnern 2019 an das Erbe Rembrandts, aus Anlass des 350. Todestages. (Foto: das Rijksmuseum in Amsterdam). Die Zeit, in der er lebte, gilt als das Goldene Zeitalter. Der florierende Handel brachte eine Periode voller Reichtümer. Auch waren Kunst und Wissenschaft in voller Blüte, so erklärt es das Niederländische Büro für Tourismus & Convention.

In Amsterdam zeigt das „Rijksmuseum“ noch bis Juni „Alle Rembrandts“, also nicht nur die „Nachtwache“, vor der wohl alle Touristen schon mal gestanden haben! Dann gibt es noch Ausstellungen mit Werken anderer wichtiger Künstler des Goldenen Zeitalters, darunter Pieter de Hooch in Delft, vom 11.10.2019 – 16.2. 2020. Oder Nicolaus Maes, ein Lehrling Rembrandts, im Mauritshues in Den Haag.

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Radreisen stehen hoch im Kurs….

Mal einen Radurlaub machen, ist individuell oder in einer Gruppe immer beliebter. Es spricht viel dafür, denn man ist in direktem Kontakt mit Mensch und Natur. Der Erholungseffekt kommt dabei auch nicht zu kurz. Der ergibt sich aus Anstrengung, Entspannung, Entdeckung und eben von zu Hause mal weg sein.

Viele begeisterte Radfahrer sind gern am Mittelmeer unterwegs, beispielsweise gerade jetzt ist es dort ideal zum Radfahren. Schon warm, aber noch nicht heiß. Beispielsweise Mallorca bietet sehr viel, vor allem interessante Gebirgsfahrten. Man kann mit Begleitung oder individuell buchen, von locker für Anfänger bis sportlich für die ambitionierten Radfahrer. Es gibt Komplettprogramme zu buchen, mit allem drum und dran, also Übernachtungen, Koffertransfer. Es gibt sogar bei manchen Anbietern eine Assistenz-Hotline, wie die Reisefachleute erklären.

Im Ausland, beispielsweise auf Mallorca oder auf dem Donauradweg gibt es für Touren mit Begleitung einen deutschsprachigen Reiseleiter. Man legt Wert auf kleine Gruppen, 14 bis 18 Teilnehmer. Da gibt es die Genießertour „Veneto“ oder die „Flusssinfonie zwischen Hamburg und Berlin. In Italien gibt es noch den längsten „grünen“ Radweg, 45 km von Peschiera nach Mantua und viele andere im Hinterland des Gardasees.

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17. März – St. Patricks Day

Heute am 17. März wird zu Ehren des irischen Nationalheiligen der St. Patricks Day gefeiert. Er ist Gedenktag des irischen Bischofs Patrick, der im 5. Jahrhundert gelebt hat und als der erste christliche Missionar in Irland gilt. Er ist auch der Schutzpatron Irlands.

Der 17.3. ist nicht nur in Irland, sondern auch in Nordirland, im britischen Überseegebiet Montserrat sowie in Neufundland gesetzlicher Feiertag. Der St. Patrick Day wird weltweit von Iren, irischen Migranten und zunehmend auch von Nicht-Iren gefeiert.

Große und kleinere Paraden gibt es in Irland überall, wie auch in München, New York, Boston, New Orleans, Chicago und auch in London. In Deutschland gibt es vielerorten kleinere Paraden.

Am 17.3 ist alles grün, das ist die Nationalfarbe. Sogar die Flüsse und auch das Bier wird grün eingefärbt. Die Iren sind ein feierfreudiges Volk, man kostümiert sich in grün, die Gesichter haben viele in grün oder in den Nationalfarben grün, weiß, orange gefärbt. Das Kleeblatt, ein irisches Symbol, ist überall zu sehen. Die Pubs sind voll und überall wird gesungen und getanzt, vor allem die irischen Tänze.

Auch in Deutschland werden in vielen Städten Gottesdienste in englischer oder irischer Sprache abgehalten. In den irischen Pubs in Deutschland, die sehr populär sind, wird natürlich auch gefeiert, Irish Folk gefiedelt und dazu die irischen Tänze getanzt.

Karneval, Fasnet, Fasching – die Narren sind los…

345673_web_R_K_by_Paul-Georg Meister_pixelio.deWo anderswo fröhlich-bunte Jecken und liebliche Funkemariechen unterwegs sind, ist die schwäbisch-alemannische Fasnet ganz anders. Hier sind es garstige Hexen und kauzige Narren. Aber auch das ist altverwurzeltes Brauchtum genauso wie im Rheinland und anderswo.

Bei den rustikalen Umzügen der schwäbisch-alemannischen Fasnet müssen die Besucher auf der Hut sein. Die Teilnehmer sind in aufwendige Kostüme gewandet, die alle besondere Aussagen haben und meist auf alten Traditionen basieren. Die Kostüme heißen „Häs“ und die kunstvoll geschnitzten Masken „Larven“. So mancher Hästräger lehrt die Zuschauer das Fürchten, wenn er mit scheppernder „Guggenmusik“ beim „Narrensprung“ oder „Hemdglonkerumzug“ durch die Straßen zieht. Von Dreikönig bis Aschermittwoch, an manchen Orten sogar bis Sonntag danach, haben die Narrenzünfte ihre Hoch-Zeit.

Es sind mittelalterliche Traditionen, auf die sich die schwäbisch-alemannische Fasnet beruft. Auch hier sollen sich die Menschen vor der 40-tägigen Fastenzeit noch mal richtig mit Feiern vergnügen. Am besten unter einer anonymen Maske. Den prüden Protestanten waren diese „Ausschreitungen“ ein Dorn im Auge, darum wurden auch vielerorts die Aktivitäten untersagt. Erst im 20.Jahrhuntert wurden die meisten dieser alten Bräuche wiederbelebt. Da sich im Zeitalter der Globalisierung auch die Rückbesinnung auf Lokales zugenommen hat, haben Handwerker- und Bauerntraditionen bei vielen Masken als Vorbild gedient.

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