Was ich las, war mir tatsächlich auch nicht bekannt – Wer es überhaupt kennt, dann nur als kleine Schwester von Malta. Doch die Mittelmeerinsel ist längst zu einem eigenen Ort der Entspannung geworden. Als Tipp für kommende Reisen sehr geeignet! Ich habe mich mal schlau gemacht.
Anreise ist per Flugzeug direkt von Frankfurt, Köln und München nach Malta. Nach Gozo geht es am einfachsten mit einem Mietwagen. Die Autofähre verkehrt täglich zwischen Cirkewwa auf Malta und Mgarr auf Gozo, es dauert 25 Minuten. Man kann auch eine Schnellfähre nehmen, so war zu lesen, zwischen La Valetta, der Hauptstadt von Malta und Mgarr. Deren Fahrt ist allerdings wetterabhängig.
Gefahren wird links – aus historisch britischen Gründen, die Straßen sind teilweise einfach, aber es macht sich sofort ein Gefühl der Erholung breit. Rund 300 Sonnentage zählt man hier jährlich, im Sommer scheint die Sonne bis zu 14 Stunden. Da kann es natürlich auch sehr warm werden. Nur zur Angabe – Gozo hat 30 000 Einwohner. Die Inselhauptstadt ist Viktoria mit 7.000 Einwohnern. Doch strahlt der sehr sehenswerte Ort ein großes Selbstbewusstsein aus, wie es einer Hauptstadt würdig ist. Es gibt sogar ein Opernhaus und ein Theater, beide nur 2 Minuten voneinander entfernt. Zusammen haben sie 3.000 Plätze, enorm für die kleine Insel.
Am Independence Square sieht man den ganzen Tag Einheimische und Urlauber zum Kaffee oder zum Essen. Sehr sehenswert ist die Basilika San Georg, gleich dahinter. Nebenan ist das Hagar-Museum, hier erfährt man jede Menge über die Geschichte der Insel. Das Highlight ist aber die Zitadelle, Unesco-Welterbe. Weit oberhalb trhont der Bau wie eine Festung. Hier hat man einen wunderbaren Blick auf Stadt und Insel sowie auf die verwinkelten Gassen und die prächtige Kathedrale. Man erfährt im Citadella-Museum viel über die sehr ereignisreiche Geschichte, auch im Inland stößt man auf Zeugnisse der frühen Besiedlung, 3600 Jahre v. Chr.
Gozo hat natürlich auch schöne Strände zu bieten, so etwa eine Reihe von Buchten, rote Sandstrände wie Ramla Bay und vor allem kristallklares Wasser. Wer noch weiter will, kann einmal stündlich mit dem Boot zur nur 3,5 qkm großen Insel Comino fahren, die autofrei ist.
Dann natürlich kann man sehr gut essen, vor allem maltesische Spezialitäten, in urigen Gasthören. Da ist ein Pie aus Lampulki, der gozitanischen Goldmakrele mit Oliven, Kräutern und Zwiebeln. Oder Kaninchen und Lamm, die sind auch Spezialitäten der Insel. Nach dem Essen kann man den spektakulären Sonnenuntergang genießen, der absolut einmalig ist.
Also, wer mal ganz anders entspannen will, sollte Gozo ins Auge fassen. Saison ist ganzjährig, im Januar 12 Grad, im Sommer 30 Grad und mehr.

Eva
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