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Im Herbst gibt es in der Natur manches zu ernten………

beerenJetzt im Herbst lohnt sich ein Wald- und Wiesenspaziergang allemal. Nicht nur, wenn die goldene Herbstsonne das bunte Laub zum Strahlen bringt, die Luft ist gut,  nicht mehr heiß. Es gibt auch so mancherlei zu entdecken und zu ernten. Da tritt die Frage auf, wann ist das Ernten erlaubt und kann man einfach alles mitnehmen, was man da so findet?

Dazu sagt der Fachmann vom Landesbetrieb Wald und Holz NRW, dass es ganz einfach ist, denn es gilt die sogenannte Handstraußregel. Das ist für manchen neu, es bedeutet, dass im Wald alles gepflückt und mitgenommen werden kann, was in eine Hand passt. Diese Regelung gilt sowohl für staatliche als auch für private Wälder. Natürlich nur, wo kein Naturschutzgebiet ist oder der Wald eingezäunt ist. Leider halten sich nicht alle an die Regeln. Besonders zur Pilzsammelzeit, wenn verstärkt Pilzsucher unterwegs sind. Viele Wälder sind auch durch Stürme noch gesperrt, das Betreten dieser Gebiete ist lebensgefährlich, so warnt der Fachmann!

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Fleck weg – Tipps vom Fachmann

fleckenJede Hausfrau hat ihre eigenen Tipps zur lästigen Fleckentfernung, viele sind schon seit Generationen weitergereicht worden. Aber oft richten die Hausfrauen-Weisheiten Schaden auf der Kleidung an.

Fragen an den Reinigungsfachmann, wie zu lesen war, haben das bestätigt. Fleckentfernung hat viel mit der Beschaffenheit des Stoffes zu tun, es gibt pflanzliche, tierische und synthetische Fasern, die jeweils unterschiedlich behandelt werden müssen. Heutzutage ist aber auch so, dass man in der Textilherstellung teilweise bis zu 9 verschiedene Fasern miteinander verbindet, um einen bestimmten Effekt zu erzielen.

Was macht man am besten im Notfall, denn je älter der Fleck ist, desto schwieriger ist es, ihn weg zu bekommen. Ein guter Tipp: Wenn man einen beispielsweise Centgroßen Fleck auf der Kleidung hat, lediglich einen Tropfen kaltes Wasser draufgeben, nicht mehr. Dann mit ein wenig Kernseife behandeln und das Kleidungsstück über Nacht liegen lassen. Dann normal durchwaschen und in 90 Prozent aller Fälle ist der Fleck weg.

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„Spiel-erisch“ was fürs Gedächtnis tun…..

scrabbleEine alte Weisheit, die aber auch medizinisch empfohlen wird, ist, spielerisch das Hirn trainieren. So frischt man die grauen Zellen und das Gedächtnis auf. Besonders Kreuzworträtsel und das beliebte Scrabble sind hier gute Alternativen.

Das ist inzwischen sogar wissenschaftlich bewiesen: Beim ersten wissenschaftlichen Vergleich zwischen den beiden beliebten Rätselarten  waren 26 Scrabble-Spieler und 31 Rätselrater aus den US-Meisterschaften (was es nicht alles gibt!) einer Kontrollgruppe von 30 College-Studenten deutlich überlegen. Das hat selbst die Fachleute der im Magazin „Applied Cognitive Psychology“ veröffentlichen Studie überrascht.

Die sehr guten Leistungen waren vor allem im Arbeitsgedächtnis, das für die vorübergehende Speicherung und Lösung von Aufgaben erforderlich ist, vorhanden. So die Erkenntnis der Wissenschaftler. Nun ist die Frage – wer ist klüger, der Scrabble-Spieler oder der Kreuzworträtel-Freund? Bei verschiedenen Tests schnitten beide gleich gut ab. Die Rätselrater kamen mit Wortanalogien besser zurecht. Dafür fiel es den Scrabble-Spielern erwartungsgemäß leichter, mit Buchstaben zu jonglieren, um neue Wörter zu bilden.

Dazu kommentierte eine britische Psychologin, dass Scrabble-Spieler oft Stunden damit verbringen würden, Listen von erlaubten Wörtern auswendig zu lernen. Manchmal wüssten sie gar nicht, was diese bedeuten. Für den Normalrater langt auch ein Duden, so die Fachleute. Natürlich kann man nicht auf eigene Faust beliebige Wörter erfinden. Wer sich also nicht mit den Mitspielern zanken möchte, sollte lieber zu den Kreuzworträtseln greifen.

Foto: Knipseline / pixelio.de

Weingenuss – wohin man kommt – Der Rotweinwanderweg

111531_web_R_K_by_D.G.Pietsch_pixelio.deFür Wanderer ist er jetzt bis in den Herbst hinein eine besondere Adresse, der Rotweinwanderweg an der Ahr. Mit 35,6 km zählt er mit seinen wunderbaren Ausblicken in das wildromantische Ahrtal zu den beliebtesten Ausflugszielen hierzulande. Er verspricht darüber hinaus besondere Genussfreuden mit den vielfältigen Einkehrmöglichkeiten unterwegs. Darum braucht auch niemand den ganzen Weg zu wandern, auch sämtliche Teilstrecken lohnen sich in jeder Hinsicht.

Auf dem 1972 eröffneten Wanderweg, der meist durch Weinberge führt, werden 12 malerische Winzerorte passiert. Hier ist sowieso eine der reizvollsten Kulturlandschaft Deutschlands, eine Fülle historischer Sehenswürdigkeiten, von der Römerzeit angefangen, Burgen, Klöster, Kirchen, Ruinen, mittelalterliche Weinbergsmauern sind zu bestaunen.

Von Bad Neuenahr-Ahrweiler bis Bad Bodendorf wird viel geboten, das Besondere ist, dass man hier auch den Winzern bei der Arbeit zusehen darf. So erfährt man viel über das faszinierende Thema Wein. Man nennt den Rotweinwanderweg übrigens auch „Die Route durch das Paradies der roten Trauben“! In der Rotweinmetropole Ahrweiler kann man zudem das eigene Weinwissen auf dem Weinbaulehrpfad zwischen Ahrweiler und Walporzheim beziehungsweise im AhrWeinForum vertiefen. In der Römervilla kann man mehr über das luxuriöse Leben der Römer erfahren.

Seit neuestem können auch abenteuerlustige Kids auf den Spuren der Weinbergschnecke „Lotta“ die Natur des Ahrtales und die Arbeit der Winzer auf einem Teil des Weinbaulehrpfades kennen lernen. Der Rundweg ist drei km lang und das schaffen Kinder gut in 90 Minuten.

Für Erwachsene empfiehlt es sich, die Strecke nach der zur Verfügung stehenden Zeit zu wählen oder mit einem Besuch der jetzt kommenden Weinfeste zu verbinden.

Foto: D.G.Pietsch /pixelio.de

Lebensmittel lange frisch halten: Tipps…

kräuterWie halte ich Lebensmittel richtig und lange frisch? Da gibt es viele Tipps und Tricks, alte Hausfrauenmittelchen usw. Damit Lebensmittel lange frisch bleiben sollen, müssen sie richtig gelagert werden. Die einen dürfen nicht feucht werden, andere kein Licht abbekommen, oder keine Kälte. Was genau auf welches Lebensmittel zutrifft, wissen viele nicht genau. Denn kaum in einem Bereich kursieren so viele Unwahrheiten, Halbwahrheiten usw. wie im Haushalt.

Das meint auch die Stiftung Warentest und hat jetzt einen neuen Haushaltsratgeber rausgegeben, in dem Tipps aus den vergangenen Jahrzehnten gesammelt sind.

Da könnte man, wie auf dem Foto, mit den schönen Kräutern anfangen, die uns ja in der Küche unentbehrlich sind. Die Fachleute raten, Kräuter ins Gemüsefach des Kühlschranks zu geben, entweder locker in Frischhaltefolie gewickelt, oder in einem verschließbaren Plastikbeutel oder einer mit feuchtem Haushaltspapier ausgelegten Kunststoffdose gelegt. Allerdings dürfen sie nicht feucht sein, darum, wenn sie gewaschen sind, gut abschütteln. Fünf bis zehn Tage, je nach Empfindlichkeit, halten sich so Kräuter frisch. Petersilie, Dill und Liebstöckel lassen sich auch einfrieren. Am besten in Eiswürfelbehälter geben, mit Wasser auffüllen und ins Gefrierfach stellen. Was man besser nicht tun sollte, ist de Unsitte, Kräuter ins Wasser zu stellen. Sie verlieren nicht nur Aroma und Nährstoffe, sondern werden bald schon an den Stielen schleimig.

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Nun gibt es was auf die Birne…….

birneAngeregt durch jemand, der das unvergessliche Gedicht vom Herrn Ribbeck von Ribbeck im Havelland zitierte, habe ich mich mal mit diesem köstlichen Obst befasst. Gerade jetzt werden die vielfältigen Sorten angeboten. Ich kaufe Birnen noch ziemlich fest und lasse sie einen Tag liegen, dann sind sie schon saftiger. Was man alles damit machen kann, ist ganz vielfältig. Nicht nur zum beliebten norddeutschen Gericht, Birnen, Bohnen, Speck, gehören sie. In köstlichen Kuchen findet man sie, bis zum Schnaps.

Da war ich verblüfft, zu erfahren, dass man eigentlich glaubt, Deutschland sei das Apfelland. Aber durchaus nicht, es gibt 2500 Birnensorten! Da war ich platt. Ganz verschiedene Formen, lange, dicke, runde, weiche, feste. Natürlich bekommt man nur einen Bruchteil auf dem Markt oder im Geschäft. Die meisten kennen sowieso nur  Williams Christ (ich leider auch, bevor ich eine Aufstellung las).

Da gibt es das Kompetenzwerk Streuwiesen, die sich um die Sorten kümmern. Dieses Jahr gibt es viele, wie auch Äpfel, und was mir ganz neu war, das Kompetenzwerk hat sogar eine mobile Saftpresse. Wie wäre es auch mal mit Birnensaft?

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Scharfe Knolle – Knoblauch

knoblauchAlle wissen, wie gesund Knoblauch ist, ebenso wie unverzichtbar in der Küche. Aber es haftet ihm durch seinen intensiven Geruch etwas „Anrüchiges“ an. Ursprünglich kommt die scharfe Knolle aus Zentralasien. Sie zählt wie Bärlauch und die Gemüsezwiebel zu den Allium (Lauch)arten. Mit mehr als zwölf Millionen Tonnen im Jahr ist China der größte Knoblauchproduzent der Welt. Bei uns gibt es auch Sorten aus Spanien und Portugal.

Eine Knolle besteht aus bis zu 20 Nebenzehen, die sich ringförmig um die Hauptzehe in der Mitte gruppieren. Das intensive Aroma entsteht erst beim Zerkleinern und Zerdrücken der Zehen. Gerade für Liebhaber der mediterranen und der orientalischen Küche ist Knoblauch sehr geschätzt.

Aber auch als Heilmittel war es schon der Antike bekannt und wurde gegen Bisse giftiger Schlangen oder tollwütiger Hunde, aber auch gegen Würmer verwand. Ebenso auch bei Husten. Man weiß von Hundertjährigen, die vor allem in Osteuropa ihr hohes Alter auf den Genuss von Knoblauch zurückführen. Viele andere medizinische Verwendungsmöglichkeiten werden noch erforscht. Da man nur kleine Mengen davon verzehrt, fällt ihr hoher Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen gar nicht ins Gewicht.

Was das „Anrüchige“ betrifft, Knoblauchliebhaber werden oft gemieden. Es hat sich noch keins der Hausmittel als wirklich wirksam gegen den Geruch erwiesen.

Übrigens, was wenig bekannt ist, die kalifornische Kleinstadt Gilroy gilt als Welthauptstadt des Knoblauchs. Mehr als vier Millionen Menschen besuchten bisher das seit 1978 stattfindende Gilroy Garlic Festival. Es ist eines der größten Feste dieser Art in der Welt. Mehr als zwei Tonnen werden dann an den unzähligen Ständen zu Köstlichkeiten verarbeitet. Da kann man sehen, was man alles aus der scharfen Knolle machen kann, natürlich auch probieren. Selbst aus Wassermelonen, Schokolade und Eiscreme zaubern hier die Köche Spezialitäten mit Knoblauch!

Foto: Rolf Handke / pixelio.de

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