Amsterdam ist immer schön, aber nach dem Sommer wird es endlich auch ruhiger. Den Sommer über scheinen auf jeden Einwohner drei Touristen zu kommen. Im Herbst ist es wunderbar, auf einer der vielen Brücken über der Heren- oder der Keizersgracht zu stehen. Man kann zusehen, wie die Blätter von den Bäumen geweht werden und auf dem Wasser landen. Auf den Grachten wird der gelb-rote Blätterteppich täglich etwas dichter.
Unternehmen lässt sich im Herbst genau so viel wie im Hochsommer, nur viel entspannter. Natürlich ist auch jetzt eine Grachtentour unbedingt ein Muss. Auch wenn es auf dem Wasser etwas frischer werden sollte. Die Ausflugsschiffe legen an Dutzenden von Haltestellen an und ab, es gibt Hop-on-Hop-of-Touren. Man seht viel von der Altstadt, man kann auch ins Jordaanviertel fahren, das neue In-Quartier mit ungewöhnlichen Läden und Geschäften.
Am Museumplein muss man einfach gewesen sein, da führt ein Weg vorbei. Viel mehr Kunst bekommt man auf so kleinem Raum kaum sonstwo geboten. Das Rijksmuseum zeigt niederländische Kunst vom Mittelalter bis ins 20.Jahrhundert, darunter die großen Namen: Rembrandt, Frans Hals,Vermeer. Das Stedelijk ist das Städtische Museum für moderne und zeitgenössische Kunst, mit Werken von Picasso, Miro, Henri Matisse. Dann mein absolutes Highlight, wenn ich in Amsterdam bin: Das Van-Gogh-Museum! Dort wird eine ebenso moderne wie gut zu bewältigende Ausstellung mit Werken dieses einmaligen Meisters gezeigt. Neu ist das Moco-Museum mit Gegenwartskunst.

Eva
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