Kategorie ‘Verbrauchernews’

Was essen die Deutschen an Heiligabend?

365684_web_R_by_siepmannH_pixelio.deWas sind die Weihnachtsklassiker auf unseren Esstischen, besonders an Heilig Abend? Da gab es sogar eine Umfrage von YouCov – befragt wurden 1.128 Personen zwischen dem 1. und 4.12.

Der unbestrittene Liebling ist wie von jeher: Kartoffelsalat mit Würstchen. Das ist Tradition bei jedem 4. Befragten. Interessant ist, dass dieses Gericht besonders bei den über 55-Jährigen beliebt ist, bei den Jüngeren nicht.

Man ist auch der Frage nachgegangen, wie es wohl zu diesem Essen kam. Wahrscheinlich stammt es aus der Nachkriegszeit, weil die Zutaten dafür billig und zu bekommen waren. Es ist ja auch außerdem gut vorzubereiten. Die Würstchen brauchen nur noch aufgewärmt werden. Außerdem ist an Heiligabend oft keine Zeit für ein großes Menue, das gibt es dann am 1. und 2. Feiertag.

An zweiter Stelle stehen nach der Umfrage Fleischgerichte wie Braten, Steak oder Schnitzel. Die Gans kommt auf Platz drei. Auf dem 4. Platz steht Raclette, dann erst Fondue auf Platz fünf (Mein langjähriges Traditionsessen, löste 1968 aber auch den Kartoffelsalat ab!). Dann kommt für viele ein Fischgericht. Das Schlusslicht bilden sonstige Gerichte , wie etwa sogar Pizza oder ganz spezielle oder exotische Essen.

Foto: siepmannH / pixelio.de

Alle Jahre wieder – der Weihnachtsbaum

718811_web_R_by_Rolf Handke_pixelio.deDa viele Leute den Weihnachtsbaum nach der Sitte anderer Länder schon jetzt aufstellen, ein paar Tipps zur Besorgung und Pflege. Alle Jahre wieder ist es dasselbe Dilemma, man frägt sich, warum das gute Stück so schnell nadelt? Da las ich ein paar gute Tipps, wie man länger was davon hat. Beispielsweise gibt es zahlreiche Anbieter, bei denen man seinen Baum ganz frisch selbst schlagen kann. Bei geschlagenen Bäumen sollte man darauf achten, dass sich die Nadeln nicht krümmen, blass oder glanzlos sind. Ein gutes Zeichen sind frische Harzspuren am Stamm und eine helle Schnittstelle. Bevor der Baum ins Wohnzimmer darf, sollte man ihn ein paar Tage draußen lassen. Ansonsten könnte er frühzeitig nadeln.

Dann noch draußen den Stamm wie eine Blume anschneiden, damit er genügend Wasser aufnehmen kann. Das Transportnetz erst entfernen, wenn der Baum im Ständer festgemacht und das Gefäß mit Wasser gefüllt ist. Nach frühestens 48 Stunden ins Wohnzimmer platzieren. Regelmäßig Wasser nachgießen ist wichtig, zu meiner Überraschung soll ein Baum bis zu vier Liter täglich brauchen.

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Dieses Jahr weniger Weihnachtsgeschenke?

516001_web_R_K_by_BettinaF_pixelio.deGerade wurde im Fernsehen gesagt und gezeigt, dass auf den Weihnachtsmärkten nicht so viel Leute unterwegs sind wie im letzten Jahr. Das kann natürlich auch mit der Angst vor Menschenansammlungen haben, die uns leider jetzt heimsucht. Aber viele, die interviewt wurden, waren nicht sehr ängstlich.

Aber eine Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) ergab schon letzte Woche, dass die Deutschen dieses Jahr mit den Weihnachtsgeschenken knausern. Es wird diesmal mit durchschnittlich 274 Euro gerechnet, also 11 Euro weniger als letztes Jahr. Viele wollen auch mehr für die Flüchtlinge spenden.

Dennoch stieg laut GfK die Bereitschaft, mehr für den Kauf teurer Güter auszugeben, wie Sofas, Spielekonsolen und Schmuck. November und Dezember sind traditionell die umsatzstärksten Monte für den Handel. So rechnet der Branchenverband HDE doch noch mit guten Umsätzen bis zum Fest. Ein GfK-Experte erklärte, dass, wenn von den Verbrauchern manche Großansammlung gemieden werde, der Online-Handel steigt.

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Teddy und Co. – aufpassen beim Kauf!

305297_web_R_B_by_Huber_pixelio.deGerade jetzt zur Vorweihnachtszeit ist die große Parade der Teddybären und ihrer Genossen aus der Familie der Kuscheltiere überall in den Schaufenstern. Für die Kleinen eine immer wieder große Freude und für die Großen schöne Erinnerung an früher! Wer hat nicht mit dem geliebten Bärlein Tag und Nacht verbracht. Ohne ging nichts, nicht einschlafen, nicht Zauseln, sogar auseinander nehmen mussten sie sich gefallen lassen.

Da kommt gerade jetzt eine Meldung in den Medien, dass die Stiftung Warentest (Heft Test Dezember 2015) 30 Teddybären und andere Plüschtiere getestet hat. Was zu denken gibt, 21 der getesteten Spielzeuge bekamen die Not „mangelhaft“!! Nur acht wurden als empfehlenswert eingestuft.

Der TÜV Rheinland rät zur Vorsicht beim Kauf und empfiehlt den „Knuddeltest“ zu machen. Augen und Knöpfe sollten gut vernäht und die Nähte sauber verarbeitet sein. Kritisch sollte man sein, wenn das Füllmaterial aus winzigen Kunststoffkugeln besteht. Außerdem ist es bedenklich, wenn das Plüschtier unangenehm riecht.

Generell müssen Plüschtiere wie auch anderes Spielzeug das Gütesiegel „CE“ tragen. Ein Hinweis auf Elektrik oder beispielsweise eine Spieluhr im Spielzeug muss in deutscher Sprache ausgestellt sein. Da ist es auf jeden Fall besser, man kauft beim Handel, da ist man auf der sicheren Seite. Auf Märkten oder im Internet sei nicht so ratsam, erklären die Fachleute.

Bei drei mangelhaft bewerteten Plüschtieren war die Gefahr gegeben, dass die Nähte zu schnell reißen oder das Füllmaterial konnte leicht herausgezogen werden. Die anderen mangelhaft bewerteten Spielzeuge enthielten Schadstoffe wie PAK (Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe). In einem Fall war zu viel Formaldehyd enthalten.

Man muss ja auch bedenken, dass Kinder naturgemäß ihre Plüschtiere nicht nur mit ins Bett nehmen, sondern oft auch überall mit hinschleppen (Kleine stecken ja auch oft was in den Mund).

Nichtsdestotrotz geht nichts über so ein goldiges Teddygesichtchen.

Foto: Huber / pixelio.de

Endlich Sommerferien – alles gecheckt?

350916_web_R_K_B_by_Andreas Morlok_pixelio.deIn einigen Ländern haben die Sommerferien begonnen, die anderen folgen bald. Wer mit dem Auto in Urlaub fährt, muss erst mal alles checken. (Laut ADAC-Reisemonitor fahren 44 Prozent der Bundesbürger mit dem Auto in Urlaub.)

Wer schnell den Kofferraum vollpackt und losdüst in Richtung Sonne, hat manchmal gleich Ärger. Die Fahr endet erstmal unfreiwillig auf dem Standstreifen, weil die Technik streikt. Mit einem gründlichen  Fahrzeugcheck, am besten in einer Fachwerkstatt, können Autofahrer schon im Vorfeld solche Pannen vermeiden.

Wenn schon Panne, woran liegt das? Zu den ärgerlichen, aber vermeidbaren Klassikern gehört die Batterie. Die meisten Autofahrer prüfen selten den Zustand der Batterie. Viele Zwangspausen werden dadurch verursacht. Ursachen können nachträglich eingebaute Verbraucher sein, etwa das Navi, oder DVD-Player für die Kinder. Um eine Tiefentladung gerade auf langen Strecken zu vermeiden, ist es ratsam, ein Ladegerät mitzunehmen. (Ein Fahrzeugcheck vor dem Urlaub hätte das Problem schon zu Tage gebracht!)

Ebenso gehört zum Check, Bremsen, Reifen, Wischerblätter usw. Denn diese sicherheitsrelevante Technik wird gerade auf langen Strecken und bei einem vollbepackten Auto stark beansprucht. Besonders wichtig ist auch die Inspektion der Klimaanlage, die ja bei sommerlichem Wetter läuft. Mindestens einmal im Jahr sollte auch der Innenraumfilter erneuert werden. Das stellt sicher, dass die Fahrzeuginsassen von Pollen, Feinstaub und Abgasen verschont bleiben.

Dann was ganz Wichtiges: Der Verbandskasten! Der sollte auf alle Fälle gründlich auf Vollständigkeit geprüft werden. Warnwesten, Ersatzlampen- und Sicherungen gehören dazu.

Dann kann es losgehen! Und gute Fahrt!

Foto: Andreas Morlok / pixelio.de

Deutsche gehen optimistisch ins neue Jahr 2015

2015Prosit Neujahr! Die Böller sind gezündet, die Sektkorken haben geknallt, der Silvesterkater ist – hoffentlich – gebändigt. Nun nimmt das neue Jahr 2015 seinen Lauf. Was wird es uns bringen?

Auch dazu gab es wie jedes Jahr eine Umfrage des Instituts Ipsos. Danach geht fast jeder zweite Deutsche mit großer Zuversicht ins neue Jahr. 45 Prozent haben sich optimistisch geäußert, letztes Jahr waren es 44 Prozent. Die Pessimisten sind mit 27 Prozent deutlich in der Minderheit, obwohl ihr Anteil um drei Prozent stieg. Der Rest konnte sich nicht entscheiden.

Dabei sind mehr Männer – 48 Prozent – als Frauen – 42 Prozent – und mehr Jüngere (14 bis 34 Jahre: 50 Prozent) als Ältere (ab 55 Jahre: 38 Prozent) Optimisten. Dabei wird vom Experten erklärt, dass die Werte sich aus dem verbreiteten Gefühl ergeben, in einer „Bestzeit“ zu leben. Das kann mit der niedrigen Arbeitslosenzahl, steigenden Löhnen und dem persönlichen Wohlergehen der Bevölkerung wie lange nicht zu tun haben.

Negativ schlage zu Buche, so wird analysiert, die Angst vor Preissteigerungen und Wohlstandsverlustgen. Die niedrigen Zinsen führten viele zu der Befürchtung, erspartes Geld zu verlieren. Als weniger bedrohlich würden mögliche Beeinträchtigungen durch Streiks und Lohnkämpfe sowie die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich angesehen.

Die Krisen und Kriege seien für die Deutschen relativ weit weg in der Wahrnehmung. Die Zuversicht der Jugend wird für bemerkenswert gehalten. Zwei Drittel der  Befragten seien zwar der Ansicht, so wird erläutert, dass es für die junge Generation immer schwerer werde, ebenso im Wohlstand und gesichert zu leben wie die Eltern. Fast zwei Drittel der unter 34-jährigen rechnen mit mehr Arbeitsplatzunsicherheit, jeder Zweite der Jüngeren befürchtet, dass es die Wohlstandswende auch im Alltag geben wird

Trotzdem sei der Anteil der Optimisten bei den Jüngeren mit 50 Prozent fast doppelt so hoch wie der er Pessimisten mit 27 Prozent. Fazit für die Forscher: Trotz weltweiter Finanz-, Umwelt- und Gesellschaftskrisen blickt die „Generation Krise“ optimistisch in ihre  Zukunft.

Foto: casiocan / pixelio.de

Wie ist es mit Trinkgeldern zum Fest?

2.adventEs ist allgemein eine schöne Geste, dass man die Menschen, die das Jahr über mit Dienstleistungen zur Verfügung stehen, mit einer Aufmerksamkeit belohnt. Das kommt gerade recht zu Weihnachten und zum Jahreswechsel. Da sind die Müllmänner, der Postbote, die Putzfrau, der Zeitungsmann, jeder freut sich über ein kleines Dankeschön zum Fest. Doch da sind natürlich auch schon wieder von offizieller Seite Regeln da, wieviel Trinkgeld ist angemessen, wer darf überhaupt Geld annehmen?

Da gibt es sogar seit einigen Jahren „eine Vorschrift im Rahmen der Korruptionsvorbeugung“, wie der Leiter des Abfallwirtschaftsbetriebes von Kreisseite, erläutert. Also keine Trinkgelder annehmen, aber gegen eine Tafel Schokolade oder Plätzchen ist nichts zu sagen. Dabei sind doch gerade die Müllmänner unentbehrlich und machen einen harten Job.

Gelassener sieht es die Deutsche Post. Offiziell heißt es dass man grundsätzlich nichts gegen die alte Tradition hat, gerade in ländlichen Gebieten. Dort ist der Postbote oft alteingesessen und mehr als nur ein Briefzusteller. Die Geschenke sollten aber einen Wert von 25 € nicht überschreiten, wird gesagt.

Im öffentlichen Dienst dürfen die Mitarbeiter nur kleine Dankeschön-Geschenke annehmen, wie eine Gemeindeverwaltung berichtet, etwa bis 10 €. Geschenke über 10 € würden jedoch an den Absender zurückgeschickt!

Wie sieht es aber privat aus, etwa beim Hausmeister oder den guten Geistern einer Arztpraxis? Da gibt es sogar einen Knigge-Berater, der Tipps gibt. Kleine Sachgeschenke wie Plätzchen, Kaffee oder auch eine Flasche Wein sind immer angebracht. Vielleicht auch ein kleiner Blumenstrauß, so der Ratschlag. Es geht ja auch darum, dass nicht der finanzielle Wert, sondern die gute Geste im Vordergrund steht, so die Meinung.

Das ist ein wahres Wort, so sollte man es halten.

Foto: Andreas Hermsdorf / pixelio.de

 

 

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