Kategorie ‘Infos’

Wieso ist man morgens größer als abends?

Wer hätte das gewusst? Ich nicht, jedenfalls. Verblüffenderweise war das neulich in einem Kindermagazin erklärt! Man kann das ganz einfach testen, indem man sich morgens nach dem Aufstehen misst. Und abends nochmal, bevor man ins Bett geht.

Es ist also wirklich so, dass wir im Laufe des Tages schrumpfen, das liegt an unserer Wirbelsäule. Also genau gesagt, an den Bandscheiben, die sich ja zwischen den Wirbeln befinden. Man muss sich das so vorstellen, so erklären es die Mediziner, dass die Bandscheiben wie Stoßdämpfer funktionieren. Sie polstern die Stöße ab, wenn wir laufen. Das schützt die Wirbelknochen. Etwas von dem Wasser, das sich in den Bandscheiben befindet, wird durch die Belastung herausgepresst. Dadurch werden die Bandscheiben dünner, logisch. Das ist auch der Fall beim Stehen, nur durchs Körpergewicht.

Also ist man abends, nach getanem Tagewerk, kleiner. Wenn wir uns hinlegen zum Schlafen, füllen sich die Bandscheiben wieder mit Wasser. Also werden sie wieder dicker und wir wieder größer!

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Manche Pflanzen mögen sich nicht – manche lieben sich!

Man hat ja immer schon die guten Ratschläge gehört, welche Blumen nicht zusammen in eine Vase gestellt werden sollen. Auch manche Kräuterpflanzen mögen sich nicht, manche ja. Chili und Fenchel können sich beispielsweise nicht leiden, aber Chili und Basilikum sind dicke Freunde.

Es ist wie bei Nachbarn, möchte man sagen. Man tippt auf chemische Duft- und Signalstoffe oder auch der Austausch von Licht-Reflexen könnte eine Rolle spielen.

Das könnte aber nicht alles sein, hat jetzt eine Studie festgestellt, über die zu lesen ist. Australische Biologen haben die Ergebnisse  im Fachmagazin „BMC Eccology“ veröffentlicht.

Da wurden Versuche mit Chili-Samen gemacht: Allen gepflanzt, wuchs der Spanische Pfeffer  nur mäßig, als ob er traurig sei. Die Gegenwart von Basilikum wirkte plötzlich wie ein Lebenselixier. Ganz merkwürdig war es selbst für die Wissenschaftler, das klappte auch, als sie durch eine schwarze Folie vollständig voneinander abgeschirmt waren.

Tauschen Pflanzen etwa akustische Signale aus? Die Forscher vermuten hauchzarte Oszillationen in den Zellen.  Verschiedene Bestandteile im sog. zellulären Netzwerk können unterschiedliche Schwingungen erzeugen. Das klingt fast ein bisschen esoterisch, wie man als Laie sagen würde.

Aber ist es nicht eine feststehende Tatsache, dass manche Menschen einen „grünen Daumen“ haben? Ihre Pflanzen gedeihen, oft zum Ärger der Nachbarn, besonders gut. Ob es auch damit zu tun hat, dass viele mit den Blumen und Pflanzen sprechen? Vielleicht hören sie sogar, wie die Pflanzen miteinander kommunizieren? Wer weiß!

Zwei niedliche Beispiele wurden zitiert: Da könnte doch glatt der Spanische Pfeffer zum Basilikum sagen; “ Schön, dass du hier bist.“ Und der Fenchel zum Chili: „Mach dich vom Acker!“ (Jetzt wissen wir auch, woher dieser Ausspruch kommt!)

Foto: Klaus-Jürgen Andrä / pixelio.de

Mit Pfefferminz bin ich Dein Prinz – die hohe Zeit der Minze

„Mit Pfefferminz bin ich Dein Prinz“, so sang Marius Müller-Westernhagen einmal, so las ich in einem Magazin. (Kannte ich gar nicht!). Ob er damit an die Kräuterpflanze erinnern wollte? Fest steht, dass Minze, egal welche, eines der beliebtesten Kräuter ist.

Schon die alten Ägypter, die ja viel wussten, haben die Minze hochgelobt. Seit 1770 wird sie auch in Deutschland kultiviert. Natürlich ist nicht nur der gute alte Pfefferminztee beliebt und für vieles zu verwenden, gerade jetzt zur warmen Jahreszeit erfrischt uns die Minze vom Cocktail bis zu eiskalten oder heißen Kräuter- und Früchtetees. Manche machen einen Genuss daraus, indem sie die verschiedenen Sorten mischen.

Eine Aufstellung, was es da alles gibt, war zu lesen. Manche Sorten sind altbekannt, wie gesagt, manche sind für viele neu.

Also, da ist natürlich als erstes die Pfefferminze zu nennen: Sie ist mit ihrem würzigen Aroma die am weitesten verbreitete Minsorte. Menthol, aus dem ätherischen Öl der Blätter gewonnen, ist das Geheimnis frischen Geschmacks und Geruchs. Sie ist eigentlich mit ihren rosafarbenen Blüten fast unscheinbar, aber eben sehr vielseitig zu verwenden. Ich kenne beispielsweise die Teezubereitung nur mit frischer Minze aus Nordafrika. Die Pfefferminze gilt auch als Heilmittel, bei Verdauungsstörungen und Kopfschmerzen.

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Lachen ist die beste Medizin -Weltlachtag am 5.Mai

Es ist kein Witz, am 5.Mai wird der Weltlachtag begangen. Er findet immer am 1. Sonntag im Mai statt und stammt aus der Lachyoga-Bewegung. Der Weltlachtag wurde 1998 von Madan Katania, dem Gründer der weltweiten Yoga-Lachbewegung ins Leben gerufen.

6.000 Lachklubs, die es inzwischen weltweit gibt, treffen sich um Punkt 14.00 Uhr nach ihrer Zeit, um gemeinsam für drei Minuten zu lachen. Diese Aktion soll den Weltfrieden verkörpern. Und auch um ein globales Bewusstsein der Brüderlichkeit und Freundschaft für alle zu erreichen.

Nicht nur in Indien, dem Ursprungsland dieser Bewegung, auch in Deutschland treffen sich lachende Menschen an zahlreichen Orten. Von Köln las ich, dass der örtliche Lachklub sich Open Air an einem beliebten Treffpunkt zusammenfindet. In der Schweiz gibt es in Zürich sogar eine Lachparade in der Innenstadt mit großem Bühnenprogramm.

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Allerlei zum Mai

Was es nicht alles gibt im Zusammenhang mit Mai! Ich sah eine kleine Zusammenstellung, die wir alle kennen. Aber ich will sie doch auch weitergeben:

Was fällt Euch ein bei Maibowle? Ist jetzt ein begehrtes süffiges Getränk. Die wichtigste Zutat sind Waldmeisterblätter. Ich bekam welche von meiner Freundin Helene, die sie im Garten hatte. Wer kein Plätzchen in freier Natur kennt, wo sie noch zu finden sind, fragt mal auf dem Markt oder in guten Gemüsegeschäften nach!

Man hängt welkende oder getrocknete Blätte etwa 30 Minuten in trockenen Weißwein, füllt die Bowle im Verhältnis 2 : 1 mit Sekt auf und gibt etwas Zucker dazu. Das ganze ziemlich kalt trinken, ein Genuss!

Maischolle: Das ist der Frühlingsfisch schlechthin! Ganz zart und saftig sind die Schollen, auch Plattfische genannt, jetzt im Mai. Das einfachste Rezept ist mit Butter braten und Dillkartoffeln dazu!

Mairübchen: Vielen ein Begriff sind die kleinen weißen Teltower Rübchen. Diese Mairübchen sind damit verwandt und werden auch ähnlich zubereitet. Schmecken am besten gedünstet, dann in Butter und karamelisiertem Zucker geschwenkt.

Maibock:  Ist ein untergäriges, helles oder dunkles Starkbier mit mehr als 6 Vol.-% Alkohol. Es hat einen besonders hohen Stammwürzegehalt. Maibock duftet, schmeckt und wirkt!

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Der Mai …. der Mai

Nun ist mit dem 1.Mai der Wonnemonat Mai eingezogen. Alles blüht und grünt, das Wetter ist warm, hoffentlich bleibt es so. Obwohl eine alte Bauernregel sagt:“Mai kühl und nass, füllt dem Bauern Scheun`und Fass.“

Eigentlich wollte ich aber über Maibräuche was schreiben. Gerade für die Zeit vom 30.April und dem 1. Mai gibt es nicht nur in Deutschland, sondern auch in fast ganz Europa viele verschiedene Maibräuche. Diese sind nicht nur von Region zu Region, sondern oft von Dorf zu Dorf verschieden. Alle sollen das Ende des Winters und den Beginn des Frühlings symbolisieren.

Schon die alten Kelten haben uns viele Bräuche vererbt, so auch Maibräuche. So war die Nacht vom 30. April bis zum 1.Mai das zweithöchste Jahresfest der Kelten: Beltene. Es war dem Heiler, Licht- und Fruchtbarkeits-Heros Belenus geweiht. Es wird heute noch beispielsweise in Schottland groß gefeiert. Das werden nicht nur Liebhaber schottischer Highland-Sagas wissen! Schon damals soll es einen Maibaum mit grünem Wipfel gegeben haben.

Heute werden noch in vielen Orten (leider ist auch dieses Brauchtum lange eingeschlafen, allmählich kommt es wieder mehr ins Bewusstsein) große Maibäume, meist Fichten, ohne Äste, aber mit dem grünen Wipfel aufgestellt. In Bayern gibt es die wunderschönen Ortsmaibäume, die das ganze Jahr stehen bleiben.

Sehr beliebt ist auch der Tanz in den Mai. Früher wurde um den Baum getanzt, heute ist es ein beliebtes Angebot von Lokalen und Vereinen.

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Hummeln – nützlich und fleißig

Jetzt fliegen sie wieder – dicker und behäbiger als die Bienen, aber was keiner denkt, fleißiger als Bienen. Sie bestäuben bis zu 20 Blüten pro Minute. Allerdings produzieren sie wenig Honig. Sie wirken irgendwie gemütlich zu uns Menschen. Auch ihr Summen klingt so anders als das hetzige Summen der Bienen, Wespen oder gar Hornissen.

Schon in der Musik hat man an sie gedacht, wer kennt nicht den „Hummelflug“ von Rimski-Korsakow, sehr schön und wunderbar anzuhören. Generationen von Klavierschülern werden ihn auch kennen als beliebtes Übungsstück.

Es gibt 53 verschiedene Arten in Europa, davon 36 im deutschsprachigen Raum. Trotzdem sie unter Naturschutz stehen,haben es die Hummeln schwer, in unserer Kulturlandschaft zu überleben. Es lohnt sich, mal nachzulesen, was es so für Hummelarten gibt. Die drei bekanntesten sind die Erd-, Stein- und Grashummeln. Die Dunkle Erdhummel gehört zu den größten und bekanntesten Hummelarten. Die Völker können aus bis zu 600 Tieren bestehen. Sie nisten gern in Mäusebauten oder Maulwurfsgängen, freuen sich aber auch, wenn jemand Hummelkästen aufstellt. Die Dunkle Erdhummel ist schwarz, hat direkt hinter dem Kopf und im ersten Drittel des Hinterleibes einen leuchtend gelben Streifen. Das Ende des Hinterleibes ist weiß.

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